Fackler des Monats – 2016

  • Vorausblick in das Jahr 2016

    Auch das Jahr 2016 hat für die FSG wieder vieles zu bieten. Die Erste kämpft um den Aufstieg, die Damen etablieren sich in der Landesliga und viele Großveranstaltungen stehen vor der Tür. Wir haben uns jetzt schon ein paar Gedanken gemacht, wie dieses spannende Jahr so ungefähr verlaufen könnte. Auf Vollzähligkeit und Wahrscheinlichkeit wurde dabei wie immer nicht geachtet.

    Januar: Das Narrentreffen in Zizenhausen wird ein voller Erfolg. Vor allem das Partyzelt ist massiv überlaufen. Nur dank der ausgezeichneten Tetris-Künste des Orga-Teams ist es möglich, die Feiernden dreistöckig zu stapeln. Der Rekordgewinn, der erzielt wird, wird direkt reinvestiert in einen großen Videowürfel über dem Spielfeld, Eckfahnen mit Blattgold-Überzug und eine Rolltreppe, die direkt von der Kabine auf das Spielfeld führt. Am Ende der Saison droht dann allerdings der Zwangsabstieg, da gegen das Financial Fair Play der FIFA verstoßen wurde.

    Februar: Zum Trainingsauftakt empfängt Spielertrainer Matt gerade einmal drei Leute. Durch einen unglücklichen Zufall geht gerade eine Grippewelle um, die just am Tag des Trainingsauftaktes ihren Höhepunkt erreicht. Auch die folgenden Trainings sind nicht besser besucht. Proportional viele Geburtstage von Omas, Onkels oder Cousinen 4.Grades sind dabei die beliebtesten Aussagen. Lediglich Niklas Laible ist zu jedem Training da, da seine Mutter seine schriftliche Entschuldigung nicht unterschreiben wollte.

    März: Wie durch ein Wunder sind zum Rückrundenstart alle rechtzeitig fit geworden. Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte geht das Spiel gegen die deutlich fittere SG Heudorf/Honstetten nur mit 0:5 verloren. Nach einer intensiven Krisensitzung geht Lars Gamper als Chic-König hervor, die Stimmung in der Mannschaft ist nun wieder klar besser.

    April: Paukenschlag am Sennhof! Rainer Bühler tritt als Geschäftsführer zurück. Seine Druckerpatrone ist leer, sodass er keine weiteren Listen ausdrucken kann und ohne fremde Hilfe kann er diese nicht ersetzen. Er peilt nun eine Karriere als Wursthändler an, was aber nach kurzer Zeit aufgrund zu hohen Materialverbrauchs auch wieder zu Ende geht. Sein Nachfolger wird Patric `Fuzzy` Reuter, der über ausgezeichnete Computerkenntnisse verfügt. Zumindest dann, wenn ihm zuvor jemand alles erklärt, wie es funktioniert.

    Mai: Mit Müh und Not kann unsere Erste den Abstieg in die Kreisliga B verhindern. Ein Last-Minute-Tor im Relegationsspiel gegen die neu gegründete SpVgg Airach-Hecheln II verhindert den Abstieg. Dadurch, dass die Zahl der Absteiger in der Bezirksliga auf 14 erhöht wird, reicht es sogar noch für den Aufstieg. Das heißt es auch mal wieder für unsere Damen. Zum dritten Mal in Folge werden sie Meister. Gefeiert wird aber nicht, da es auf Dauer einfach zu langweilig wird. Trainer Thomas Kummnik hingegen lehnt ein Angebot des FC Schalke 04, die endlich auch mal Meister werden wollen, ab, da er die einfach nicht mag.

    Juni: Beim Grümpelturnier ist die Hölle los. Das eigentliche Gaudi-Turnier kann dieses Jahr aufgrund zu weniger Anmeldungen nicht stattfinden, doch am Weizenstand liefern sich die Teams packende Duelle. In einem spannenden Finale gewinnt der FC Germania im Nachtrinken gegen den FC Kahuna, dritter wird der FC Vollgas, für den Rainer Bühler komplett alleine antritt. Die beliebten Kicker vom Team Juventus Deus sorgen mit einem nur Insidern bekannten Fliegeralarm für Erheiterung, da Matthias Schatz mit dem Gesicht in seinen mayonnaisegetränkten Pommes landet.

    Juli: Das Transferfenster ist geöffnet und auch die FSG ist auf dem Transfermarkt sehr aktiv und rüstet für die Bezirksliga auf. Aus der kroatischen zweiten Liga wird Stürmer Ilicic Navicic verpflichtet, der dort mit bislang einem Treffer in 52 Spielen auf sich aufmerksam machte. Außerdem sichert sich die FSG die Dienste von einem gewissen Heiko Westermann, da überall zu lesen ist, dass der eigentlich ganz gut sei. Königstransfer wird allerdings wie der Name schon sagt Kevin König, der direkt von der Dritten den Sprung in die Stammmannschaft der Ersten schafft. Auf der anderen Seite trennt sich die FSG von den nun fußballerisch zu schwach gewordenen Dominik Schneble, Nicolas Gohl und vor allem Sven Zapke.

    August: Nachdem das Auftaktspiel der neuen Bezirksliga gegen den Absteiger VfR Stockach mit 6:7 verloren geht, wird Trainer Daniel Matt mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Nach einer so prestigeträchtigen Niederlage war er einfach nicht mehr tragbar. Da aber nach zwei Tagen intensiver Trainersuche keine kurzfristige Interimslösung gefunden wird, wird Daniel Matt erneut gefragt und wird neuer Trainer der Ersten.

    September: Ein Novum ist das Highlight des Monats. Aufgrund der vielen Vereine, die das traditionelle Oktoberfest in Hoppetenzell, das als erstes seiner Art gilt, nachgeahmt haben, hat die FSG reagiert und veranstaltet erstmals in Hindelwangen das Septemberfest. Zu einer Männer-Weinschorle, also Rotwein gemischt mit Weißwein, serviert das Küchenpersonal frisch gefangenen Fisch aus der Hindelwanger Aach sowie aufgetaute Schweinshaxn aus dem Vorjahr.

