Fackler des Monats – 2018

  • Der Fackler des Monats Januar – Ein Vorausblick in das Jahr 2018

    Ich kann es nicht mehr sehen! Günter Jauchs „Menschen,Bilder,Emotionen“, Galileos „Big Pictures des Jahres“ oder der „maritime Jahresrückblick“ im NDR…am Ende eines Jahres kann doch jeder darüber berichten, was passiert ist…Wir machen das ganze anders herum und berichten jetzt schon, was im Jahr 2018 rund um unseren Verein so passieren wird. Und das ganze auch noch in neuem Look!

    Januar: Sportlich geht es hochklassig los. Bereits am 5. Januar ist die FSG wieder zu Gast bei den Wild Wings zum Eishockey. Jonas Riffler geht wieder mit seinem Eiskettcar an den Start, hat aber aus Versehen E10 getankt und kommt zu langsam vom Fleck. Zu allem Überfluss kommt er auch noch von der Piste ab und reißt sich den kleinen Zehnagel ein. Dennoch gewinnt er sein Duell, da seine Kontrahentin das DRS am Heckflügel zu früh geöffnet hat und disqualifiziert wird. Seinen Preis, ein Eis, nimmt er direkt auf dem Eis entgegen.

    Februar: Das nächste sportliche Hochlicht wird die Übertragung des Super Bowls im Klubhaus. Da Dominik Schnebles Seahawks das Finale aufgrund eines Field Goals in das eigene Gestänge verpassen, übernimmt er die Rolle des Erfolgsfans, der gleich für beide Mannschaften im Finale sympathisiert. Auch Nicolas Gohl ist vor Ort, hat von der Sportart aber nach wie vor keinen Schimmer. Er beschäftigt sich lieber mit einer geregelten Flüssigkeitsaufnahme und trinkt jedes Mal einen Schluck, wenn wieder Werbung gezeigt wird.

    März: Endlich wieder Fußball! 14 Wochen war unsere erste Mannschaft in der Vorbereitung, bereits in Woche 1 betonte Trainer Daniel Matt, mit dem Programm zwei Wochen im Rückstand zu sein. Schuld daran könnten auch die vielen Absagen sein. Allein Niklas Laible verpasste viermal das Training, weil seine Großeltern Geburtstag hatten oder der Cousin achten Grades seiner Freundin sein erstes Fahrrad bekam. Simon Kratzer hingegen hatte glatte fünf Mal eine Rotznas und fiel jeweils für drei Wochen aus. Um das Defizit auszugleichen, bestritt das Team 29 Testspiele gegen möglichst höherklassige Teams, weshalb man auch 28 davon verlor. Lediglich gegen den SC Pfullendorf gelang ein Punktgewinn, weil man dort Stoffel in ein kleines Tor stellte.

    April: Paukenschlag auf dem Sennhof! Um nach dem missglückten Start in die Rückrunde die Saison noch zu retten, verpflichtet die FSG den Stoßstürmer Carsten Jancker! Bereits in seinem ersten Spiel erzielt er einen Viererpack, weil er der erste Spieler in der Saison ist, der die eigentlichen zu langen und hohen Bälle von Lars Gamper in der zweiten Etage verarbeiten kann. Dabei war Jancker selbst ein echtes Schnäppchen. Wie bei allen Spielern zahlt die FSG auch ihm kein Geld, Jancker wollte lediglich einen Friseurgutschein.

    Mai: Gemischte Bilanz zum Saisonende: Die Erste konnte sich noch fangen und beendet das Spieljahr auf dem dritten Platz. Die Zweite dümpelt in der Rückrunde ebenfalls in der Bedeutungslosigkeit umher, das einzige Ausrufezeichen war der Sieg gegen die SG Zoznegg/Winterspüren, mit dem man dem Nachbarn den Aufstieg verhagelte. Jonas Riffler erzielte dort das Tor des Spiels mit seinem einzigen gewonnenen Kopfballduell der Saison. Die Dritte beendet die Saison punktlos, verpasst aber aufgrund einer Leistungssteigerung den Eintrag im Guinessbuch der Rekorde. Die Damen verzichten in der Rückrunde auf sämtliche Spiele und verbringt die Wochenenden lieber in den Stockacher Shishabars.

