Chronik

Die Fußballspielgemeinschaft (FSG) Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell e.V. ist ein Zusammenschluss der traditionsreichen Vereine Fußballclub Zizenhausen (Gründung 1934), Hindelwanger Sportverein (Gründung 1955) und Sport-Club Hoppetenzell (Gründung 1955).

Graue Wolken zogen auf am Abend des 17. Juni 1992. 42 Herren trafen sich im Gasthaus Hirschen, um über die sportliche Situation des FC Zizenhausen und des Hindelwanger SV zu tagen. Aufgrund der immer prekärer werdenden Spielersituation bei den Aktiven und auch im Juniorenbereich sahen sich beide Mannschaften nicht mehr in der Lage, eine eigene Mannschaft zu melden. Die Idee des Zusammenschlusses war daher bei allen Anwesenden von Anfang an sehr beliebt und unumstritten. Der FCZ brachte seine beiden Mannschaften der Kreisklasse A und C und der HSV seine beiden Mannschaften aus der Kreisklasse B und C in den neu gegründeten Verein mit ein. Den Spielbetrieb nahm man in der Saison 1992/1993 mit 3 Mannschaften in den Kreisklassen A, B und C auf. Der Vereinsname des neu gegründeten Vereins lautete anfangs FSG Zizenhausen-Hindelwangen. Die Mitglieder der Gründungsversammlung stimmten der Fusion bei einer Enthaltung einstimmig zu, die grauen Wolken über dem Hirschen waren da schon längst einem kräftigen Abendrot gewichen.

Weitere Fusion

Zum Beginn der Spielrunde 2004/2005 wurden die Fußballer vom SC Hoppetenzell, der gerade aus der Kreisliga A abgestiegen war, in den Spielbetrieb mit aufgenommen. Ein Jahr später wurde die Änderung des Vereinsnamens beschlossen. Die FSG spielt seit dem 01.07.2005 unter dem Namen

FSG Zizenhausen–Hindelwangen–Hoppetenzell.

Die Ursprungsvereine blieben weiterhin bestehen, sie sind für den Freizeitsport und die jeweiligen Sportanlagen und Clubheime verantwortlich.

Integration der Jugendmannschaften

Von 1992 bis ins Jahr 2003 spielten die Jugendmannschaften noch in den Stammvereinen FC Zizenhausen und Hindelwanger SV. Meist waren die Mannschaften als Spielgemeinschaften gemeldet. In den Jahreshauptversammlungen des Jahres 2003 wurde dann aber auch die Fusion der Jugendabteilungen der beiden Stammvereine beschlossen. Seit der weiteren Fusion mit dem SC Hoppetenzell wurde im Jahr 2004 auch die Jugendabteilung des SCH  integriert. Somit wurde Herren- und Jugendfußball nur noch in der FSG gespielt. Aufgrund der geringer gewordenen Spielerzahlen im Jugendbereich agiert die FSG seit der Saison 2009/2010 in einer Spielgemeinschaft mit der SG Zoznegg-Winterspüren. Eine zwischenzeitliche Kooperation in der Jugend mit dem SV Gallmannsweil wurde mittlerweile wieder beendet. In der Saison 2016/17 kooperierte man in der A-Jugend zudem noch mit der SG Heudorf/Honstetten. Ein neuer Kooperationspartner gibt es in der kommenden Saison 2017/18. Von nun an bildet die FSG in der Jugend eine Spielgemeinschaft mit der SG Zoznegg-Winterspüren sowie mit dem VfR Stockach.

Die Juniorinnen hatten von der Gründung des Juniorinnenbereichs im Jahr 2006 an bis zum Ende der Saison 2016/17 eine Spielgemeinschaft mit der SG Heudorf/Honstetten, die aber beendet wurde. Seit der Saison 2017/18 spielen unsere Junioren eigenständig als FSG.

Spielbetrieb Aktivmannschaften

Leider blieb nach Gründung der FSG zunächst der gewünschte sportliche Erfolg aus und man musste mehrmals um den Klassenerhalt der 1. Mannschaft bangen. Die 2. Mannschaft stieg in die Kreisklasse C ab und die 3. Mannschaft musste wegen Spielermangels vor der Saison 1994/1995 gar abgemeldet werden. Doch jeder Anfang ist bekanntlich schwer.