    Oktober: Für Aufsehen erregen die Damen II. Nach sieben deutlichen Siegen am Stück steht das Team von Spielertrainerin Svenja Heilmann an der Tabellenspitze. Auch bei der Zweiten und Dritten sind die Ergebnisse positiv. Bei beiden Teams gab es nämlich bislang keine Platzverweise und alle Spieler kamen immer rechtzeitig zum Spiel. Dass die Damen I auch wieder an der Tabellenspitze stehen muss ja  nicht erwähnt werden. Daniel Matt hingegen wird in dieser Saison zum zweiten Mal entlassen und zum dritten Mal eingestellt.

    November: Der neue Kunstrasenplatz in Zizenhausen ist fertig. Das Auftaktspiel wird zwar knapp gewonnen, jedoch fallen Erdal Akkol, Andre Matt und Andrej Schwarz langfristig aus. Alle drei haben sich auf dem ungewohnten Platz bei ihren zahlreichen Grätschen heftig aufgeschürft und lassen jetzt ihr Röckle raushängen. Der Kunstrasen selber muss aber bald schon renoviert werden, da ein übereifriger Mitarbeiter der Stadt mit Erfolg versucht hat, ihn zu mähen.

    Dezember: Im Dezember sorgt nur noch die Weihnachtsfeier für Aufsehen. Beim Schrottwichteln erhält David Fackler einen Gutschein für ein Fitness-Studio, tauscht diesen aber gleich gegen ein Paar Wienerle ein. Siegfried Bühler hingegen bricht seinen eigenen Rekord und überzieht seine Rede um ganze drei Stunden. Als er fertig ist, sind schon die ersten Sonnenstrahlen am Horizont zu sehen.  Die Bar wird dennoch eröffnet und es wird auf ein turbulentes, spannendes, abwechslungsreiches, aber hoffentlich auch frohes, gesundes, erfolgreiches uns tolles Jahr 2016 angestoßen!

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  • Alle Halbjahre wieder…Pünktlich zum Start der Vorbereitung der zweiten Mannschaft stellt sich Trainer David Fackler seinen eigenen knallharten Fragen, die ihn mal wieder des Öfteren in Erklärungsnot bringen. Viel Spaß beim Fackler des Monats März!

    FSG Online: Hallo David, endlich gibt es mal wieder ein Selbstinterview! Wie kommt es dazu, dass du schon wieder so viel Zeit hast?

    David: Mir war so langweilig, wenn ich diese Langeweile mit einem Gewürz beschreiben müsste, wäre das Mehl.

    FSG Online: Die Rückrunde steht vor der Tür und die Vorbereitung läuft auf vollen Touren. Was verlangst du denn von deinen Spielern in der Rückrunde?

    David: Ich wünsche mir, dass die Spieler auch mal über den Tellerrand hinausschauen, dass sie nicht nur das machen, was ihnen auf den Weg gegeben wird, sondern dass sie auch mal hinterfragen, warum sie genau das machen sollen. Da ist es bisher noch oft so wie auf Google Earth: wir können da Regenwälder, Ozeane, die Arktis und noch viel mehr anschauen und was machen wir? Wir suchen unser Haus…

    FSG Online: Betrifft das vor allem die jungen Spieler?

    David: Nicht nur. Bei den Jüngeren sind es eher andere Probleme, die sind manchmal einfach zu soft und verwöhnt. Wenn die wüssten, dass wir früher auf dem Handy vier Mal auf die 9 tippen mussten, nur um ein kleines „z“ zu schreiben…

    FSG Online: Die letzten Jahre war der Fitnesszustand deiner Spieler nach der Winterpause nicht besonders gut. Wie sieht es da dieses Jahr aus?

    David: Leider ähnlich. Ich hab sogar von einem Spieler gehört, der von seiner Mutter gesagt bekam, dass er sein Zimmer saugen solle. Daraufhin hat er ein „Staubsauggeräusch“ auf Youtube abgespielt und ist in seinem Bett liegen geblieben. So richtig fleißig war nur Ibrahim Ali, aber auch nur, weil er im Aach Center auf alle Einkaufswägen Winterreifen drauf gemacht hat. Zu dick sind meine Spieler aber erst, wenn sie beim Umfallen nicht an Höhe verlieren.

    FSG Online: Wie sieht es denn mit deiner persönlichen Fitness aus?

    David: Ich war einmal im Fitnessstudio und hab dort mein Sofa mitgenommen, das ist jetzt meine Personal Couch. Ansonsten hab ich mal angefangen, alle ungesunden und süßen Lebensmittel aus meinem Haushalt zu entfernen. Das war richtig lecker!

    FSG: Wir wollt ihr euch taktisch in der Rückrunde verbessern?

    David: Naja ich sags mal so. Theorie ist, wenn man alles weiß und nix klappt. Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß warum. Bei uns war es in der Hinrunde vereint, da hat nix geklappt und keiner wusste warum. Da müssen wir natürlich ansetzen.

    FSG Online: Was antwortest du auf Aussagen von Kritikern, die bezweifeln, dass ihr als Trainertrio nach der durchwachsenen Hinrunde noch die richtigen seid für den Job?

    David: Die haben doch alle einen an der 250g Mehl, 150g Zucker, 2 Vanilleschoten, ½ l Milch, 3 Eier, 100g weiche Butter! Pessimisten sagen immer, es geht bergab, wir Optimisten sagen einfach nur huiiiii!

    FSG Online: Wie wollt ihr dafür sorgen, dass die Rückrunde erfolgreicher wird?

    David: Mit einem kleinen Trick. Ich nehme vor dem Spiel ein Glas mit Wasser und mache es so voll dass es überläuft. Und wenn die Spieler dann fragen, was das soll, sage ich, ich gebe immer 110%. Außerdem ist unsere Mannschaft aus U-Boot-Stahl!

    FSG Online: Was soll das denn bedeuten?

    David: Das bedeutet, wir tauchen immer wieder auf!

