Fackler des Monats 2021

  • Der Fackler des Monats Januar 2021 – Unser Jahresvorausblick

    Das Jahr 2020 war sehr ereignisreich und bleibt bei Weitem nicht nur positiv in Erinnerung. Wir haben die große Hoffnung, dass das kommende Jahr wesentlich besser wird. Wie das ungefähr ablaufen kann, haben wir euch in unserem Jahresvorausblick mal dargestellt. Viel Spaß beim Lesen und ein frohes Neues Jahr!

    Januar: Eilmeldung vom Südbadischen Fußballverband. Da ein reguläres Ende der Saison schon jetzt nicht mehr absehbar ist, greift der SBFV zu drastischen Maßnahmen. So wird veranlasst, dass die Saison online als eSports-Partien zu Ende gespielt wird. Die Partien werden dabei im best-of-eleven-Modus ausgetragen. Der FSG kommt dies sehr entgegen. Die Dauerzocker Jonas Riffler, Marcel Harder, Johannes Tzschoppe und Jannik Reichelt holen derart viele Punkte, dass am Ende die Relegation nur knapp verpasst wurde. Lediglich Daniel Matt verlor all seine Spiele. Da er keine Playstation besitzt, musste er aber auch mit seinem Commodore 64 zocken und hatte dementsprechend keine Chance.

    Februar: Nachdem der Lockdown abermals verlängert wurde, bietet die FSG auch wieder Gastronomie to go an. Im Grillhäuschen kann unter anderem kostengünstig das Bier abgeholt werden, das während der langen Fußballpause abgelaufen ist. Darüber hinaus werden klassische Sportplatz-Speisen zum Mitnehmen angeboten wie ein Kaviar-Süppchen mit Champagner-Creme, Wachtel-Spiegelei auf Rinder-Entrecôte oder gegrillten Hummer mit Safran-Kruste und Spargelspitzen. Gekocht wird diesmal nicht von Fuzzy, sondern von Lars Gamper, der stark unter der geschlossenen Gastronomie gelitten hat und sich das Sternekochen mal schnell selbst beigebracht hat.

    März: Der März beginnt mit einem Fitnessappell von Trainer Gino Radice. Da man nicht weiß, wann der Spielbetrieb weiter geht, schadet es sicher nicht, sich gemeinsam fit zu halten, da nur wenige etwas während der Pause gemacht haben. Leider kommt der Appel nicht ganz so an wie gewünscht: Julian Keller hat in der Zeit so viel gepumpt, dass seine spärlichen Beine nicht mehr das Gewicht seines muskulösen Oberkörpers tragen. Dazu war es Niklas Laible draußen zu kalt zum Joggen und er stieg spontan um auf das Laufband an der Kasse am Aach-Center, was aber lediglich mit einem Hausverbot endete. Und Fleischkäs-Markus kann leider gar nicht trainieren, da sämtliche Oberteile nicht mehr vollständig um seinen gewachsenen Corona-Bauch passen.

    April: Der April wird der Testmonat für Freundschaftsspiele unter erhöhten Corona-Schutzmaßnahmen. Die Mannschaften dürfen zwar Testspiele austragen, die Spieler müssen aber auf dem Platz eine Maske tragen und jederzeit den Abstand zum Gegner wahren. Die Masken stellen vor allem Nicolas Gohl und Dominik Schneble vor Probleme, da sie darunter permanent ihre Fahne vom Vorabend riechen müssen, was eindeutig leistungssenkend wirkt. Um den Abstand einhalten zu können, muss jeder Spieler einen überdimensionalen Hoola-Hoop-Reifen tragen, der den Abstand markiert. Das sollte man zumindest meinen, denn Torhüter David Fackler passte der Reifen eher wie angegossen…

    Mai: Um mehr Zwischenwettbewerbe zu kreieren und mehr Sponsorengelder zu erhalten, schließt sich der SBFV den FIFA-Methoden an. Man macht einfach aus allem einen Wettbewerb, so auch in diesem Jahr aus der Mai-Wanderung. Dabei muss jede Mannschaft, die einen vom SBFV organisierten Sponsor erhält, zeitgleich mit allen anderen Mannschaften aus der eigenen Staffel antreten und eine 15-Km-Wanderung absolvieren. Der FC Fisher Price Bodman-Ludwigshafen wird dabei letzter, da es in alle Richtungen nur bergauf geht und die Spieler unter Höhenangst leiden. Der SV Glanbia Orsingen-Nenzingen verläuft sich hingegen komplett im Nenzinger Forst. Die FSG BMW Auer Zizenhausen-Hi.-Ho.- läuft auf einen souveränen vierten Platz. Den Sieg holt sich die SG SAP B.A.T.-Kreenheinstetten, da es hier im Gegensatz zu den Häflern nur bergab ging.

    Juni: Im kommenden Jahr wird auf jeden Fall wieder ein Mannschaftsausflug stattfinden. Zwar sind die Grenzen noch immer geschlossen und man sollte weite Reisen unterlassen, dennoch findet das Planungsteam eine ansprechende Lösung. Daher geht es für das Team für eine Woche in den stillgelegten Landgasthof Hirschen. Die Broschüre der Unterkunft hat uns überzeugt. Es gab schon Gäste, die sich so wohl gefühlt haben, dass sie sogar auf dem Cordon bleu eingeschlafen sind, Tanzveranstaltungen finden für unsere Tanzbären regelmäßig statt und wenn Kevin am meisten von allen trinkt, gibt es hier auch einen Bierkönig. Nachts gibt es zudem am Ortsausgang in Richtung Tuttlingen ab und zu eine spektakuläre Rotlicht-Show. Wer muss denn da noch in die Ferne schweifen…?