Erst in der Spielzeit 1997/1998 ging es mit der 1. Mannschaft wieder voran, man wurde Tabellenzweiter. Dies gelang anschließend noch zweimal. Die zweiten Tabellenplätze berechtigten einmalig zur Teilnahme an der neu eingeführten Aufstiegsrelegation, aber der Sprung in die Bezirksliga konnte nicht geschafft werden. Maßgeblichen Anteil am Aufschwung zu dieser Zeit hatte die sehr erfolgreiche Jugendarbeit. Hiervon profitierte auch die 2. Mannschaft, die in der Saison 1999/2000 den Aufstieg und die Rückkehr in die Kreisliga B schaffte. Aufgrund der zahlreichen Neuzugänge aus der Jugendabteilung konnte zu Saisonbeginn 2002/2003 auch wieder eine 3. Mannschaft angemeldet werden. Die Saison 2002/2003 brachte dann auch endlich die souveräne Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga, wo man fünf Jahre bis 2008 spielte, dann aber wieder absteigen musste. Im Jahr 2007 wurde einer der größten Vereinserfolge, der erstmalige Gewinn des Bezirkspokals, erreicht. In der Folgezeit spielten die 3 Mannschaften in der Kreisliga A, B und C. In der Saison 2010/2011 erreichte die 1. Mannschaft wieder einmal die Aufstiegsrelegation mit einem Finalspiel auf dem heimischen Sennhof-Sportplatz. Dieses Spiel vor großer Zuschauerkulisse (ca. 1.000 Zuschauer), war das bisher bestbesuchte Heimspiel der FSG, das aber leider verloren wurde. Drei Jahre später, in der Saison 2013/2014, gelang es der 1. Mannschaft am letzten Spieltag, die Meisterschaft und somit den erneuten Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen. Auch dieses Spiel war ein richtiges Endspiel auf heimischen Platz, welches ebenfalls vor großer Kulisse gegen den punktgleichen Tabellenzweiten gewonnen werden konnte. Daraufhin folgten zwei Spielrunden mit „Auf und Ab´s“, denn es musste gleich wieder der Gang in die Kreisliga angetreten werden und in der folgenden Saison konnte als Meister der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga gefeiert werden. Doch auch dort wurde unsere Erste ihrem Ruf als Fahrstuhlmannschaft gerecht. Trotz großen Kampfes gehörte man am Ende der Saison 2016/17 zu den fünf (!) Absteigern in die Kreisliga A. Besonders bitter war dabei die Tatsache, dass man im entscheidenden Spiel gegen einen Relegationskandidaten einen Zwei-Tore-Rückstand aufholte und nur drei Minuten zum Klassenerhalt fehlten, da erst in der 87. Minute der entscheidende Gegentreffer zum Abstieg fiel.

Damen- und Mädchenfußball

Eine Neuerung innerhalb der FSG gibt es seit dem Spieljahr 2006/2007. Erstmals wurde eine Mädchenmannschaft (B-Mädchen) für die Spielrunde angemeldet. Aufgrund des Nachwuchses aus der Mädchenmannschaft konnte 2008 dann auch eine Damenmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet werden. Damit konnte eine Tradition wieder aufleben, denn bereits zu Zeiten des Hindelwanger SV´s gab es schon einmal eine Damenmannschaft. Der Ausbau des Mädchen- und Damenfußballs wurde in einer Spielgemeinschaft mit der SG Heudorf-Honstetten konsequent weiter verfolgt. Diese Arbeit zahlte sich aus! Im Jahr 2009 wurden C-Mädchen und drei Jahre später noch D-Mädchen für den Spielbetrieb angemeldet. Durch die zahlreich aus dem Jugendbereich nachrückenden Spielerinnen nahm ab der Saison 2014/2015 eine 2. Damenmannschaft an den Saisonspielen teil.

In der Saison 2013/2014 schaffte die Damenmannschaft, die sich jährlich verbesserte, den Bezirkspokalsieg sowie die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Bezirksliga. Diese Erfolgsgeschichte der Damenmannschaft setzte sich im folgenden Jahr in der Saison 2014/2015 nahtlos fort. Es gelangen erneut die Meisterschaft in der Bezirksliga und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga. Ebenfalls konnte der Bezirkspokalsieg wiederholt werden und somit das „Double“ erneut perfekt gemacht werden. Im ersten Jahr konnten die Damen den Klassenerhalt in der Landesliga feiern, doch im verflixten zweiten Jahr wurde der Klassenerhalt deutlich verpasst.

In der Saison 2017/18 kann die FSG B- und C-Mädchen-Mannschaften melden. Aufgrund zahlreicher Abgänge gibt es aber momentan nur noch eine Damenmannschaft, die fortan in der Bezirksliga antritt.

Die Vereinsführung

Der FSG-Vorstandschaft sollen möglichst Mitglieder aller drei Stammvereine angehören. Die Vorstandschaft wird unterstützt durch die jeweiligen Vorstandschaften der Stammvereine FC Zizenhausen, Hindelwanger SV und SC Hoppetenzell. Die bisherigen 1. Vorsitzenden der FSG waren:

  • Peter Meier (1992, 1996, 1999, 2000)
  • Werner Schmid (1994)
  • Harald Grömminger (1997, 1998, 2001, 2002)
  • Siegfried Bühler (1993, 1995, 2003 – 2017)
  • Rainer Bühler (2017 – heute)

Peter Maier war der erste Vorsitzende der neuen Spielgemeinschaft, trat aber nach einem Jahr von seinem Amt zurück. Turnusgemäß übernahm Siegfried Bühler erstmals die Geschäfte der FSG. Die weiteren ersten Vorsitzenden waren Werner Schmid und Harald Grömminger. Die mit Abstand längste Amtszeit hatte Siegfried Bühler, der 2017 nach insgesamt 16 Jahren sein Amt niederlegte. Sein Nachfolger wurde der langjährige Geschäftsführer Rainer Bühler, der derzeit in einem nahezu gleichberechtigten Führungstrio mit Jürgen Winkler und David Fackler die Geschäfte der FSG regelt.

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