    FSG Online: Dennoch gibt es vor der Rückrunde doch bestimmt ein paar Fragezeichen?

    David: Klar, ein paar offene Fragen gibt es immer: Wenn Veganer völlig auf Ei verzichten, wie panieren die dann ihr Schnitzel? Als der Mensch entdeckte, dass Kühe Milch geben, was hatte er da eigentlich vor? Oder hilft bei Durchfall eigentlich Soßenbinder? Was unser Team angeht, werden wir sicher die richtigen Antworten liefern!

    FSG Online: Vielen Dank für das Interview!

    David: Okeli Dokeli

  • Statistiken

  • TOPSPIEL – Erster gegen Zweiter – Kreisliga A | Staffel 2

    Mai1

    Die Voraussetzungen:Mai2

    Erster gegen Zweiter, gerade einmal drei Punkte Differenz zwischen beiden Teams und das alles fünf Spiele vor dem Ende der Saison: mehr Spannung und Brisanz geht nicht. Für die FSG ist das die große Chance, einen wahrscheinlich vorentscheidenden Vorsprung in der Tabelle herauszuspielen, für die Gäste die wahrscheinlich letzte Chance, den Umweg „Relegation“ zu umgehen. Gewinnt die FSG, so sind sechs Punkte Vorsprung plus das bessere Torverhältnis bei vier verbleibenden Spielen wohl ein ausreichend großes Polster, um die Meisterschaft nach Hause zu schaukeln. Bei einem Unentschieden bleibt der Status quo, nach dem drei Punkte Vorsprung sowie das bessere Torverhältnis zu Buche stehen. Auch das wäre nach wie vor ein komfortabler, aber keinesfalls beruhigender Vorsprung, auch wenngleich es angesichts der stabilen Rückrunde beider Teams es schwer vorzustellen wäre, dass die FSG danach noch zweimal patzen würde. Sollte allerdings der SVÄ gewinnen, stehen beiden Teams vier brandheiße Restspiele bevor, in denen man auf keinen Fall patzen darf. Für Spannung wäre so auf jeden Fall gesorgt, aber sind wir ehrlich, es reicht doch schon, wenn der Tatort vor Spannung nicht mehr zu ertragen ist, dann braucht man das im Fußball nicht immer!

    Die letzten Spiele:Mai3

    Duelle gegen den SV Aach-Eigeltingen haben es immer in sich. Dies zeigten auch die letzten beiden Duelle. Im eher schwachen Hinspiel setzte sich die FSG auswärts mit 2:1 durch, war aber auf ein Eigentor der Heimelf angewiesen. Im Bezirkspokal-Halbfinale sahen die vielen Zuschauer dann ein hochklassiges, spannendes und intensives Spiel beider Teams. In der ersten Hälfte war die FSG das klar bessere Team, das es versäumte, komfortabel in Führung zu gehen. In Durchgang zwei dominierten dann die Gäste, die schlussendlich folgerichtig den Platz als Sieger verließen. Fakt ist aber jetzt schon: Das „Finalspiel“ um die Meisterschaft wird intensiv, spannend, körperbetont und packend. Ein Spiel, auf das sich zumindest im Voraus alle freuen können und das sich alle unbedingt im Kalender vormerken müssen!

    Schlüsselspieler:Mai4

    Wenn die zwei besten Defensivreihen und die zwei besten Torjäger der Liga aufeinander treffen, sind die Schlüsselspieler schnell ausgemacht. Eine wichtige Rolle werden die beiden Torhüter spielen. Beide zeigen seit Jahren solide und konstante Leistungen und sind absolute Leistungsträger ihrer Mannschaft. SVÄ-Keeper Cronsfoth ist in der Liga seit längerem ohne Gegentor, ihm kann aber im Topspiel die fehlende Spielpraxis zum Verhängnis werden, da beim letzten Spiel gegen Zoznegg ein Mehlsack im Tor gleich beschäftigt gewesen wäre wie er.

    Im Sturm weisen sowohl Edbauer als auch Boppes 22 Tore auf. Hätte Boppes die ersten 7 Saisonspiele nicht gechillt, wäre er wohl der alleinige Führende der Liste. Zwar hat er aktuell den besseren Lauf und definitiv auch die Sympathien auf seiner Seite, dennoch hat man schon im Pokalspiel gesehen, dass es schwierig wird, über 90 Minuten Mittel und Wege zu finden, beide Stürmer komplett auszuschalten.

    Unsere Prognose:

    Boppes schießt Mitte der zweiten Hälfte den entscheidenden Siegtreffer und sich damit an die alleinige Spitze der Torjägerliste.

    Die Trainer im Vergleich:Mai5

    Das strahlendste Lächeln bei Siegen im Gesicht, aber bei Niederlagen richtige Grätliberts. Diese Beschreibung passt perfekt auf beide Trainer zu. Dazu gehen beide äußerst selten Diskussionen mit dem Schiedsrichter aus dem Weg, mit dem sie in der Regel bestens klar kommen. Fußballerisch sind beide aber unbestritten gar nicht so unschlecht, wenngleich auch auf anderen Positionen. Während Matt im Zentrum den Pep Guardiola macht, findet man Iannone je nach Lauflust im Sturm oder im Abwehrzentrum wieder. Fakt ist aber auch jetzt schon, dass, egal wie das Spiel ausgeht, einer von beiden nach dem Spiel wie ein Rumpelstilzchen tobt. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, welcher Trainer seinen Gegenüber überrascht und die gewinnbringende Idee einbringt.

    Unsere Prognose:

    Matt beweist ein glückliches Händchen und wechselt kurz nach der Pause Marc Matt ein, der den entscheidenden Treffer von Boppes vorbereitet.

