Fackler des Monats – 2018

  • Der Fackler des Monats Januar – Ein Vorausblick in das Jahr 2018

    Ich kann es nicht mehr sehen! Günter Jauchs „Menschen,Bilder,Emotionen“, Galileos „Big Pictures des Jahres“ oder der „maritime Jahresrückblick“ im NDR…am Ende eines Jahres kann doch jeder darüber berichten, was passiert ist…Wir machen das ganze anders herum und berichten jetzt schon, was im Jahr 2018 rund um unseren Verein so passieren wird. Und das ganze auch noch in neuem Look!

    Januar: Sportlich geht es hochklassig los. Bereits am 5. Januar ist die FSG wieder zu Gast bei den Wild Wings zum Eishockey. Jonas Riffler geht wieder mit seinem Eiskettcar an den Start, hat aber aus Versehen E10 getankt und kommt zu langsam vom Fleck. Zu allem Überfluss kommt er auch noch von der Piste ab und reißt sich den kleinen Zehnagel ein. Dennoch gewinnt er sein Duell, da seine Kontrahentin das DRS am Heckflügel zu früh geöffnet hat und disqualifiziert wird. Seinen Preis, ein Eis, nimmt er direkt auf dem Eis entgegen.

    Februar: Das nächste sportliche Hochlicht wird die Übertragung des Super Bowls im Klubhaus. Da Dominik Schnebles Seahawks das Finale aufgrund eines Field Goals in das eigene Gestänge verpassen, übernimmt er die Rolle des Erfolgsfans, der gleich für beide Mannschaften im Finale sympathisiert. Auch Nicolas Gohl ist vor Ort, hat von der Sportart aber nach wie vor keinen Schimmer. Er beschäftigt sich lieber mit einer geregelten Flüssigkeitsaufnahme und trinkt jedes Mal einen Schluck, wenn wieder Werbung gezeigt wird.

    März: Endlich wieder Fußball! 14 Wochen war unsere erste Mannschaft in der Vorbereitung, bereits in Woche 1 betonte Trainer Daniel Matt, mit dem Programm zwei Wochen im Rückstand zu sein. Schuld daran könnten auch die vielen Absagen sein. Allein Niklas Laible verpasste viermal das Training, weil seine Großeltern Geburtstag hatten oder der Cousin achten Grades seiner Freundin sein erstes Fahrrad bekam. Simon Kratzer hingegen hatte glatte fünf Mal eine Rotznas und fiel jeweils für drei Wochen aus. Um das Defizit auszugleichen, bestritt das Team 29 Testspiele gegen möglichst höherklassige Teams, weshalb man auch 28 davon verlor. Lediglich gegen den SC Pfullendorf gelang ein Punktgewinn, weil man dort Stoffel in ein kleines Tor stellte.

    April: Paukenschlag auf dem Sennhof! Um nach dem missglückten Start in die Rückrunde die Saison noch zu retten, verpflichtet die FSG den Stoßstürmer Carsten Jancker! Bereits in seinem ersten Spiel erzielt er einen Viererpack, weil er der erste Spieler in der Saison ist, der die eigentlichen zu langen und hohen Bälle von Lars Gamper in der zweiten Etage verarbeiten kann. Dabei war Jancker selbst ein echtes Schnäppchen. Wie bei allen Spielern zahlt die FSG auch ihm kein Geld, Jancker wollte lediglich einen Friseurgutschein.

    Mai: Gemischte Bilanz zum Saisonende: Die Erste konnte sich noch fangen und beendet das Spieljahr auf dem dritten Platz. Die Zweite dümpelt in der Rückrunde ebenfalls in der Bedeutungslosigkeit umher, das einzige Ausrufezeichen war der Sieg gegen die SG Zoznegg/Winterspüren, mit dem man dem Nachbarn den Aufstieg verhagelte. Jonas Riffler erzielte dort das Tor des Spiels mit seinem einzigen gewonnenen Kopfballduell der Saison. Die Dritte beendet die Saison punktlos, verpasst aber aufgrund einer Leistungssteigerung den Eintrag im Guinessbuch der Rekorde. Die Damen verzichten in der Rückrunde auf sämtliche Spiele und verbringt die Wochenenden lieber in den Stockacher Shishabars.

    Juni: Malle ist nur einmal im Jahr! Der rote Teppich wird ausgerollt, wenn Timo Ruf, Daniel Matt und Konsorten die heilige Insel betreten. Getränketechnisch leben aber dieses Mal fast alle Spieler gesund, auf der Speisekarte stehen lediglich Vollkornsprudel, Gerstensaft und Hopfen-Smoothie. In einer Nacht verläuft sich Andre Matt dann etwas und stellt überrascht fest, dass es in der Nähe des Bierkönigs sogar einen Strand und Meer hat. Da ihm das Meerwasser aber nicht schmeckt, greift er dann doch lieber wieder auf einen Getreidenektar zurück.

    Juli: Novum beim Grümpelturnier! Da ja von Vorneherein schon klar war, dass Juventus Deus erneut das Elfmeter- und Grümpelturnier gewinnt, haben die Veranstalter noch einen dritten Wettbewerb ins Leben gerufen, damit die jungen Götter um Abwehrchef Schatz Matz und Spielgestalter Yannick Schürken noch mehr Bierfässer gewinnen, die dann ablaufen. Im neu eingeführten Wettbewerb „Fehlpass-Duell“ gewinnt Juventus Deus dann aber trotzdem dank einer überragenden Fehlpass-Quote von David Benkler.

    August: Überraschung zum Start in die Bezirksliga-Saison! Der SV Orsingen-Nenzingen verzichtet freiwillig auf seinen Bezirksligaplatz bei den Herren, weil er sich in Zukunft vermehrt seiner Damenmannschaft widmen will. Der FC Bodman-Ludwigshafen möchte trotz des Sieges in der Relegation nicht aufsteigen, da die Piranhas bei manchen Gegnern Problemen haben, ein passendes Flussnetz zu finden und so den Großteil der Auswärtsspiele nicht bestreiten kann. Dadurch rutscht die FSG nach und gewinnt das Eröffnungsspiel gegen den VfR Stockach, der am Ende den Aufstieg  verweigerte, da das Osterholzstadion dem enormen Zuschauerandrang in der Landesliga nicht gewachsen wäre.

    September: Edwin hat kein Bock mehr! Das Oktoberfest in Hoppetenzell entfällt dieses Jahr, da Edwin keine Lust hat, viermal an einem Wochenende den Platz streuen und genauso oft die Eckfahnen rein- und wieder rausstecken zu müssen. Doch die Partyorganisatoren improvisieren und finden noch im September ein Alternativfest, die Äquinoktiums-Party! Die Party ist nach einem geographischen Fachbegriff benannt und bedeutet Tag- und- Nacht-Gleiche, was bei dem Großteil unserer Spieler ja durchaus des Öfteren auch zutrifft. Bei der Premierenparty in der kurz zuvor eingeweihten neuen Grillhütte in Zizenhausen meldet die FSG mit sage und schreibe 17 Gästen volle Hütte und feiert bis tief in die Nacht.