    Juni: Malle ist nur einmal im Jahr! Der rote Teppich wird ausgerollt, wenn Timo Ruf, Daniel Matt und Konsorten die heilige Insel betreten. Getränketechnisch leben aber dieses Mal fast alle Spieler gesund, auf der Speisekarte stehen lediglich Vollkornsprudel, Gerstensaft und Hopfen-Smoothie. In einer Nacht verläuft sich Andre Matt dann etwas und stellt überrascht fest, dass es in der Nähe des Bierkönigs sogar einen Strand und Meer hat. Da ihm das Meerwasser aber nicht schmeckt, greift er dann doch lieber wieder auf einen Getreidenektar zurück.

    Juli: Novum beim Grümpelturnier! Da ja von Vorneherein schon klar war, dass Juventus Deus erneut das Elfmeter- und Grümpelturnier gewinnt, haben die Veranstalter noch einen dritten Wettbewerb ins Leben gerufen, damit die jungen Götter um Abwehrchef Schatz Matz und Spielgestalter Yannick Schürken noch mehr Bierfässer gewinnen, die dann ablaufen. Im neu eingeführten Wettbewerb „Fehlpass-Duell“ gewinnt Juventus Deus dann aber trotzdem dank einer überragenden Fehlpass-Quote von David Benkler.

    August: Überraschung zum Start in die Bezirksliga-Saison! Der SV Orsingen-Nenzingen verzichtet freiwillig auf seinen Bezirksligaplatz bei den Herren, weil er sich in Zukunft vermehrt seiner Damenmannschaft widmen will. Der FC Bodman-Ludwigshafen möchte trotz des Sieges in der Relegation nicht aufsteigen, da die Piranhas bei manchen Gegnern Problemen haben, ein passendes Flussnetz zu finden und so den Großteil der Auswärtsspiele nicht bestreiten kann. Dadurch rutscht die FSG nach und gewinnt das Eröffnungsspiel gegen den VfR Stockach, der am Ende den Aufstieg  verweigerte, da das Osterholzstadion dem enormen Zuschauerandrang in der Landesliga nicht gewachsen wäre.

    September: Edwin hat kein Bock mehr! Das Oktoberfest in Hoppetenzell entfällt dieses Jahr, da Edwin keine Lust hat, viermal an einem Wochenende den Platz streuen und genauso oft die Eckfahnen rein- und wieder rausstecken zu müssen. Doch die Partyorganisatoren improvisieren und finden noch im September ein Alternativfest, die Äquinoktiums-Party! Die Party ist nach einem geographischen Fachbegriff benannt und bedeutet Tag- und- Nacht-Gleiche, was bei dem Großteil unserer Spieler ja durchaus des Öfteren auch zutrifft. Bei der Premierenparty in der kurz zuvor eingeweihten neuen Grillhütte in Zizenhausen meldet die FSG mit sage und schreibe 17 Gästen volle Hütte und feiert bis tief in die Nacht.

    Oktober: Die Hinrunde ist bei allen Teams ein voller Erfolg! Unsere Erste steht an der Tabellenspitze der Bezirksliga und stellt mit Carsten Jancker, der sein Vertrag um ein Jahr verlängert hat, den Torschützenkönig. Die Zweite dümpelt wieder einmal im Niemandsland der Tabelle herum, hat aber mannschaftsintern noch 14 Bierkästen offen, die aber eh nie bezahlt werden. Bei der Dritten ging es steil nach oben. Sie beendet die Hinrunde mit immerhin einem Punkt, den sie beim sensationellen 10:10 gegen die SpVgg Airach-Hecheln III holte. Die Damen stehen auch in dieser Saison wieder auf Platz zwei, konnten aber einen Neuzugang verzeichnen. Trainer Alexander Fackler hat sich seinen Mädels so angepasst, dass er bei der Passkontrolle ohne Probleme als Spielerin durchgeht. Zu einem Torerfolg hat es bei ihm/ihr aber selbstverständlich noch nicht gereicht.

    November: Bühler-Affäre erschüttert die FSG! Ein Skandal beherrscht die Stockacher Gazetten. In der Freitagsausgabe von Stockach informiert wurde ein Bild veröffentlicht, in dem eindeutig zu sehen ist, wie der erste Vorstand der FSG, Rainer Bühler, mit einem SV Mühlhausen-Fanschal und breitem Lächeln das Spiel unserer Ersten im Kiesgrüble verfolgte. Hinterher versuchte er zwar zu erklären, dass er eine Rot-Grün-Schwäche habe und deshalb den falschen, gelben (!) Schal nicht erkannte und erklärte zudem, dass das Lächeln lediglich damit zu tun hatte, dass er kurz zuvor eine Grillwurst gegessen hat. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde er aber mit 50,014% der Stimmen im Amt bestätigt.