    Das Stadion – Fußball auf dem Sennhof!Mai6

    Fußball auf dem Sennhof! Dieser romantische und verpflichtende Satz ist Ausdruck und Beweis der Heimstärke unserer Elf zugleich. Zu Hause ist die FSG eine Macht. Der Platz selbst befindet sich ein einem top Zustand. Die Gänseblümchen sind gepflückt, der Löwenzahn noch nicht nachgewachsen, ein sattes Grün und schneeweiße Linien zieren das Sportgelände, auf dem am Sonntag der Ball rollt. Der Sportplatz selbst bietet Platz für 32500 Zuschauer, für das Topspiel wird extra noch eine weitere Zusatztribüne angebaut. Vorschläge, den Sportplatz in die BMW-Auer-Arena umzubenennen wurden aber direkt abgeschmettert, da den Fans dieser traditionsreiche Name nicht geklaut werden soll. Dennoch wird in den Sennhof kräftig investiert. Die neuen Hintertornetze sind eine Augenweide und auch die Ersatzbankhäuschen geben den Spielern Schutz bei Wind und Regen. Ganz besonders auf dem Sennhof ist auch die kreisligaweit beste Stadionwurst, die sehr zu empfehlen und für kleines Geld zu kaufen ist.

    Unsere Prognose:

    Heimspiel, und das auch noch zu Hause. Die FSG wird ihren Heimvorteil nutzen. Womöglich ist der heimische Platz der entscheidende Vorteil in einem engen Spiel.

    Schiedsrichter:Mai7

    Der leitende Unparteiische stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Dennoch wird vermutet, dass die Partie von Herrn Tim Buktu aus Timbuktu geleitet wird. Der 42-jährige Tortenheber pfeift seit 56 Jahren Fußballspiele und seit der Wintersonnenwende auch die Topspiele der Kreisliga. Ihm zur Seite stehen Christian Wetzel und Max Mustermann. Der 47-jährige Modellathlet Wetzel ist eine Gallionsfigur an der Seitenlinie und weist eine nahezu fehlerfreie Linienrichter-Vita auf. Max Mustermann hingegen ist ein absoluter Neuling. Zwar war er bisher oft mit einer Fahne auf dem Sportplatz, hatte diese aber noch nie in der Hand. Vierter Offizieller ist Siegfried Bühler, der für seinen harten Umgangston mit den Trainern bekannt ist. Wünschen wir dem Schiedsrichtergespann ein gutes Händchen und eine fehlerfreie Spielleitung!

    Die Fans – der 12. MannMai8

    Die Haupttribüne am Sennhof ist gleichermaßen berühmt und gefürchtet. Schon viele Elfmeter wurden von dort entschieden oder Abseitspfiffe provoziert. Auch wenn hier natürlich keine Namen genannt werden, so sind gewissen Haupttribünen-Koryphäen bestens bekannt. Dennoch ist auch hier ein gewisses Bayern-München-Syndrom nicht von der Hand zu weisen, denn Heimsiege können egal gegen wen und bei welchem Ergebnis nie hoch und gut genug gespielt sein. Aber das sind ja wirklich nur Luxusprobleme. Durch den vereinsinternen Fanshop wird der gesamte Block vermutlich auch wieder komplett in grün-weiß erscheinen, um für eine eindrucksvolle Kulisse zu sorgen.
    Für die Gästefans sind die Blöcke U bis ß reserviert, die Auswärtsdauerkarten können im Damenklo abgeholt werden.
    Es wird geraten, frühzeitig anzureisen, da die Anfahrtsstraßen überfüllt sein werden und der Seehas auf dem Weg nach Zizenhausen Verbindungsprobleme hat.

    Pressestimmen vor dem SpielMai10

    Ute Russ (Apothekenumschau): „ Das wird mit Sicherheit ein Spiel, das an die Gesundheit geht. Wir von der Apothekenumschau werden daher auch extra einen Stand mit Baldriantabletten aufbauen.“

    Gerd Nehr (Mein schöner Garten): „Das Gras wurde mit der Nagelschere gestutzt, das satte Grün lädt ein zu einem wahren Fußballfest. Es kann losgehen!“

    Bob Fahrer (11Freunde): „Fußballherz, was willst du mehr? Sonntag, Bratwurst, Bier und Fußball, besser kann es nicht laufen. Es lebe der Fußball!“

    Ernst Haft (BILD): „Das Spiel des Jahres! Das Stadion wird beben! Sekt oder Selters! Wir sind die Experten für reißerische Schlagzeilen!“

    Claire Grube (BUNTE): „Die entscheidende Frage wird sein, in welchen Trikots die Teams auflaufen und wem die Farben besser stehen. Wichtig wird auch sein, ob die Hosen und Stutzen auch zum Trikot passen, ansonsten wär das ein modisches Desaster!“

    Franz Ohse (L´Equipe): „Sacre bleu, mon Dieu! Diese Spiel ist atomberaubend. Auch in Fronkreisch wird diese Spiel übertragen und les Leute werden vor die Fernseher sitzen und zittern. Gerade bei üns ist die FSG sehr beliebt!“

    Santer, Klaus (Kicker): „Die Frage wird sein, wie die Gäste das Pokalfinale drei Tage davor verkraften. Verlieren sie es und bekommen sie einen Knacks oder gewinnen sie und leiden an eventuellen Spätfolgen? Man wird es sehen!“

    Roman Schreiber (Die Welt): „Wir von der Welt sind mit dem Fußball nicht so vertraut und auch nicht ganz aktuell. Aber dieser Rainer Bühler soll ganz gut sein und wird das Spiel wohl entscheiden!“

    Paul Aner (Südkurier): „ Dass ist führ unsere Rehgion ein bedäutendes Spiehl! Wier berichten ausfürlich über den spanenden Kick, indem es um die Maisterschafft geht.“

    Herr Kules (Bravo Sport): „Wir haben exklusiv für euch ein Riesen-Topspiel-Special: Ein Poster von einem Poster des Sennhof-Sportplatzes als Bravo Sport-Starschnitt. Holt euch dieses streng limitierte Topspiel-Exemplar!“

    Theo Logie (bibel.tv): „Egal wie das Spiel abläuft, wir hoffen auf ein faires Spiel mit einem respektvollen Umgang beider Teams. Es ist und bleibt nur ein Spiel und ist ja schließlich keine Religion!“

    Lilly Putaner (Das lustige Taschenbuch): „Ein Spektakel für groß und klein! Legt die Comics weg und schaut euch euren Lieblings-Cartoon im echten Leben an. Die Super Kickers mit Tsubasa gibt es auch in echt!“

    Silly Kohn (Playboy): „FSG Zizenhausen gegen den SV Aach-Eigeltingen? Einfach nur geil!“

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  • Unsere Meistermannschaft 2015/2016

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    Christoph Hensler: Die Katze von Zoznegg. War so gut wie nie zu bezwingen und wenn, dann waren die Bälle seiner Meinung nach unhaltbar. Schmierte seine Handschuhe vor den Spielen auch immer mit einer dicken Schicht Alleskleber ein, was aber nicht endgültig erklärt, warum er bei Flanken noch zu oft auf der Linie klebt. Seinen Meisterurlaub verbringt er in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.