    Oktober: Die Hinrunde ist bei allen Teams ein voller Erfolg! Unsere Erste steht an der Tabellenspitze der Bezirksliga und stellt mit Carsten Jancker, der sein Vertrag um ein Jahr verlängert hat, den Torschützenkönig. Die Zweite dümpelt wieder einmal im Niemandsland der Tabelle herum, hat aber mannschaftsintern noch 14 Bierkästen offen, die aber eh nie bezahlt werden. Bei der Dritten ging es steil nach oben. Sie beendet die Hinrunde mit immerhin einem Punkt, den sie beim sensationellen 10:10 gegen die SpVgg Airach-Hecheln III holte. Die Damen stehen auch in dieser Saison wieder auf Platz zwei, konnten aber einen Neuzugang verzeichnen. Trainer Alexander Fackler hat sich seinen Mädels so angepasst, dass er bei der Passkontrolle ohne Probleme als Spielerin durchgeht. Zu einem Torerfolg hat es bei ihm/ihr aber selbstverständlich noch nicht gereicht.

    November: Bühler-Affäre erschüttert die FSG! Ein Skandal beherrscht die Stockacher Gazetten. In der Freitagsausgabe von Stockach informiert wurde ein Bild veröffentlicht, in dem eindeutig zu sehen ist, wie der erste Vorstand der FSG, Rainer Bühler, mit einem SV Mühlhausen-Fanschal und breitem Lächeln das Spiel unserer Ersten im Kiesgrüble verfolgte. Hinterher versuchte er zwar zu erklären, dass er eine Rot-Grün-Schwäche habe und deshalb den falschen, gelben (!) Schal nicht erkannte und erklärte zudem, dass das Lächeln lediglich damit zu tun hatte, dass er kurz zuvor eine Grillwurst gegessen hat. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde er aber mit 50,014% der Stimmen im Amt bestätigt.

    Dezember: Mit der Weihnachtsfeier endet ein turbulentes Jahr 2018. Rainer Bühler stellt einen neuen Rekord mit der Länge seiner Rede auf, Nadine Muffler gewinnt bei der Tombola wieder den Hauptpreis und erhält zusätzlich einen Kindersitz dazu, Neuzugang Tobi Winkler agiert umweltschonend, indem er zusammen mit Jonas Riffler dafür sorgt, dass beim Alkohol keine giftigen Reste entstehen und am Ende des Jahres stoßen alle auf ein schönes 2018 und ein noch tolleres 2019 an!

  • Fackler des Monats Februar 2018 – Ich bin ein Star, holt mich hier raus! Das FSG-Spezial!

    Die Teilnehmer: Rainer Bühler, David Fackler, Dominik Schneble, Nicolas Gohl, Sven Zapke, Jonas Riffler, Marius Geiger, Patric Reuter, Lars Gamper, Niklas Laible, Manuel Reinl, Alexander Fackler

    Tag 1: Einzug ins Dschungelcamp. Zwölf absolute Y-Promis, die trotzdem bekannter sind als die Helden im echten TV, fahren mit einem höllischen Ritt auf getunten Bobby-Cars in das Dschungelcamp. Rainer Bühler und Patric Reuter kommen dabei als erste an, da sie bergab von der Gravitationskraft profitieren. Schon erfolgt auch der erste Zoff: die beiden streiten sich um das bequemste Bett. Alexander Fackler ruft indessen sofort: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ Ihm waren einfach zu wenige Damen im Camp, das war er so nicht mehr gewohnt…

    Tag 2: Viel geschieht nicht am zweiten Tag. Erst als spät abends Nicolas Gohl und Dominik Schneble nach drei, vier Quellwasser am Lagerfeuer sitzen, kommt etwas Zunder in das Geschehen. Sie diskutieren, welches die beste Biermarke sei. Während Gohl der Meinung ist, dass selbst das schlechteste Bier besser als gar kein Bier sei, argumentiert Schneble, dass das Hopfen-Malz-Gerste-Verhältnis beim Zäpfle trotzdem unerreicht ist. Manuel Reinl beendet den Zickenkrieg, indem er klarstellt, dass selbst, wenn es kein Bier gibt, immer noch Asbach da ist.

    Tag 3: Jonas Riffler ist auf Entzug. Völlig verzweifelt baut er sich eine Dschungel-Shisha. Als Köpfchen nimmt er eine hohle Kokosnuss, als Tabak zündet er einfach Reis und Bohnen an. Um nicht ohne Schlauch dazustehen, höhlt er einfach eine Schlange aus. Nebenher beginnt Sven Zapke, seinen Urwald-Rap anzufertigen, aber außer alle gefährlichen Urwaldtiere in die Flucht zu schlagen, bringt sein Sprechgesang nichts ein.

    Tag 4: Eine Essensprüfung steht an: Auf dem Plan stehen Sydneyer Allerlei und als Getränke Pina Kotzlada und Blutige Mary. Fuzzy meldet sich zum Essen natürlich als erster, für die Getränke stehen Niklas Laible und Manuel Reinl zur Verfügung. Fuzzy genießt australische Spezialitäten wie Kakerlaken-Penis, gekochter Schlangenfuß und Schneckenhäuser. Reinl und Laible sind von den Cocktails begeistert. Sie nehmen den Rest zurück ins Camp und taufen es als Café Brasil. Schon fühlen sie sich wesentlich heimischer.

    Tag 5: Notarzteinsatz im Camp. Lars Gamper, der sich seit Tagen mit einer Rotznase rumplagt, hat Probleme mit dem Kreislauf. Zusätzlich schmerzt sein eingerissener Nagel am kleinen Zeh. Hilfe naht aber sofort. Dr. Boppes kommt und pustet einmal kräftig, schon sind die Schmerzen wieder weg.

    Tag 6: Die erste Schatzsuche steht auf dem Programm. Schneble und Gohl haben die Ehre und machen sich auf den Weg. Nach einer Weile machen sich alle schon Sorgen, weil sie nicht zurückkommen. Erst spät abends kommen sie wieder mit Matthias Schatz im Schlepptau. Sie sind tatsächlich bis nach Stockach gelaufen, um den Schatz zu finden… Leider kann Matze Schatz aber nicht im Camp bleiben, da er das FSG-Heftle noch fertigmachen muss. Als erster Teilnehmer muss Sven Zapke das Camp verlassen. Die Zuschauer wollen nicht noch mehr Raps hören.

    Tag 7: Das Camp wird angegriffen von Urwalddorfschülern. Die Bewohner sind in Panik, doch Marius Geiger lässt seine Muskeln spielen und vertreibt alle Feinde im Alleingang. Seine täglichen 2000 Liegestützen im Camp haben sich gelohnt. Rausgewählt wird niemand, aber Dominik Schneble geht freiwillig, weil er wieder den Französischen machen will.