    Dezember: Mit der Weihnachtsfeier endet ein turbulentes Jahr 2018. Rainer Bühler stellt einen neuen Rekord mit der Länge seiner Rede auf, Nadine Muffler gewinnt bei der Tombola wieder den Hauptpreis und erhält zusätzlich einen Kindersitz dazu, Neuzugang Tobi Winkler agiert umweltschonend, indem er zusammen mit Jonas Riffler dafür sorgt, dass beim Alkohol keine giftigen Reste entstehen und am Ende des Jahres stoßen alle auf ein schönes 2018 und ein noch tolleres 2019 an!

  • Fackler des Monats Februar 2018 – Ich bin ein Star, holt mich hier raus! Das FSG-Spezial!

    Die Teilnehmer: Rainer Bühler, David Fackler, Dominik Schneble, Nicolas Gohl, Sven Zapke, Jonas Riffler, Marius Geiger, Patric Reuter, Lars Gamper, Niklas Laible, Manuel Reinl, Alexander Fackler

    Tag 1: Einzug ins Dschungelcamp. Zwölf absolute Y-Promis, die trotzdem bekannter sind als die Helden im echten TV, fahren mit einem höllischen Ritt auf getunten Bobby-Cars in das Dschungelcamp. Rainer Bühler und Patric Reuter kommen dabei als erste an, da sie bergab von der Gravitationskraft profitieren. Schon erfolgt auch der erste Zoff: die beiden streiten sich um das bequemste Bett. Alexander Fackler ruft indessen sofort: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ Ihm waren einfach zu wenige Damen im Camp, das war er so nicht mehr gewohnt…

    Tag 2: Viel geschieht nicht am zweiten Tag. Erst als spät abends Nicolas Gohl und Dominik Schneble nach drei, vier Quellwasser am Lagerfeuer sitzen, kommt etwas Zunder in das Geschehen. Sie diskutieren, welches die beste Biermarke sei. Während Gohl der Meinung ist, dass selbst das schlechteste Bier besser als gar kein Bier sei, argumentiert Schneble, dass das Hopfen-Malz-Gerste-Verhältnis beim Zäpfle trotzdem unerreicht ist. Manuel Reinl beendet den Zickenkrieg, indem er klarstellt, dass selbst, wenn es kein Bier gibt, immer noch Asbach da ist.

    Tag 3: Jonas Riffler ist auf Entzug. Völlig verzweifelt baut er sich eine Dschungel-Shisha. Als Köpfchen nimmt er eine hohle Kokosnuss, als Tabak zündet er einfach Reis und Bohnen an. Um nicht ohne Schlauch dazustehen, höhlt er einfach eine Schlange aus. Nebenher beginnt Sven Zapke, seinen Urwald-Rap anzufertigen, aber außer alle gefährlichen Urwaldtiere in die Flucht zu schlagen, bringt sein Sprechgesang nichts ein.

    Tag 4: Eine Essensprüfung steht an: Auf dem Plan stehen Sydneyer Allerlei und als Getränke Pina Kotzlada und Blutige Mary. Fuzzy meldet sich zum Essen natürlich als erster, für die Getränke stehen Niklas Laible und Manuel Reinl zur Verfügung. Fuzzy genießt australische Spezialitäten wie Kakerlaken-Penis, gekochter Schlangenfuß und Schneckenhäuser. Reinl und Laible sind von den Cocktails begeistert. Sie nehmen den Rest zurück ins Camp und taufen es als Café Brasil. Schon fühlen sie sich wesentlich heimischer.

    Tag 5: Notarzteinsatz im Camp. Lars Gamper, der sich seit Tagen mit einer Rotznase rumplagt, hat Probleme mit dem Kreislauf. Zusätzlich schmerzt sein eingerissener Nagel am kleinen Zeh. Hilfe naht aber sofort. Dr. Boppes kommt und pustet einmal kräftig, schon sind die Schmerzen wieder weg.