    David Fackler: Der Publikumsliebling schlechthin. War stets um die Fitness der Mannschaft bemüht, weil er bei Mannschaftsessen immer darauf achtete, dass seine Kollegen nicht zu viel in sich hineinstopfen, da er selber für vier Personen aß. Sportlich allerdings so sehr von Bedeutung wie ein Eisverkäufer in der Antarktis.

    Lars Gamper: Er war solange er nicht anfing zu dribbeln eine feste Stütze in der FSG-Defensive. Allerdings versuchte er ziemlich oft zu dribbeln…Er war klarer Verfechter der Devise „Hoch und weit bringt Sicherheit“ und schlug im Schnitt 73 lange Diagonalbälle pro Spiel. Großen Respekt sammelte er aber auch als Tanzbär bei den unerreichten Kabinenpartys. Da war er die eine, die immer lacht…

    Johannes Volk: Unser weißer Brasilianer war stets über jeden Zweifel erhaben. Egal, ob der Gegenspieler Edbauer, Wink oder Kern hieß, Druck kennt unser Hansi nicht. Versuchte im Spiel gegen Mühlhausen alles, damit ihm doch noch ein Tor in dieser Saison gelingt, aber der Misserfolg war absehbar.

    Erdal Akkol: Elferschütze, Dauerläufer, Sprinterkönig, es gibt nichts, was Erdal in dieser Saison nicht war. Außer vielleicht ab und zu mal taktisch unclever, unkonzentriert und leichtsinnig. Da wurde er aber schnell mit charmanten Worten unseres Trainers wieder eingenordet und kehrte zu den ersten Beschreibungen zurück.

    Nicolas Gohl: Machete kills! Die Überraschung der Rückrunde, denn plötzlich spielte er linker Verteidiger. Aber wer vorne so erfolgreich Tore verhindert, ist in der Defensive einfach besser aufgehoben. Hat in der Rückrunde sogar mal ein Kopfballduell gewonnen. Textsicherster Spieler bei „Hulapalu“.

    Simon Kratzer: Auf dem Platz meistens noch etwas zurückhaltend, aber trotzdem immer mit vollem Einsatz dabei. An schwachen Tagen aber durchaus auch schon mal nach 15 Minuten mit Konditionsproblemen. Bester Freistoßschütze der Mannschaft, allerdings nur im Training

    Andre Matt: Kreuzbänder halten nicht lang…Fiel die Rückrunde verletzt aus, was ihn aber nicht daran hinderte, viele Aktionen der Gegner nicht gerade jugendfreundlich zu kommentieren.

    Martin Warnke: Ihn erlitt dasselbe Schicksal wie Andre Matt. Nach schwerem Sturz am Konstanzer Oktoberfest und Verletzung in der Vorbereitung zum Karriereende gezwungen. Dennoch wurde er in allen seinen FSG-Jahren am Ende Meister!

    Marc Matt: Mr. „Ich will doch eigentlich nicht mehr“ ließ sich aufgrund Personalmangels in der Rückrunde doch dazu begeistern, der Ersten auszuhelfen. Seine größte Sorge war allerdings immer, eines der wenigen Trikots in Größe L zu bekommen und übernahm dann den 17er seines Bruders…

    Simon Günzel: Unser Chiller mit den langen Gräten spielte im Defensivverbund gefühlt mal auf jeder Position und das auch gar nicht mal so schlecht. Vor allem im Entscheidungsspiel gegen Eigeltingen überragender Mann im Zentrum. Nach halber Weltreise fühlt er sich auf dem beschaulichen Sennhof nach wie vor wie zu Hause.

    Niklas Laible: Was hat de Niklas? Stimmbruch! Nach dem Sieg in Zoznegg versuchte er, den Humpen anzuschreien und versagte kläglich. Ansonsten die Entdeckung der Saison. Kam direkt aus der Jugend in die Startelf und spielte in fast allen Spielen. Seine durchschnittliche Passlänge beträgt allerdings aktuell noch nur 1,67 Meter, da besteht noch Verbesserungsbedarf!

    Daniel Matt: Der Spieler, der die ganze Saison keinen einzigen Fehler machte! Zumindest laut eigener Aussage… Entdeckte gegen Saisonende das Tore schießen. Denker und Lenker im Zentrum, allerdings Totalausfall beim Experiment als Innenverteidiger. Brachte die Mannschaft in die Spur und führte sie zum Titel.

    Luca Kledt: Luca hat seine große Liebe gefunden: den Fußball. Darum gibt er diesen wohl auch so selten ab. Ist zu großen Dribblings fähig, die er auch sehr oft zeigte, wäre er aber ein Playstation-Controller, würde bei ihm die x-Taste fehlen.

    Andrej Schwarz: Egal ob mit einem „Sascha Maier-Batz“ oder per Schlenzer ins lange Eck, bei ihm herrschte stets Torgefahr. Initiator zahlreicher Klubhaus- und Kabinenpartys, deren Nachwirkungen noch Tage später zu spüren waren. Ein absolut gelungenes Premierenjahr nach seiner Rückkehr an den Sennhof!