    Tag 8: Das hätte schlimm ausgehen können. Ein Baum stürzt in das Camp, aber keiner wird verletzt. Hinterher wird festgestellt, dass Fuzzy nachts immer so fest und intensiv gesägt hat, dass die Standfähigkeit aller Bäume im Umkreis gelitten haben. Das Camp muss Manuel Reinl verlassen. Er nutzte zwar täglich Heuschrecken zum Dart spielen, dass er die ganze Zeit „Phil Taylor Wonderland“ sang, störte die Zuschauer aber sehr.

    Tag 9: Lars Gamper muss zur Dschungelprüfung. Im Schlangenknoten hat er keine Probleme und verpasst sogar einer Kobra einen Seemannsknoten. Auch Teil zwei der Prüfung, mehrere fliegende Tiere einzufangen und daraus Vogelsträuße zu binden, meisterte er mit Bravour. Im Anschluss verlässt er sein Camp, weil er sein Ziel als erreicht wähnt und Heimweh hat.

    Tag 10: Nachdem Gamper am Vortag alle Sterne sammelte, gibt es heute ein von Fuzzy vorbereitetes Festmahl. Als Vorspeise genießen die Teilnehmer einen Froschschenkelsalat, gefolgt von einem Ratteneintopf mit Mehlwurmeinlage. Zum Nachtisch wird den Camp-Bewohnern Kamel-Anus-Eis serviert. David Fackler ist jedoch der einzige, der seinen Teller bis zum letzten Tropfen leer schleckt. Am Ende des Tages muss Jonas Riffler gehen. Die Zuschauer störten sich über das verschwommene Bild durch seine Shisha-Dämpfe.

    Tag 11: Nicolas Gohl packt aus und berichtet über seine Kindheit. Unter Tränen erzählt er, dass er mit Fußball nie was zu tun haben wollte. Er fühlte sich immer als der geborene Wintersportler. Eiskunstlauf und der Doppelsitzer im Rodeln wären eigentlich seine Disziplinen. Daher kann er auch heute nur Fußball spielen, wenn er vor dem Spiel ein Eis isst. Die kleinen Mädels, die bislang immer für ihn angerufen haben, verlieren daraufhin den Respekt vor ihm und verzichten auf die Anrufe. Nicolas Gohl fliegt.

    Tag 12: Spieletag im Dschungelcamp! Fuzzy hat in einem nicht näher definierten Hohlraum seines Körpers drei Würfel mit ins Camp geschmuggelt. Um die Stimmung aufzuheitern, spielen alle Camper eine Runde Chic. Auch RTL spielt das Spiel mit und lässt das Telefon-Voting ausfallen, stattdessen muss der Verlierer das Camp verlassen. Niklas Laible entgleitet nach drei Einsern ein lauter Jubelschrei. Leider hat er das Spiel immer noch nicht verstanden, er hat ein einen Chic aus dem Rohr und fliegt aus dem Camp!

    Tag 13: Um dem drohenden Lagerkoller entgegenzuwirken, veranstalten die restlichen vier Bewohner eine Talentshow. Rainer Bühler präsentiert eine selbst gefertigte Liste, die er aus einem Palmenblatt erstellt und mit einem Kohlestock beschriftet hat. Marius Geiger behauptet, ihn könne niemanden zum Lachen bringen. Dieses Duell verliert er schon nach zwei Sekunden. Fuzzy will sein Gesangstalent zur Schau stellen, doch seine Werke „Super Hamburg olé!“ und „Es gibt nur ein Lagossa!“ finden wenig Anklang. David Fackler hingegen tritt als Comedian auf. Seine Kommentare und Sprüche sind aber lustiger als die der Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, weshalb er vom RTL von der Sendung disqualifiziert wird.

    Tag 14: Finale! Die drei Finalisten meistern ihre letzten Prüfungen. Fuzzy konnte ohne Probleme und im Stehen eine Giraffe füttern, Rainer Bühler gewann sein Wettrennen gegen einen Vogelstrauß und Marius Geiger konnte lauter Brüllen als ein Pavian. Am Ende liegt es an den Zuschauern, die den Kandidaten wählen, der im Sturm das Herz der Fans erobert hat: Herzlichen Glückwunsch an den neuen Dschungelkönig, Marius Geiger!

  • Fackler des Monats – März 2018

    Na endlich, ein Selbstinterview! Es ist wieder soweit, unser Mr. Multimedia nimmt sich selbst wieder aufs Korn und stellt sich seinem eigenen journalistischen Scharfsinn. Was dabei herauskommt, könnt ihr selber lesen. Viel Spaß!

    FSG Online: Hallo David! Wenn ich jetzt sagen würde: „Schön, dass du da bist!“, wäre es gelogen! Aber hilft ja nix, fangen wir an! Wie verläuft denn die aktuelle Vorbereitung?

    David: Ganz okay bisher. Vieles läuft gut, ein paar Sachen so gar nicht. Aber das ist ja normal, dass man manchmal auf Leute trifft, die in ihrer Freizeit bestimmt Schienen für die Lufthansa verlegen. Manchmal kommen auch ein paar Spieler oder Vereinsverantwortliche mit völlig abstrusen Ideen, aber das kläre ich dann mit guter Argumentation. Nur wer die Sprache richtig beherrscht, ist in der Lage, dem Gegner Ravioli zu bieten.

    FSG Online: Die beliebteste Frage aufgrund deiner Antworten ist ja immer die nach dem aktuellen Fitnesszustand deiner Spieler. Also hau mal ein paar Sprüche raus!

    David: Du hast es nicht anders gewollt! Beim ersten Training waren viele wie die Überschrift bei Microsoft Word – 20 und fett! Die kriegen schon Seitenstechen, wenn sie den Jogginganzug nur anziehen. Vielleicht sind sie aber auch nur allergisch gegen Mückenstiche, wurden im Bauchbereich gestochen und es ist immer noch geschwollen. Bei mir selber ist es anders. Ich weiß, dass ich fett bin und mache auch noch Witze darüber, ich bin also eher lusdick… und wie heißt es so schön: wer Nachtisch sagt, Mousse au chocolat sagen…

    FSG Online: Du selbst gehst aber bestimmt auch nicht als Vorbild voran, oder?

    David: Ich habe es tatsächlich probiert, aber gerade das mit der gesunden Ernährung ist so eine Sache, zumal die Firma Nivea echt einen ekelhaften Joghurt produziert. Ansonsten wäre ich als Charakter bei „Der Herr der Ringe“ wohl schon eher einer von den Hobbits, die daheim im Auenland in der Kneipe geblieben sind. Ich bin aber auch in regem Austausch mit meinem Arzt. Er sagt sogar, ich solle öfter zu Burger King gehen! Also eigentlich sagte er, ich soll weniger zu McDonalds gehen, aber ich weiß genau, was er meint!

    FSG Online: Du hast von einer anstrengenden Wintervorbereitung gesprochen. Wie oft begann denn das Training im Hoppetenzeller Forst mit einem Lauf?