    Tag 6: Die erste Schatzsuche steht auf dem Programm. Schneble und Gohl haben die Ehre und machen sich auf den Weg. Nach einer Weile machen sich alle schon Sorgen, weil sie nicht zurückkommen. Erst spät abends kommen sie wieder mit Matthias Schatz im Schlepptau. Sie sind tatsächlich bis nach Stockach gelaufen, um den Schatz zu finden… Leider kann Matze Schatz aber nicht im Camp bleiben, da er das FSG-Heftle noch fertigmachen muss. Als erster Teilnehmer muss Sven Zapke das Camp verlassen. Die Zuschauer wollen nicht noch mehr Raps hören.

    Tag 7: Das Camp wird angegriffen von Urwalddorfschülern. Die Bewohner sind in Panik, doch Marius Geiger lässt seine Muskeln spielen und vertreibt alle Feinde im Alleingang. Seine täglichen 2000 Liegestützen im Camp haben sich gelohnt. Rausgewählt wird niemand, aber Dominik Schneble geht freiwillig, weil er wieder den Französischen machen will.

    Tag 8: Das hätte schlimm ausgehen können. Ein Baum stürzt in das Camp, aber keiner wird verletzt. Hinterher wird festgestellt, dass Fuzzy nachts immer so fest und intensiv gesägt hat, dass die Standfähigkeit aller Bäume im Umkreis gelitten haben. Das Camp muss Manuel Reinl verlassen. Er nutzte zwar täglich Heuschrecken zum Dart spielen, dass er die ganze Zeit „Phil Taylor Wonderland“ sang, störte die Zuschauer aber sehr.

    Tag 9: Lars Gamper muss zur Dschungelprüfung. Im Schlangenknoten hat er keine Probleme und verpasst sogar einer Kobra einen Seemannsknoten. Auch Teil zwei der Prüfung, mehrere fliegende Tiere einzufangen und daraus Vogelsträuße zu binden, meisterte er mit Bravour. Im Anschluss verlässt er sein Camp, weil er sein Ziel als erreicht wähnt und Heimweh hat.

    Tag 10: Nachdem Gamper am Vortag alle Sterne sammelte, gibt es heute ein von Fuzzy vorbereitetes Festmahl. Als Vorspeise genießen die Teilnehmer einen Froschschenkelsalat, gefolgt von einem Ratteneintopf mit Mehlwurmeinlage. Zum Nachtisch wird den Camp-Bewohnern Kamel-Anus-Eis serviert. David Fackler ist jedoch der einzige, der seinen Teller bis zum letzten Tropfen leer schleckt. Am Ende des Tages muss Jonas Riffler gehen. Die Zuschauer störten sich über das verschwommene Bild durch seine Shisha-Dämpfe.

    Tag 11: Nicolas Gohl packt aus und berichtet über seine Kindheit. Unter Tränen erzählt er, dass er mit Fußball nie was zu tun haben wollte. Er fühlte sich immer als der geborene Wintersportler. Eiskunstlauf und der Doppelsitzer im Rodeln wären eigentlich seine Disziplinen. Daher kann er auch heute nur Fußball spielen, wenn er vor dem Spiel ein Eis isst. Die kleinen Mädels, die bislang immer für ihn angerufen haben, verlieren daraufhin den Respekt vor ihm und verzichten auf die Anrufe. Nicolas Gohl fliegt.

    Tag 12: Spieletag im Dschungelcamp! Fuzzy hat in einem nicht näher definierten Hohlraum seines Körpers drei Würfel mit ins Camp geschmuggelt. Um die Stimmung aufzuheitern, spielen alle Camper eine Runde Chic. Auch RTL spielt das Spiel mit und lässt das Telefon-Voting ausfallen, stattdessen muss der Verlierer das Camp verlassen. Niklas Laible entgleitet nach drei Einsern ein lauter Jubelschrei. Leider hat er das Spiel immer noch nicht verstanden, er hat ein einen Chic aus dem Rohr und fliegt aus dem Camp!