    Patric Reuter: Beim Spiel in Mühlhausen hatte er seine große Chance, doch er vergab sie kläglich. Beim Elfmeter ließ er die von Oliver Kahn schon so oft thematisierten Eier vermissen, danach vergab er seine einzige Chance. Mit Abstand spielerisch die größte Enttäuschung der Saison. Fraglich, ob er fußballerisch eine Zukunft am Sennhof hat…

    Fabian Bader: Unser Sensibelchen auf der rechten Seite spielte abermals eine sehr gute Saison. Trotz einiger vergebener Chancen zappelte der Ball recht oft auch mal im Netz. Zudem versauten seine Mitspieler eine weitaus höhere Zahl an Torvorlagen auf kläglichste Weisen. Am Rabona-Trick muss er aber dennoch arbeiten.

    Dominik Schneble: Der Mann, der die Bälle weiter annehmen kann als andere schießen. Schöpfte sich in der Hinrunde in der Zweiten jede Menge Selbstvertrauen, das er mit vielen Toren in der Rückrunde auch in der Ersten demonstrierte. Leider verpasste er aber viele Trainingseinheiten, weil er ausgerechnet an den Trainingstagen immer länger arbeiten musste…

    Boppes: Über ihn singt sogar Helene Fischer „Du bist ein Phänomen!“. Ob mit rechts, links, per Kopf oder mit seinem Boppes, in 75 Kreisliga A-Spielen für die FSG hat er sage und schreibe 75 Tore erzielt. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Und wer Boppes kennt, der weiß genau:  das ist ihm doch scheißegal! Und genau darum mögen wir ihn alle auch so!

    Auf eine erfolgreiche Bezirksliga-Saison 2015/2016!

  • Fackler-des-Monats-Juli_2016_teaser

    Die heiße Wechselphase ist nun vorbei und der Transfermarkt ist geschlossen. Im neuen Fackler des Monats schauen wir auf die wichtigsten Ereignisse der Wechselperiode zurück:

    7. Juni: Bader vor Karriereende?
    Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, Jungspund Fabian Bader denkt ernsthaft über ein vorzeitiges Karriereende nach. „Nachdem ich jetzt schon zwei Mal mit der FSG Meister geworden bin, fühle ich mich irgendwie satt…das könnte aber auch am Mittagessen von vorher liegen…“, so Bader. Aber auch er folgte schlussendlich dem Wunsch des Vereins und steht auch in der Bezirksliga seinen Mann.

    11. Juni: Daniel Matt in Zukunft nur noch für die AH?
    Die Mitspieler können das Gejammer Daniel Matts über sein Alter und seine Schmerzen kaum mehr hören und legten ihm in einem offenen Brief einen vereinsinternen Transfer zur AH nahe. „Sein Laufradius wäre derselbe, sein eigener Einsatz im Training eher weniger und dort wäre er nicht mehr der einzige, der nie Fehler macht“, so ein Insider, der nicht möchte, dass im nächsten Training eine Strafe erVOLKt.

    14. Juni: Boppes hat kein Bock zum Wechseln
    Die Interessenten standen Schlange: der SC Pfullendorf, Waldhof Mannheim, Tasmania Berlin und sogar der FC Bonndorf. Doch bei zwei Vertragsgesprächen hatte unser Boppes verschlafen, einmal saß er zu lange auf dem Pott und ein anderes Mal wollte er lieber chillen. Schlussendlich konnte kein neuer Arbeitgeber für Boppes gefunden werden und die FSG bleibt weiter auf ihrem Ladenhüter sitzen.

    19. Juni: Schäuble-Wechsel beim Medizincheck geplatzt!
    Es wäre der Königstransfer des Sommers gewesen. Dennis Schäuble stand nach Angaben der Gazzetta dello Tuttifrutti kurz vor einem Engagement bei der FSG. Sein Trikot mit der Nummer 00 war schon bestellt, als er sich doch für einen Verbleib beim SV ON entschied. Als Grund fügte er an, dass die Tische im Nenzinger Klubhaus bequemer seien zum Schlafen. Zudem wolle er im Training lieber auf das Tor des jüngeren der beiden Fackler-Brüder schießen, weil es da leichter sei zu treffen.

    22. Juni: Andre Matt wechselt zu den Schwenninger Wild Wings
    Der erste Abgang steht fest. Unser Josef verlässt den Sennhof und heuert im Bauchenberg an. Nachdem er im Fußball festgestellt hat, dass sein Fuß so viel Gefühl hat wie ein Stock hat er eins und eins zusammen gezählt und beginnt nun eine Karriere im Eishockey. Die Parallelen der beiden Sportarten, das Spielgerät blind nach vorne bolzen, Gegner checken und nach dem Spiel ein Bier, machen ihm die Umstellung sehr leicht. Wir wünschen ihm aber dennoch viel Erfolg!

    27. Juni: Fackler vor Wechsel zu Juventus Deus!
    Es wäre die Sensation kurz vor Ende der Wechselfrist gewesen. David Fackler, seines Zeichens der Publikumsliebling schlechthin bei den Grün-Weißen, stand Angaben der BILD zufolge kurz vor einer Vertragsunterzeichnung beim Grümpelturnierklub Juventus Deus. In der Sommerpause gewann er als Gastspieler mit den jungen Göttern beim Grümpelturnier das Double, weshalb die Verantwortlichen über eine feste Verpflichtung nachdachten. Am Ende war es aber Rainer Bühler persönlich, der ihn bei einem persönlichen Gespräch im Burger King zum Bleiben überreden konnte.

    1. Juli: Schneble-Wechsel durch schlechtes Handy-Netz geplatzt!
    Auch Dominik Schneble stand kurz vor einem Abgang. Er hatte sich schon mit der SpVgg Airach-Hecheln auf einen 3-Jahres-Vertrag geeinigt, es fehlte nur noch seine definitive Zusage. Diese verschickte er am Abend des letzten Transfertages, sie kam jedoch aufgrund des schlechten Handynetzes niemals an. Der schlechte WhatsApp-Empfang in Hoppetenzell sicherte demnach der FSG den Verbleib ihres Chancentods.