    David: Das Wort „Lauf“ halte ich für völlig überbewertet, seitdem ich herausgefunden habe, dass es im Wort „Nudelauflauf“ gleich zwei Mal vorkommt…und genau den essen wir dann nach dem Training in großen Mengen, und zwar ohne mit der Wampe zu zucken!

    FSG Online: Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit mit deinem Namensvetter als Trainerduo?

    David: Grundsätzlich sehr gut, aber klar sind wir auch mal anderer Meinung. Da gibt es schon auch mal Phasen, in denen wir uns so oft streiten, dass ich echt aufpassen muss, dass ich nicht aus Versehen „Schatz“ zu ihm sage. Das ist manchmal so wie die AGB´s durchzulesen. Am Ende ignoriere ich alles, nicke nur und stimme ihm zu.

    FSG Online: In der Hinrunde hat dein Team einige Probleme offenbart. Wie gehst du damit in der Rückrunde um?

    David: Ich hab in der Buchhandlung ein Buch gesehen: „Wie man 50% seiner Probleme löst“. Da war ich ein Fuchs und hab gleich zwei gekauft. Auch sonst versuche ich, Probleme sachlich zu lösen. Das ist, wie wenn eine Mücke auf deinem Hoden sitzt. Da lernt dann jeder, Probleme ohne Gewalt zu lösen, auch wenn man bei manchen Leuten denkt, dass sie bei Tetris sogar das Quadrat drehen. Es bringt auch nicht viel, sauer zu sein, denn egal wie sauer du bist, Dinos sind saurier…

    FSG Online: Welchen Satz möchtest du in der Rückrunde auf keinen Fall hören?

    David: Das heutige Spiel haben wir zu 90% gestern Abend verloren…Aber man kriegt die Spieler vielleicht aus der Kreisliga, die Kreisliga aber nie aus den Spielern!

    FSG Online: Was wäre denn, wenn mal jemand käme und behauptet, deine Art und Weise, dich hier zu profilieren ginge gar nicht…würdest du dann etwas ändern?

    David: Auf gar keinen Fall! Solche Menschen gehen einfach zum Lachen in den Keller. Da ist mir meine Zeit auch zu schade, das mit denen auszudiskutieren. Mit solchen Leuten zu streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

    FSG Online: Das war doch ein tolles Schlusswort! Vielen Dank!

  • Der Fackler des Monats April 2018 – David Fackler wird neuer Narrenpräsident!

    Dieses Mal extra etwas kürzer, damit auch der Zizenhausener Ortsversteher genug Zeit hat, den Fackler des Monats zu lesen 😉

    Paukenschlag im Zizenhausener Vereinsleben! David Fackler gibt per sofort sämtliche seiner Ämter bei der FSG Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell ab und wird neuer Narrenpräsident des Zizenhausener Narrenvereins! Im Gegenzug beendet der bisherige Narrenpräsident Wolfgang Albiez sein Wirken im Narrenverein und besetzt den frei gewordenen Geschäftsführer-Posten bei der FSG Zi/Hi/Ho.

    „Ich habe zuletzt einfach gemerkt, dass ich für einen Narrenpräsident zu seriös geworden bin und mir die nötige Lockerheit fehlt. Der wahren Bestimmung, ein Narr zu sein, konnte ich einfach nicht mehr gebührend nachkommen,“ so Albiez in seinem tränenreichen Statement im Landgasthof Hirschen. „Mit David Fackler konnte aber ein Nachfolger gefunden werden, der dafür prädestiniert ist. Er ist quasi der König aller Narren und wird mit seinem Blödsinn das Amt des Narrenpräsidenten wieder in der Art und Weise ausführen, wie ich es in meinen jungen Jahren getan habe.“

    Um das Amt anzunehmen, verzichtet Fackler fortan auf all seine Funktionen, die er bis dato in der FSG inne hatte. „Ich glaube, das ist für alle Seiten ein Gewinn. Im Fußball war ich einfach falsch aufgehoben, ich hab ja sogar während des Spiels den Ball dauernd in die Hand genommen. Als Narrenpräsident kann ich dafür sorgen, dass beim Hemdglonkerball künftig nicht mehr nur die Rainer-Bühler-Hits laufen, sondern dass endlich mal ein vernünftiger DJ engagiert wird. Des Weiteren wird aus Umweltschutzgründen in Zukunft auf den Narrenbaum verzichtet, stattdessen basteln wir einfach was Cooles aus Baustellenschildern, denn davon gibt es in Zizenhausen ja derzeit genug.“

    Ob die ganzen Personalrochaden überhaupt einen Sinn ergeben, inwiefern Wolfgang Albiez seinen Fußballsachverstand anwenden kann und wie lange der Narrenverein mit dem neuen Präsidenten überhaupt noch existiert – man darf gespannt sein, was die nächsten Tage so bringen!

  • Der Fackler des Monats Mai – Vorberichte zu den Topspielen am Wochenende

    FSG II – SG Zoznegg-Winterspüren (Sonntag, 12:45 Uhr):

    • Die Gäste können beinahe auf ihr komplettes Personal zurückgreifen, lediglich ein Spieler kann noch die Nachwirkungen aus dem Winter spüren und fällt aus.
    • Den kürzesten Anfahrtsweg hat ein Spieler der Gäste. Tobias Winkler muss 2,57 Meter weniger zum Sennhof zurücklegen als David Fackler. Hassan kommt mit seinem Farhat zum Spiel.
    • Gespannt wird man sein, wie die Laune des Topstürmers der Gäste ist, denn meist ist er nur im Keller fröhlich.
    • Der Schiedsrichter stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, voraussichtlich wird aber Herr Tim Buktu aus Timbuktu das Spiel leiten. Der 43-jährige gelernte Tortenheber nimmt derzeit an einem Schiedsrichteraustausch teil und leitet daher derzeit Spiele hier im Umkreis.
    • Für die zahlreichen Gästefans sind im Stadion die Blöcke Y bis ß reserviert. Getränke gibt es am Weizenstand W, Patrick Dallath kriegt seine Getränke an Schalter S, allerdings erst ab 14 Uhr, da davor wie bei der Bank noch keiner arbeitet.
    • Für die Rückreise der Gäste wird ein Sonder-Seehas bereitgestellt.
    • Neues Trikot für den Kapitän: Das bisherige fand unser Manuel schmal.