    Juli: Das Grümpelturnier findet endlich wieder statt! Nachdem nicht nur wir, sondern eigentlich alle unser Traditionsturnier vermisst haben, gibt es dieses Jahr einen neuen Rekord an Mannschaften, sodass das Turnier auch auf die Sportplätze in Hindelwangen und Hoppetenzell ausweichen muss, um die 147 Mannschaften unterzubringen. Wie jedes Jahr gelingt es Rainer Bühler, gerade noch so am letzten Tag alle Helfer zu organisieren. Wer Turniersieger wird, brauchen wir an dieser Stelle nicht erwähnen, die Glasbier Rangers sind es jedenfalls nicht…

    August: Die neue Saison geht los und vor allem reibungslos über die Bühne gehen. Die FSG erlebt einen katastrophalen Start und verliert die ersten drei Partien, weshalb das Trainerteam vor die Tür gesetzt wird. Erstmals in er Geschichte der FSG übernimmt eine Frau das Traineramt. Irmgard Thum wird neue Cheftrainerin! Keiner hatte unsere Herrenmannschaft bisher besser im Griff als die Klubhauswirtin aus Hoppetenzell. Auf dem Platz ist das nicht anders. Alles tanzt nach Irmgards Pfeife und prompt stellt sich der Erfolg ein, die Erste beendet die Hinrunde als Herbstmeister.

    September: Nachdem das Oktoberfest im letzten Jahr ausfallen musste, waren sich die Hoppetenzeller einig, dass kein Fest weniger Aufwand bedeutet als ein Fest. Daraufhin sagen sie auch für dieses Jahr das Oktoberfest ab. Die Hindelwanger springen aber in die Presche und organisieren spontan das Septemberfest. Im September ist es noch länger hell als im Oktober, was zwingend nötig ist, da das spärliche Flutlicht in Hindelwangen nicht als Festbeleuchtung ausreicht. Beim Septemberfest werden keine Dirndl und Lederhosen angezogen, sondern ganz klassisch Feinripp-Unterhemden und Leggings, und zwar auch für Männer.

    Oktober: Skandal bei der FSG. In einem Pressebericht des wie immer top informierten und knallhart recherchierenden Südkuriers wird veröffentlicht, dass bei der FSG Geld unterschlagen wird. Es wird berichtet, dass immer wieder dieselbe Person in die Kasse greift und das Geld bei sich einsteckt. Besonders viele Verluste wurden an der Grillhütte festgestellt. Der Reporter behauptet, er habe mehrfach einen gewissen Rainer B. dort zugange gesehen. Leider war das Budget des Südkuriers aber dann aufgebracht und es konnte nicht weiter recherchiert werden, da zu wenige Menschen Südkurier plus abonniert haben. Die Bravo Sport ermittelte weiter und deckte das harmlose Ende der Geschichte auf. Der verdächtige R. Bühler hat kein Geld unterschlagen, sondern hortet es schon seit Jahren unter seinem T-Shirt, um spätestens 2022 einen Kunstrasenplatz auf dem Sennhof bauen zu können. Nachdem Rainer B. im wahrsten Sinne auspackte, war er wieder gertenschlank.

    November: Das sportliche Fazit der Saison ist sehr durchmischt. Die Erste wird wie schon erwähnt zwar Herbstmeister, bei der Zweiten läuft allerdings gar nichts mehr zusammen. Fehlpässe, Eigentore, Slapstick-Einlagen, Schlägereien im Training, drei Trainerwechsel und der letzte Tabellenplatz, würde man den Jungs blaue Trikots anziehen, könnte man meinen, es wäre der FC Schalke 04… Besser läuft es bei den Damen. Nach dem verpatzten Aufstieg in der Vorsaison pflügen sie nur so durchs Feld. Torschützenköniginnen sind Jenny Veit und Nadine Muffler mit jeweils 137 Toren, danach folgt Svenja Benkler mit einem Tor. Die Dritte hat sich vom Spielbetrieb abgemeldet und trifft sich von nun an immer sonntags um halb elf zum Frühschoppen.

    Dezember: Die Weihnachtsfeier soll dieses Jahr etwas anders angegangen werden. Um die Kosten für Miete und Verpflegung zu sparen, organisiert Rainer Bühler eine Videokonferenz-Weihnachtsfeier. Das hatte zwar den Vorteil, dass man ihn bei seiner Rede stumm schalten konnte, aber sein Essen musste jeder dann doch selber kochen… bei der Tombola gewannen diejenigen die Hauptpreise, die den hübschesten Screenshot von sich machten. Gewinner gab es daher logischerweise keine, weshalb die Preise praktischerweise nächstes Jahr wieder benutzt werden können. Am Ende hebt Büh dann euphorisch sein Sektglas, blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, freut sich auf ein spannendes Jahr 2022 und verschluckt sich fast, als er merkt, dass sein Sekt alkoholfrei war.

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