  • Herzlich Willkommen und Grüß Gott! Das Highlight eines Sommers ist wieder da, denn unser Mr. Multimedia hat sich mal wieder seine kostbare Zeit genommen und lässt sich auch in ernsten Zeiten den Spaß nicht nehmen und interviewt sich zur Freude aller selbst. Themen diesmal: Die Vorbereitung, der Fitnessstand seiner Spieler und ein Ausblick auf die neue Runde: Viel Spaß!

    FSG Online: Hallo David, schön dass du dir auch dieses Mal die Zeit für dich/mich nimmst. Wie geht es dir denn?

    David: Ich fühle mich fit wie ein Turnschuh. Ein alter Turnschuh. Ein alter abgelaufener Turnschuh. Auch wenn es bisher echt Spaß macht, Vorbereitung ist trotzdem nicht so meins…Ich und Vorbereitung ist in etwa so, wie wenn Johann Lafer einen Salat anbrennen lässt, das passt einfach nicht…

    FSG Online: Wie hast du denn deine Sommerpause verbracht?

    David: Ich hab meinen Freunden erzählt, dass sich Schiebetüren aus Brandschutzgründen schneller öffnen, wenn man auf sie zu rennt. Seitdem habe ich nicht mehr so viele Freunde…

    FSG Online: Die letzten Male hast du dich immer über den Fitnesszustand deiner Spieler beschwert. Wie sieht es da dieses Jahr aus?

    David: Naja, gegen Ende ist es dank Pokemon Go besser geworden, aber bis dahin dachte wohl jeder meiner Spieler, dass es bei der Kalorienzähler-App darum geht, den Highscore zu knacken… Viele sind auch schlagartig dick geworden, die litten wohl unter einem Zunahmi… Und vorausschauend wie meine Spieler sind, haben sie ihre Winterfigur auch den Sommer über behalten, die Genies…Als dann noch der scheinbar verliebte Jens Hafner kam und mir erklären wollte, dass das keine Speckröllchen an seinem Bauch sind, sondern externer Speicherplatz für Schmetterlinge, nahm mein Kopfschütteln kein Ende mehr…

    FSG Online: Du redest immer nur von deinen Spielern, wie sieht es denn mit dir persönlich aus?

    David: Ich bin in Topform. Im 100-Meter-Sprint hab ich meinen persönlichen Rekord gebrochen und bin jetzt bei 83 Metern! Und das einzige, was ich in der Vorbereitung im Tor nicht gefangen habe, war haltbare Milch…

    FSG Online: Wie ist denn der aktuelle Stand der Vorbereitung?

    David: In der Theorie sieht das bisher ja ganz gut aus, aber ich vergleich Theorie und Praxis da immer gern mit Einkaufszettel und Kassenbon. Und ab und zu erinnere mich bei dem, was ich so sehe, an Konfuzius und seine Weisheit: „Wenn ein Einbeiniger einem anderen Einbeinigen ein Bein stellt, fallen beide hin.“ So ist das bei uns auch, nur halt mit Zweibeinigen…

    FSG-Online: Was sagst du denn zu euren Gegner in der neuen Saison?

    David: Naja bei den vielen Hochkarätern in unserer Staffel hab ich so viel Angst, da läuft es mir schon nicht mehr eiskalt den Rücken runter sondern schon warm am Bein… Aber trotzdem muss man es positiv sehen, das Glas ist noch halb voll, ich hoffe nur, dass in dem Glas keine Milch ist und ich laktoseintolerant bin…Wir wollen einfach für unsere Verhältnisse maximal erfolgreich spielen, denn bei allem, was die oberen Plätze angeht,  ist es leichter, die Farbe neun zu riechen.

    FSG Online: Woran hakt es denn momentan am meisten?

    David: Vielen meiner Spieler fehlt es einfach am Verständnis für Fußball. Einige wissen nicht mal, ob ein Regionalligator ein Echsentier aus einer bestimmten Region ist oder ein Erfolg im Fußball. Dennoch gibt es auch da natürlich positive Ausnahmen. Timo Ruf beispielsweise hat selbst herausgefunden, nach einem Sonnenbrand Viagra zu nehmen. Das heilt zwar nicht, hält aber die Decke von den Oberschenkeln fern. Wenn er dieses taktische Denken zukünftig auf den Platz transportieren könnte, wäre ich sehr zufrieden!

    FSG Online: Möchtest du zum Abschluss noch etwas loswerden?

    David: Ein passendes Schlusswort zu unserem Fitnessstand und zur kommenden Runde: Das Runde muss ins Eckige, oder anders gesagt, ich geh jetzt ins Bett. Gute Nacht!

  • FSG Bullshitbingo in der Sennhof-Version

    Fackler-des-Monats-Bullshit-September_2016

    Schaut einfach bei den nächsten Spielen unserer Aktivmannschaften vorbei und entdeckt alle im Bingo aufgeführten Zitate. Wer zuerst fünf Zitate in einer Reihe ankreuzen kann, gewinnt einen tollen Preis!

    Hauptpreis:
    – Ein Meet&Greet mit dem großen Rainer Bühler! Der Gewinner darf Rainer Bühler zu einer Matt-Currywurst einladen und diese gemeinsam mit ihm verspeisen!

    Viel Spaß und viel Erfolg beim Bingo!

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  • fackler-des-monats-november-2016

    Thema heute: Die FSG in der Krise – Wer sorgt für die Wende?

    Zu Gast:
    Simon ´Boppes‘ Lipiec (Spieler)
    Rainer Bühler (Mädchen für alles)
    Hans-Joachim Watzke (notorischer Besserwisser)
    David Fackler (antwortet auch auf Fragen, die ihm gar nicht gestellt wurden)
    Lothar Matthäus (staatlich anerkannter Fachmann)

    Moderation: Werner Hansch (Kommentatorenlegende)

    Hansch: Liebe Rothausfreunde, das Pflichtprogramm an jedem Sonn- und Feiertag, der Rothaus-Doppelpass, das absolute Muss für jeden Fußballfan! Herzlich Willkommen an meine Gäste! Fangen wir gleich an: Wie bewertet ihr die momentane Situation der FSG in der Bezirksliga?