     

    FSG I – FC Steißlingen (Sonntag, 15:00 Uhr):

    • Bei Steißlingen heute zwei Spieler: einer hat Probleme mit dem Steißbein, der andere ist beim Geburtstag seiner Oma in Eislingen
    • Das Spiel wird wohl an die Gesundheit gehen. Vor allem Daniel Matt ist mit seinem Heuschnupfen derzeit akut gefährdet.
    • Packt die Sonnencreme ein, es werden Temperaturen von bis zu 79 Grad Fahrenheit erwartet.
    • Die beliebte Matt-Stadionwurst kostet 2,50€. Wer allerdings noch seine Frühlingsrollen loswerden und seine Bikini-Figur erwerben will, kann auch nur eine 6/8 Wurst erwerben. Nach erfolgreichem Dreisatz kostet diese dann nur 1,87€ und ein halber Cent.
    • Die Partie wird in allen 194 Ländern dieser Welt nicht im TV übertragen.
    • Beim Abschlusstraining wurde ein Netz im Tornetz festgestellt. Boppes stellte sich darauf die Frage, ob ein Tornetz, das ein Loch hat, weniger Löcher hat als ein Tornetz, das kein Loch hat.
    • Damit man ihn von den Gegnern unterscheiden kann, trägt Niklas Laible.
  • Der Fackler des Monats Juni 2018 – Transferticker

    Nicht nur die Facebook-Seite Fußball News – SBFV ist schon mächtig aktiv bei den Transfergerüchten, auch wir streuen mit dem neuen Fackler des Monats die ein oder andere extrem seriöse Nachricht in die Welt hinaus:

    Startet David Fackler eine Schach-Karriere?
    Eine Verletzung setzt ihn nun für einige Zeit außer Gefecht. Ist das für David Fackler Grund genug, dem Fußball gleich ganz abzuschwören? Er hat ein seriöses Angebot des SC HEISS (SchachClub Heudorf, Eigeltingen, Iznang, Seelfingen und Stocken), das er intensiv prüft. „Wenn ich da halt hin wechsle, bin ich der König“, gibt Fackler seine Schachweisheiten zum Besten. Seine Freunde raten ihm zudem auch zum Wechsel, da mein beim Schach ruhig sein muss und das Fackler mal sehr gut täte.

    Wird Lars Gamper der neue Marc Matt?
    Dass Marc Matt zum Ende einer jeden Saison sein Karriereende ankündigt, ist nichts Neues. Dass Lars Gamper aber mittlerweile auf derselben Schiene fährt hingegen schon. Die Motivation lässt im Alter nach, mit dem Fahrrad sei der Weg ins Training so weit und das Trikot wird auch immer enger sind seine häufigsten Aussagen… Aber dennoch sind wir uns sehr sicher, dass er auch in der kommenden Saison auf dem Platz stehen wird, mit seinen zarten bestimmt nicht mehr als 32 Jahren hat er noch eine große Zukunft vor sich.

    Niklas Laible erhält keine neue Aktiv-Spielgenehmigung!
    Der SBFV führt neuerdings Persönlichkeitskontrollen vor der Saison durch, um die mentale Tauglichkeit der Spieler für die Kreisliga zu testen. Diese Kontrolle hat Niklas Laible nicht bestanden. Vor allem in den Kategorien Wäsche waschen, Kochen, oder irgendwas selbstständig erledigen hatte er große Probleme. Sehr negativ wirkte sich sein zweiwöchiger Hausarrest in der vergangenen Saison aus, sodass ihm nicht mal ein Platz in der A-Jugend blieb. In der kommenden Saison muss er auf Drängen des SBFV in der B-Jugend seinen Mann stehen, bzw. erstmal lernen, was dies bedeutet. Auf den Schock trank er erst einmal einen Spezi-Humpen.

    Alexander Fackler kommt zur FSG – muss das sein?
    Der erste Neuzugang für die kommende Runde steht fest. Alexander Fackler kommt vom FC Wahlwies zurück in seine Heimat. Der Autor des Textes stellt sich dabei zurecht die Frage: muss das sein! Genug Blödsinn geschwätzt wird hier ohnehin schon, da braucht es weiteres Gelaber, dazu noch ohne wirklichen Inhalt, aber nicht wirklich. Aber da sein Auto sowieso schon permanent an den FSG-Klubhäusern stehen bleibt, ist dieser Transfer wohl nur logisch.

    Wird Elisa Beyl neuer Abwehrchef bei der Ersten?
    Unsere Erste ist auf der Suche nach einem neuen Abwehrchef vermutlich fündig geworden. Ganz oben auf der Wunschliste steht Elisa Beyl, die die Rolle von Matthias Schatz beerben soll. Auch der Trainer unserer Damenmannschaft machte sich schon Hoffnungen auf eine Beyl-Verpflichtung, doch der Vorstand legte ein Veto ein und will Beyl lieber bei den Herren sehen. Dort soll sie als Mentalitätsmonster voran gehen und ihren Nebenmännern die Kunst des Zweikampfes beibringen. Auch in der dritten Hälfte kann sie dem ein oder anderen gestandenen Herr noch etwas vormachen.

    Simon Günzel ist auf dem Heimweg
    Er kommt zurück! Also vielleicht…wenn er rechtzeitig zum Flieger kommt…und in den richtigen Flieger steigt…und am richtigen Flughafen auch wieder aussteigt…und dann die Trainings nicht verschläft… Aber grundsätzlich kommt er wieder, so eine Weltreise macht ja auf Dauer auch keinen Spaß…und wir freuen uns schon sehr, wenn unser Doni wieder auf dem Sennhof ist!

    Jonas Riffler will nur noch in der Dritten kicken!
    Paukenschlag bei unserer Zweiten! Jonas Riffler weigert sich, weiter dort zu kicken. „Unser Trainer macht immer nur Witze und blöde Sprüche, das passt nicht zu meiner professionellen Einstellung, ich will das ganze einfach seriöser haben!“ Er gibt jedoch an, den Verein nicht verlassen zu wollen, sondern nur noch sonntags in der Dritten spielen zu wollen. Das wäre für ihn praktisch, da er dann direkt vom Ritter zum Treffpunkt gehen könnte. Außerdem rennen da alle nur in seinem Tempo, das kommt ihm ganz entgegen.

  • Der Fackler des Monats Juli 2018 – Der Mallorca-Ausflug – Wie es wirklich war…

    *Alle Namen sind aus Sicherheitsgründen unkenntlich gemacht, oder auch nicht…

    Abflug:
    Abfahrt mitten in der Nacht. Ein mehr als ausgeschlafener Haufen macht sich auf den Weg in einen Kultururlaub. Das erste Souvenirfoto wurde dabei schon unterwegs geschossen, als Fahrer Päddy das einzige Mal auf der Fahrt eine dreistellige Zahl auf dem Tacho aufweisen konnte. Das nächste Drama gab es am Flughafen. Tobi stand auf der No-Fly-Liste, weil die Security-Mitarbeiter seine Sprache für sehr angsteinflössend hielten. Mit Hand und Fuß konnte ihnen aber klar gemacht werden, dass dies lediglich sein Zizenhausener Dialekt sei.

    Tag 1:
    Man war das hell auf Malle! Zum Schutz der Augen wurde beim Optiker „Hasta la vista“ erstmal eine original RayBan-Brille gekauft. Im Anschluss ging es in einem Café namens Bamboleo frühstücken. Hopfensmoothie und ein Gebäck mit Fleischcreme bestrichen stand auf dem Speiseplan. Frisch gestärkt nahmen alle einen Schluck Vollkornsprudel zu sich und damit auch das Obst nicht zu kurz kam, folgte ein kleines Glas Limonensaft.
    Damit war man ideal vorbereitet für den Höhepunkt des ersten Tages; man besuchte die weltberühmte Kirche „el rey de la cerveza“. Mallorca-Experte Danny war begeistert vom Holzmobiliar und testete erstmal dessen Bequemlichkeit in Form eines kurzen Gebetsschlafes. Mit einem gemeinsamen Lied ehrten wir die heilige Mutter Laudas, ehe alle frühzeitig ins Bett trudelten.