    Tag 13: Um dem drohenden Lagerkoller entgegenzuwirken, veranstalten die restlichen vier Bewohner eine Talentshow. Rainer Bühler präsentiert eine selbst gefertigte Liste, die er aus einem Palmenblatt erstellt und mit einem Kohlestock beschriftet hat. Marius Geiger behauptet, ihn könne niemanden zum Lachen bringen. Dieses Duell verliert er schon nach zwei Sekunden. Fuzzy will sein Gesangstalent zur Schau stellen, doch seine Werke „Super Hamburg olé!“ und „Es gibt nur ein Lagossa!“ finden wenig Anklang. David Fackler hingegen tritt als Comedian auf. Seine Kommentare und Sprüche sind aber lustiger als die der Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, weshalb er vom RTL von der Sendung disqualifiziert wird.

    Tag 14: Finale! Die drei Finalisten meistern ihre letzten Prüfungen. Fuzzy konnte ohne Probleme und im Stehen eine Giraffe füttern, Rainer Bühler gewann sein Wettrennen gegen einen Vogelstrauß und Marius Geiger konnte lauter Brüllen als ein Pavian. Am Ende liegt es an den Zuschauern, die den Kandidaten wählen, der im Sturm das Herz der Fans erobert hat: Herzlichen Glückwunsch an den neuen Dschungelkönig, Marius Geiger!

  • Fackler des Monats – März 2018

    Na endlich, ein Selbstinterview! Es ist wieder soweit, unser Mr. Multimedia nimmt sich selbst wieder aufs Korn und stellt sich seinem eigenen journalistischen Scharfsinn. Was dabei herauskommt, könnt ihr selber lesen. Viel Spaß!

    FSG Online: Hallo David! Wenn ich jetzt sagen würde: „Schön, dass du da bist!“, wäre es gelogen! Aber hilft ja nix, fangen wir an! Wie verläuft denn die aktuelle Vorbereitung?

    David: Ganz okay bisher. Vieles läuft gut, ein paar Sachen so gar nicht. Aber das ist ja normal, dass man manchmal auf Leute trifft, die in ihrer Freizeit bestimmt Schienen für die Lufthansa verlegen. Manchmal kommen auch ein paar Spieler oder Vereinsverantwortliche mit völlig abstrusen Ideen, aber das kläre ich dann mit guter Argumentation. Nur wer die Sprache richtig beherrscht, ist in der Lage, dem Gegner Ravioli zu bieten.

    FSG Online: Die beliebteste Frage aufgrund deiner Antworten ist ja immer die nach dem aktuellen Fitnesszustand deiner Spieler. Also hau mal ein paar Sprüche raus!

    David: Du hast es nicht anders gewollt! Beim ersten Training waren viele wie die Überschrift bei Microsoft Word – 20 und fett! Die kriegen schon Seitenstechen, wenn sie den Jogginganzug nur anziehen. Vielleicht sind sie aber auch nur allergisch gegen Mückenstiche, wurden im Bauchbereich gestochen und es ist immer noch geschwollen. Bei mir selber ist es anders. Ich weiß, dass ich fett bin und mache auch noch Witze darüber, ich bin also eher lusdick… und wie heißt es so schön: wer Nachtisch sagt, Mousse au chocolat sagen…

    FSG Online: Du selbst gehst aber bestimmt auch nicht als Vorbild voran, oder?

    David: Ich habe es tatsächlich probiert, aber gerade das mit der gesunden Ernährung ist so eine Sache, zumal die Firma Nivea echt einen ekelhaften Joghurt produziert. Ansonsten wäre ich als Charakter bei „Der Herr der Ringe“ wohl schon eher einer von den Hobbits, die daheim im Auenland in der Kneipe geblieben sind. Ich bin aber auch in regem Austausch mit meinem Arzt. Er sagt sogar, ich solle öfter zu Burger King gehen! Also eigentlich sagte er, ich soll weniger zu McDonalds gehen, aber ich weiß genau, was er meint!

    FSG Online: Du hast von einer anstrengenden Wintervorbereitung gesprochen. Wie oft begann denn das Training im Hoppetenzeller Forst mit einem Lauf?

    David: Das Wort „Lauf“ halte ich für völlig überbewertet, seitdem ich herausgefunden habe, dass es im Wort „Nudelauflauf“ gleich zwei Mal vorkommt…und genau den essen wir dann nach dem Training in großen Mengen, und zwar ohne mit der Wampe zu zucken!

    FSG Online: Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit mit deinem Namensvetter als Trainerduo?