    Boppes: Ich hätte gerne ein Rothaus Pils!

    Bühler: Vor der Saison hätte ich den momentanen Zwischenstand so unterschrieben, aber so wie es aktuell läuft, ist es nicht ideal. Aber wir müssen den Ball trotzdem flach halten (zahlt 5€ ins Phrasenschwein).

    Watzke: Da wird der FSG meines Erachtens der schwarze Peter zugeschoben. Es gibt in dieser Liga einfach finanzstärkere Klubs, da ist es für ein Team, das sich aus echter Liebe zum Verein zusammensetzt, einfach automatisch schwieriger, sich zu etablieren.

    Fackler: Wir hatten einfach einen sehr sehr guten Saisonstart! Dass dieser Lauf nicht die ganze Runde anhält, war wohl allen Beteiligten klar. Wichtig ist einfach, dass jetzt die zentralen Personen im Verein ruhig bleiben und einfach konzentriert weiter arbeiten. Alles andere kommt von alleine…

    Matthäus: Ich hab mich darüber auch schon mit meiner Freundin unterhalten, ihr geht es da aber nicht so um die sportliche Situation, dafür findet sie aber den Dominik Schneble so süß!

    Hansch: Dennoch ist die FSG aktuell seit vier Spielen ohne Sieg. Woran hapert es denn aktuell am meisten, Herr Bühler?

    Fackler: An der notwendigen Konsequenz im entscheidenden Moment. Wir haben gezeigt, dass wir Spiele schön und spielerisch ansprechend gewinnen können, jetzt müssen wir auch mal zeigen, dass wir auch dreckige Siege einfahren können.

    Boppes: Und ich würde noch ein Weizen nehmen!

    Bühler: Wir müssen schauen, dass wir hinten wieder kompakter stehen, vorne hilft uns dann der liebe Gott. Aber egal, was jetzt alles gesagt wird, die Wahrheit liegt auf dem Platz! (zahlt 5€ ins Phrasenschwein)

    Hansch: Herr Watzke, können Sie von außen beurteilen, was sich alles ändern muss?

    Watzke: Vor allem in der Winterpause ist die Chance groß, da eine Wende zum Positiven zu schaffen. Ich persönlich würde einfach aus ganz Europa um die 20 Talente kaufen, in der Hoffnung, dass zumindest ein bis zwei Spieler davon es in den Kader schaffen. Dazu habe ich in der Vergangenheit auch oft ehemalige Spieler zurückverpflichtet, das hat zwar nix gebracht und war teuer, aber den Fans hat das gefallen.

    Boppes: Gefallen würde mir jetzt ein Märzen, bitte!

    Hansch: Herr Matthäus, Sie sind bisher kaum zu Wort gekommen. Was wäre ihr Geheimtipp?

    Matthäus: Tut mir leid, ich war gerade abgelenkt, weil ich bei Lovoo eine süße 14-jährige gefunden habe. Ich bin der Meinung, dass einigen Spielern noch die nötige Erfahrung fehlt. Aber die kann ja nur im Laufe der Zeit kommen, das wird schon automatisch von Spiel zu Spiel besser. Es kann ja nicht jeder 146 Länderspiele in seiner Vita haben!

    Hansch: Boppes, du als Insider, wie ist denn die Stimmung im Team?

    Boppes: Bierisch gut!

    Fackler: Ich denke auch, dass es daran nicht liegt. Die Spieler sind meist voll (und) motiviert und heiß auf Siege. Klar ist das eine neue Erfahrung für uns, auch wieder Spiele zu verlieren, aber das gehört zum Lernprozess dazu!

    Bühler: Ich hab auch nicht das Gefühl, dass da jemand den Sand in den Kopf steckt. Wir müssen manchmal einfach eine Schippe drauf legen, dann regelt sich der Rest von alleine. Aber sonst ist alles Friede, Freude, Eierkuchen! (zahlt 5€ ins Phrasenschwein)

    Hansch: Was ist denn für die FSG in dieser Saison noch drin?

    Boppes: Ein Tannenzäpfle ist auf jeden Fall noch drin!

    Matthäus: Ich traue der Mannschaft alles zu! Vor zwei Jahren ist sie abgestiegen, obwohl der Kader mit Sicherheit stark genug für den Klassenerhalt war und jetzt ist die Qualität noch größer. Wenn das Team da mal einen richtigen Lauf hat, kann durchaus auch Höhenluft geschnuppert werden!

    Bühler: Wir sollten lediglich aufpassen, dass wir nicht in Schönheit sterben. Klar war das ein Auftakt nach Maß und wir werden jetzt sicher nicht das Handtuch werfen. Aber wir müssen jetzt auch nochmal eine Schippe drauflegen! (zahlt 5€ ins Phrasenschwein)
    Watzke: Bescheiden, wie es meine Art ist, sollte man den Relegationsplatz als Ziel ausgeben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es fast unmöglich ist, Erster zu werden.

    Fackler: Ich finde nicht, dass man da ein konkretes Ziel ausgeben sollte. Alles, was am Ende über dem Strich ist, ist gut. Wichtiger ist eher, dass sich die Mannschaft und vor allem die jungen Spieler weiter entwickeln. Die Ergebnisse folgen automatisch und ich glaube, wir sind stark genug für den Klassenerhalt.

    Hansch: Letzte Frage: Erklärt kurz, was die FSG so besonders macht!

    Watzke: Echte Liebe!

    Bühler: Ein familiärer Verein für jedermann! Und ohne Fleiß gibt es bei uns keinen Preis! (zahlt 5€ ins Phrasenschwein)
    Matthäus: Dass sogar jemand wie Lothar Matthäus über diesen Verein redet!

    Boppes: Die Biervielfalt!

    Fackler: Der Fackler des Monats!

    Hansch: Vielen Dank, bis zum nächsten Mal, und jetzt Prost

Dein Verein!

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