    Tag 2:
    Mallorca ist eine schöne Insel, die auch zum Wandern bestens geeignet ist. Es gibt schöne Berge und tolle Parks, einer davon trägt sogar schon den Namen „Mega“. Die laufstarken Elmex, Aronal-Armando und David machten sich auf den Weg und erreichten schon bald das Zentrum des Parks. In der Herbergskneipe des Megaparks gönnten sie sich einen großen Eisbecher mit Limonengeschmack. Gegen Abend schlenderten sie romantisch an der Promenade entlang, ehe einer der Beteiligten die Mauer vor dem Hotel für einen vorabendlichen Power-Nap nutzte. Der Rest ging noch auf einen Spielplatz und hatte ganz viel Spaß auf und vor allem in der Rutschbahn.

    Tag 3:
    Kaum zu glauben, aber direkt vor dem Hotel war ein großes blaues Gewässer, das sich Mittelmeer nennt. Viele der Beteiligten haben das all die Jahre nie wahrgenommen, vielleicht ist dieses Gewässer auch erst im letzten Jahr entstanden. Eine ausgewählte Delegation machte sich auf Erkundungstour, hatte aber schnell Sand im Schuh. Vor allem der kleine Tobi war sehr enttäuscht, da er Förmchen und Schäufelchen vergessen hatte und keine Sandburg bauen konnte. Ein weiterer, nicht näher genannter Kamerad, fühlte sich von seinen Kollegen genervt, da sie ihn ständig nass spritzten und „schieb den Wal zurück ins Meer…“ von den Toten Hosen zum Besten gaben. Feierbiest Lasse hingegen warf ein paar Eiswürfel in das Meer in der Hoffnung, dass daraus ein leckerer Cocktail wird. Das Salz, das man ansonsten aber eher um den Glasrand verteilt, war allerdings schon im Drink drin, was ihn selbst für Lasse ungenießbar machte. Um wieder einen besseren Geschmack zu bekommen, ging es abends zum Ausklingen in eine Kneipe namens Bamboleo.

    Tag 4:
    Nach einem leckeren Frühstück in einem Bistro namens Bamboleo ging man auf Einkaufstour in der großen Stadt. Auf dem Plan standen viele Souvenirs. Kappen verschiedener Arten als Sonnenschutz, weitere Sonnenbrillen der Topmarken, ein Megafon, um die vielleicht ein oder andere heisere Stimme zu überdecken und originale Deutschlandtrikots, bei denen wir sogar 650 Jahre Garantie aushandelten. Wer konnte, zahlte mit Karte, wer das nicht konnte, nannte einem englischen Barkeeper seinen Vornamen und erhielt dafür zwei Bier (My name ist two beers).

    Der Abflug:
    Um den Heimflug ja nicht zu verschlafen, ging der ein oder andere clevererweise gar nicht erst ins Bett. Dennis hingegen hatte so viel Angst, dass wir zu spät ankommen, dass er jedes Zimmer schon vor dem Weckerklingeln weckte. Dieses Gehetze hätte er sich sparen können, denn wir verbrachten aufgrund einer Verspätung satte 10 Stunden am Flughafen. Der einzige Vorteil war, dass uns so das erste von drei kloreichen (das ist bewusst falsch geschrieben) erspart blieb.

    Was auf keinen Fall auf Mallorca passiert ist:

    • Es hat zu keinem Zeitpunkt jemand auf dem Flur, am Strand, im Bierkönig oder auf der Mauer vor dem Hotel geschlafen. Jegliche Bilder, die dies beweisen, sind eindeutig gefälscht.
    • Keiner hat einem Helmut einen ganzen Karton mit Sonnenbrillen abgekauft! Wenn Päddy das nicht schafft, schafft das keiner!
    • Keinem wurde am Strand das Handtuch und die Sonnencreme geklaut.
    • Es musste keiner eine Geldstrafe zahlen, weil er in Jeans oder Unterhose in den Pool gesprungen ist.
    • Keiner hat im Bamboleo einen Kasten Hefeweizen gekauft und diesen dem Nachbartisch geschenkt.
    • U.v.m.
  • Der Fackler des Monats August 2018 – Selbstinterview

    Es ist wieder soweit! Wie jedes Jahr spricht unser Mr. Multimedia mit sich selbst über die aktuelle Vorbereitung, den Fitnesszustand seiner Spieler und Neuerungen im Verein. Die FSG-Online-Redaktion traf ihn dabei zum gemütlichen Plausch in einem Eisbad, bestehend aus Schoko, Vanille und Erdbeere:

    FSG Online: Hallo David! Schön, dass es endlich wieder so weit ist! Wie ist es dir denn im letzten halben Jahr so ergangen?

    David: Hallo David, schön, dass wir wieder eins sind! Mir geht es zurzeit ganz gut, ich erfahre derzeit viel Liebe. Bei diesen Temperaturen kommen die ganze Zeit Leute zu mir, umarmen mich und sagen `danke, dass du gestern aufgegessen hast!`

    FSG Online: Die Temperaturen sind ein gutes Stichwort. Beeinflusst das Wetter das Training deiner Mannschaft?

    David: Das nicht, die Spieler kommen eher lieber ins Training bei diesen Temperaturen. Wir haben neben unserem Platz ein Maisfeld, da wächst momentan eher Popcorn als Mais. Außerdem achten meine Spieler auf ihre Gesundheit und auf das ausreichende eiscremen des Mundes, um dort Sonnenbrand zu vermeiden. Bei taktischen Besprechungen an der Flipchart muss ich auch nicht mehr auf teure Post-Ist zurückgreifen, sondern kann ohne Probleme Scheiblettenkäse nehmen.

    FSG Online: Durch deine Verletzung bist du ja erstmal raus, was bedeutet das für dich speziell für die Vorbereitung?

    David: Naja, ich versuche schon mich ein bisschen fit zu halten, damit der Weg zurück nicht zu schwerfällt. Aber auch da wird es mir nicht leicht gemacht, erst neulich hat mir jemand beim Laufband im Fitnessstudio eine Flasche Wasser in die Pringles-Halterung gestellt… Meine Lieblingsübung im Fitnessstudio ist aktuell die Prinzenrolle. Zwischenzeitlich habe ich sogar 30 Kilo für eine Rolle zugenommen, dann aber gemerkt, dass ich ja gar kein Schauspieler bin. Und die Waage in der Gemüseabteilung im Aach-Center sagt auch, dass ich unbezahlbar bin…Aber nach wie vor gilt: Fehler mache ich nur, damit keiner merkt, dass ich perfekt bin!

    FSG Online: Letzte Saison hattet ihr vor allem Probleme damit, in den letzten Minuten torlos zu überstehen. Habt ihr dementsprechend an der Fitness gearbeitet?