    David: Grundsätzlich sehr gut, aber klar sind wir auch mal anderer Meinung. Da gibt es schon auch mal Phasen, in denen wir uns so oft streiten, dass ich echt aufpassen muss, dass ich nicht aus Versehen „Schatz“ zu ihm sage. Das ist manchmal so wie die AGB´s durchzulesen. Am Ende ignoriere ich alles, nicke nur und stimme ihm zu.

    FSG Online: In der Hinrunde hat dein Team einige Probleme offenbart. Wie gehst du damit in der Rückrunde um?

    David: Ich hab in der Buchhandlung ein Buch gesehen: „Wie man 50% seiner Probleme löst“. Da war ich ein Fuchs und hab gleich zwei gekauft. Auch sonst versuche ich, Probleme sachlich zu lösen. Das ist, wie wenn eine Mücke auf deinem Hoden sitzt. Da lernt dann jeder, Probleme ohne Gewalt zu lösen, auch wenn man bei manchen Leuten denkt, dass sie bei Tetris sogar das Quadrat drehen. Es bringt auch nicht viel, sauer zu sein, denn egal wie sauer du bist, Dinos sind saurier…

    FSG Online: Welchen Satz möchtest du in der Rückrunde auf keinen Fall hören?

    David: Das heutige Spiel haben wir zu 90% gestern Abend verloren…Aber man kriegt die Spieler vielleicht aus der Kreisliga, die Kreisliga aber nie aus den Spielern!

    FSG Online: Was wäre denn, wenn mal jemand käme und behauptet, deine Art und Weise, dich hier zu profilieren ginge gar nicht…würdest du dann etwas ändern?

    David: Auf gar keinen Fall! Solche Menschen gehen einfach zum Lachen in den Keller. Da ist mir meine Zeit auch zu schade, das mit denen auszudiskutieren. Mit solchen Leuten zu streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

    FSG Online: Das war doch ein tolles Schlusswort! Vielen Dank!

  • Der Fackler des Monats April 2018 – David Fackler wird neuer Narrenpräsident!

    Dieses Mal extra etwas kürzer, damit auch der Zizenhausener Ortsversteher genug Zeit hat, den Fackler des Monats zu lesen 😉

    Paukenschlag im Zizenhausener Vereinsleben! David Fackler gibt per sofort sämtliche seiner Ämter bei der FSG Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell ab und wird neuer Narrenpräsident des Zizenhausener Narrenvereins! Im Gegenzug beendet der bisherige Narrenpräsident Wolfgang Albiez sein Wirken im Narrenverein und besetzt den frei gewordenen Geschäftsführer-Posten bei der FSG Zi/Hi/Ho.

    „Ich habe zuletzt einfach gemerkt, dass ich für einen Narrenpräsident zu seriös geworden bin und mir die nötige Lockerheit fehlt. Der wahren Bestimmung, ein Narr zu sein, konnte ich einfach nicht mehr gebührend nachkommen,“ so Albiez in seinem tränenreichen Statement im Landgasthof Hirschen. „Mit David Fackler konnte aber ein Nachfolger gefunden werden, der dafür prädestiniert ist. Er ist quasi der König aller Narren und wird mit seinem Blödsinn das Amt des Narrenpräsidenten wieder in der Art und Weise ausführen, wie ich es in meinen jungen Jahren getan habe.“

    Um das Amt anzunehmen, verzichtet Fackler fortan auf all seine Funktionen, die er bis dato in der FSG inne hatte. „Ich glaube, das ist für alle Seiten ein Gewinn. Im Fußball war ich einfach falsch aufgehoben, ich hab ja sogar während des Spiels den Ball dauernd in die Hand genommen. Als Narrenpräsident kann ich dafür sorgen, dass beim Hemdglonkerball künftig nicht mehr nur die Rainer-Bühler-Hits laufen, sondern dass endlich mal ein vernünftiger DJ engagiert wird. Des Weiteren wird aus Umweltschutzgründen in Zukunft auf den Narrenbaum verzichtet, stattdessen basteln wir einfach was Cooles aus Baustellenschildern, denn davon gibt es in Zizenhausen ja derzeit genug.“

    Ob die ganzen Personalrochaden überhaupt einen Sinn ergeben, inwiefern Wolfgang Albiez seinen Fußballsachverstand anwenden kann und wie lange der Narrenverein mit dem neuen Präsidenten überhaupt noch existiert – man darf gespannt sein, was die nächsten Tage so bringen!

Dein Verein!

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