    David: Bei der Hitze heißt es ja, man soll viel trinken und sich wenig bewegen. Darin haben wir einige Experten. Viele von ihnen behaupten auch, sie wären nicht dick, sondern betreiben Vorratsbratenspeicherung. Erschreckend ist aber, dass manche sogar so wenig Kondition haben, dass sie beim Joggen noch nicht mal vom eigenen WLAN getrennt werden. Auch bei der Sportwoche in Gallmannsweil sind wir extra nur Vierter geworden, da den meisten die Kraft gefehlt hat, um aufs Siegertreppchen zu klettern.

    FSG Online: Was versuchst du sonst noch, deinen Spielern mitzugeben?

    David: Ich empfehle meinen Spielern, vor dem Spiel immer noch duschen zu gehen. Früher waren sie immer zu müde und verkatert vor dem Spiel, und wenn sie jetzt davor duschen gehen sind sie das zwar immer noch, aber immerhin mit Vanillegeruch. Außerdem forciere ich das logische Denken. Wir haben teilweise Spieler, die niesen in Richtung des Ventilators und wundern sich, dass sie die ganze Soße im Gesicht haben. Dementsprechend unclever verhalten sie sich dann aber auch auf dem Platz… Schlussendlich versuche ich aber, sie etwas zu sensibilisieren. Selbst wenn man mal verliert, ist das kein Grund sich aufzuregen, im Endeffekt macht eh nichts agressiver als die Regenbogenstrecke bei Mario Kart…

    FSG Online: Im Verein gab es ja zuletzt viele Änderungen, wie stehst du denn da dazu?

    David: Man merkt einfach, dass es bergauf geht und jeder wieder Bock hat! Dominik Schneble arbeitet an Trainingstagen wesentlich seltener so lang, dass er nicht trainieren kann, bei Sven Zapke verheilt ein Leistenbruch so schnell wie ein eingerissener Zehnagel und Nicolas Gohl sieht das Training und vieles mehr als willkommene Abwechslung vom Lernen. Das ist alles ein Verdienst des neuen Trainerteams, dessen einziger Makel der schwarzgelbe Lieblingsverein ist, denn so toll ist Alemannia Aachen auch wieder nicht…

    FSG Online: Lieber David, danke für deine Zeit, der Moment deines traditionellen Schlusswortes ist gekommen!

    David: Das Leben ist wie Klopapier. Je weniger davon übrig bleibt, desto sorgsamer geht man damit um!

  • Der Fackler des Monats September – Die Kreisliga im Jahr 2035

    Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit! Die Kreisliga geht wieder los! Wird alles so wie immer? Wahrscheinlich schon, zumindest sind größere Veränderungen nicht zu erwarten. Doch wie sieht das in der Zukunft aus? Wir wagen mal einen Ausblick in die Kreisligasaison 2035/36. Viel Spaß dabei!

    1. Spieltag
    Der Kommerz hält auch in der Kreisliga Einzug. Den traditionellen Teams stehen nun die neureichen Klubs wie die FSG BMW Auer Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell, die im Guiness-Buch mit dem offiziell längsten Vereinsnamen der Welt stehen, SV Aptar Pharma Aach-Eigeltingen, SG Schopf Zoznegg-Winterspüren, der FC Paul Saum HoSe und der FC Southside Schwandorf entgegen. Den Zuschauern ist das aber egal, sie kommen nach wie vor nur wegen Bier und Bratwurst.

    2. Spieltag
    Derbysieg! Der SV Nenzingen gewinnt das Nachbarschaftsduell gegen den SV Glanbia Orsingen mit 1:0. Der Siegtreffer fiel durch ein Eigentor von Kevin Stehle, der mittlerweile für die Orsinger die Schuhe schnürt, da es ihm dort viel besser gefällt. Überragender Mann auf dem Platz war aber Samuel Durner, der sich nie für eine der beiden Seiten entscheiden konnte und somit in beiden Trikots eine Hälfte lang spielte. Erfreulich hingegen war ein Comeback: Dennis Schäuble hat seine langwierige Bauchmuskelzerrung auskuriert und ist nun in der 48. Saison in Folge für seinen Verein aktiv.

    7. Spieltag
    Chaos pur in Winterspüren. Durch Erosion und Sedimentablagerung ist der Platz noch kleiner geworden, als er ohnehin schon war. Mit einer Sondergenehmigung des Stockacher Umgebungs-Fußball-Ferband (SUFF) werden dort nun alle Spiele auf Kleinfeld ausgetragen. Besonders ärgerlich ist das für den neuen Ersatztorhüter der Gastgeber, Heiko Kempter, der sich in jedem Spiel mehrfach den Kopf am Kleinfeldtor anschlägt…

    11. Spieltag
    Die Hegau-Vulkane sind wieder aktiv, dies betrifft auch den Eigeltinger Berg, auf dem sich der Reischbühlsportplatz befindet. Kurz nach dem Spiel öffnete sich nahe des Mittelkreises ein kleiner Krater. Die Eigeltinger wollten den Krater schnellstmöglich wieder schließen, doch das eingesetzte Löschpapier half nicht, um die Lava abzukühlen.

    15. Spieltag
    Tiefschlag für den 1. FC Rielasingen-Arlen! Auch nach dem 15. Spiel bleiben die Jungs von der Talwiese punktlos. Vom Nichtaufstieg der hochkarätigen Mannschaft aus der Saison 2018/19 hat sich der Verein nie erholt und nachdem der Geldfluss abgeebbt ist, wanderte man nach unten in die Niederungen des Fußballs durch. Mittlerweile zahlt man den Spielern nichts mehr und sie müssen sogar ihre Trikots selber kaufen.

    18. Spieltag
    Der Bodenseepegel steigt weiter an! Der FC Bodman-Ludwigshafen muss daher improvisieren. Sie legen daher einen komplett neuen Sportplatz an. Als Untergrund dienen Luftkissen-Boote, damit dasselbe Problem auch bei fortschreitender Klimaerwärmung nicht erneut auftritt. Aufgrund der Platzunterlage wird der Verein umbenannt in Schwimmverein SV Bootman-Ludwigshafen.

    21. Spieltag
    Der zweite Absteiger steht fest. Nach nur einem Jahr in der Kreisliga geht es für den FC Paul Saum HoSe wieder abwärts in die Dorfliga. Nachdem es Spielertrainer Chrissi Marcks im 25. Anlauf endlich geschafft hat, aufzusteigen, geht es im Handumdrehen wieder zurück in heimische Gefilde.

    23. Spieltag
    Der VfR Stockach steht als dritter Absteiger fest! Kurz nach der Eröffnung des dritten Kunstrasenplatzes für den VfR verlor das Team das Stadtderby gegen den größten Stockacher Verein mit den drei Ortsteilen. Den einzigen Treffer für den VfR schoss der einzige Stockacher im Team, Martin Warnke, der immer noch kicken muss, um die vom Verband vorgegebene Einheimischen-Spieler-Regelung von einem eigenen Jugendspieler pro Team zu erfüllen.

    24. Spieltag
    Die FSG ist Meister! Zum zehnten Mal in den letzten 20 Jahren holen sie den Titel. Ob sie dieses Mal wie die letzten neun Mal zuvor wieder direkt absteigen oder endlich mal den Klassenerhalt in der Landgasthof Hirschen-Bezirksliga schaffen, bleibt abzuwarten, wer von uns kann denn schließlich in die Zukunft blicken…?

  • Der Fackler des Monats Oktober
    Liveticker zum Oktoberfestbesuch in Konstanz

    Traditionell besucht die FSG am 2. Oktober das Oktoberfest in Konstanz. Dieser Besuch bedeutet immer wieder viel Spaß und Freude, beinhaltet aber oft auch die eine oder andere amüsante Geschichte, aber seht selbst…:

    14:53 Uhr: Das geht ja gut los! Rainer Bühler merkt, dass ihm seine Lederhose nicht mehr passt. Zum Glück hat er aber seine Silvia, die mit viel handwerklichem Geschick seinen Hosenbund gleich um mehrere Zentimeter erweitert, um nächstes Jahr nicht schon wieder vor demselben Problem zu stehen.

    15:21 Uhr: Start des Aufwärmprogramms bei Sven Zapke: mit einem erlesenen Kreis probt er schon mal die abendlichen Armbewegungen in Richtung seines Mundes. Auch der Gaumen muss natürlich auf solch einen Ausflug vorbereitet werden. Dennoch besteht die Gefahr, dass sich bei diesem Aufwärmprogramm der ein oder andere schon übernimmt.

    16:15 Uhr: Kevin König ist eine Stunde zu früh auf dem Sportplatz. Er hat die Uhr leider falsch gelesen, aber es ist halt auch ein Kevin.

    17: 16 Uhr: Der Bus fährt los. Nach noch nicht einmal 10 Sekunden Fahrt schläft Elmar Städele in der letzten Busreihe ein.

    17:18 Uhr: Kevin König muss das erste Mal pinkeln.

    17:42 Uhr: Feierabendverkehr in Konstanz, nichts geht mehr…Nicolas Gohl und Dominik Schneble wollen aber nicht solange warten. Sie zwingen den Busfahrer zur Türöffnung und sprinten durch die Seitenstraßen in Richtung Paulaner-Zelt, um beim Fassanstich auch ja in erster Reihe dabei zu sein.

    18:01 Uhr: Der Bus ist endlich angekommen! Kevin Baschnagel rennt gleich los, merkt dann aber recht bald, dass er sich in der Schlange vom SeaLife angestellt hat. Ist halt auch ein Kevin…

    18:05 Uhr: Magenbrot, gebrannte Mandeln, Langos, Bratwurst, Pizza… es wird wohl noch etwas dauern bis Rainer Bühler im Zelt ankommt.

    18:08 Uhr: Sven Zapke am Schießstand – mal wieder keinen Treffer für ihn…

    18:14 Uhr: Lars Gamper ist mittlerweile bei der vierten Runde beim Autoscooter. Auto fahren macht ihm einfach Spaß!

    18:37 Uhr: Die Speisekarte ist ziemlich lang und stellt damit Alexander Fackler vor eine schwere Wahl. Am Ende siegt aber der Verstand und er bestellt von allem etwas.

    18:57 Uhr: Böse Blicke von der Band in Richtung unserer Damen, sie sollen doch bitte aufhören, mitzusingen, da sich das Zelt sonst zu schnell leeren würde.

    19:22 Uhr: Kulinarisches Highlight: Elisa Beyl packt ein Maggi-fix Päckchen aus und leert es in ihre Maß. Daraufhin wird ihr Glas zum Humpen und jeder möchte mal von der Biersuppe probieren.

    19:54 Uhr: Niklas Laible wird von den Security unsanft nach draußen begleitet. Nur schwer kann er ihnen begreiflich machen, dass er tatsächlich schon über 18 und nicht in Begleitung seiner Eltern da ist.

    20:36 Uhr: Robert Städele bekommt so langsam Muskelkater: jedes Mal, wenn Fuzzy aus seiner Maß trinken will, muss Robi ihn hoch lupfen, damit er auch über den Glasrand kommt.

    20:59 Uhr: Jonas Riffler will seiner Freundin ein Lebkuchenherz kaufen. Die Auswahl an Namen ist aber leider nicht mehr so groß, darum kauft er eines mit dem Namen Claudia als Aufschrift, in der Hoffnung, sie würde es nicht merken. Der Gedanke zählt ja schließlich!

    21:37 Uhr: Nach drei Maß ist es endlich soweit, Chris Knapik erklärt sich endlich bereit, sich seiner Frisur entsprechend zu kleiden. Das Dirndl steht ihm ausgezeichnet, er weiß nur nicht, auf welcher Seite er die Schleife binden soll.

    22:07 Uhr: Die Stimmung steigt, alle stehen auf den Bänken. Doch als sich jemand Fremdes zu uns stellen will, erkennt Erdal Akkol sofort die Situation und grätscht ihn weg. Da versteht er keinen Spaß!

    22:48 Uhr: Manuel Reinl hat genug von der Schunkelmusik. Wütend und genervt rennt er Richtung Bühne und wirft die Froschenkapelle von derselben. Anschließend schließt er sein Handy an den Lautsprecher und lässt „Beate, die Harte“ laufen. Das Zelt jubelt!

    23:01 Uhr: Alexander Fackler ist fertig mit Essen und singt ab sofort auch auf der Bank stehend mit.

    23:25 Uhr: Die letzte Runde wird eingeläutet. Jens Hafner fällt aber nicht auf diesen Trick rein und bestellt sich gleich drei Maß auf einmal.

    00:00 Uhr: Abfahrt des Busses. Wie jedes Jahr haben es fast alle rechtzeitig zurück geschafft, lediglich Darko Mulic ist in einen Bus in Richtung Bermatingen eingestiegen, Kevin König fährt nach Überlingen, davor sitzen zwei Leute mit im Bus, die sonst keiner kennt. Aber ein bisschen Schwund ist da völlig normal.

    01:12 Uhr: After-Show-Party bei David Fackler, der in seiner Wohnung völlig überrumpelt wird. Nicolas Gohl will sich eine TK-Pizza machen, legt den Karton auf den Herd und die Pizza in den Backofen. Anschließend schaltet er den Herd an. Nachdem der Rauchmelder ihn darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Pizzaschachtel fertig gebacken ist, schaltet er dann auch den Backofen an – 180 Minuten bei 15 Grad…

    Sonntag, 17:00 Uhr: Pokalspiel der Damen: Die Spielerinnen, die am Vorabend mit dabei waren, spielen allesamt mit Sonnenbrille. Jenny Schneble blüht richtig auf und erzielt einen Viererpack, jetzt merkt sie endlich, warum ihr Bruder am Vorabend der Spiele auch immer trinkt…

    Auf einen schönen Oktoberfestbesuch!

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