Fackler des Monats 2021

  • Der Fackler des Monats Januar 2021 – Unser Jahresvorausblick

    Das Jahr 2020 war sehr ereignisreich und bleibt bei Weitem nicht nur positiv in Erinnerung. Wir haben die große Hoffnung, dass das kommende Jahr wesentlich besser wird. Wie das ungefähr ablaufen kann, haben wir euch in unserem Jahresvorausblick mal dargestellt. Viel Spaß beim Lesen und ein frohes Neues Jahr!

    Januar: Eilmeldung vom Südbadischen Fußballverband. Da ein reguläres Ende der Saison schon jetzt nicht mehr absehbar ist, greift der SBFV zu drastischen Maßnahmen. So wird veranlasst, dass die Saison online als eSports-Partien zu Ende gespielt wird. Die Partien werden dabei im best-of-eleven-Modus ausgetragen. Der FSG kommt dies sehr entgegen. Die Dauerzocker Jonas Riffler, Marcel Harder, Johannes Tzschoppe und Jannik Reichelt holen derart viele Punkte, dass am Ende die Relegation nur knapp verpasst wurde. Lediglich Daniel Matt verlor all seine Spiele. Da er keine Playstation besitzt, musste er aber auch mit seinem Commodore 64 zocken und hatte dementsprechend keine Chance.

    Februar: Nachdem der Lockdown abermals verlängert wurde, bietet die FSG auch wieder Gastronomie to go an. Im Grillhäuschen kann unter anderem kostengünstig das Bier abgeholt werden, das während der langen Fußballpause abgelaufen ist. Darüber hinaus werden klassische Sportplatz-Speisen zum Mitnehmen angeboten wie ein Kaviar-Süppchen mit Champagner-Creme, Wachtel-Spiegelei auf Rinder-Entrecôte oder gegrillten Hummer mit Safran-Kruste und Spargelspitzen. Gekocht wird diesmal nicht von Fuzzy, sondern von Lars Gamper, der stark unter der geschlossenen Gastronomie gelitten hat und sich das Sternekochen mal schnell selbst beigebracht hat.

    März: Der März beginnt mit einem Fitnessappell von Trainer Gino Radice. Da man nicht weiß, wann der Spielbetrieb weiter geht, schadet es sicher nicht, sich gemeinsam fit zu halten, da nur wenige etwas während der Pause gemacht haben. Leider kommt der Appel nicht ganz so an wie gewünscht: Julian Keller hat in der Zeit so viel gepumpt, dass seine spärlichen Beine nicht mehr das Gewicht seines muskulösen Oberkörpers tragen. Dazu war es Niklas Laible draußen zu kalt zum Joggen und er stieg spontan um auf das Laufband an der Kasse am Aach-Center, was aber lediglich mit einem Hausverbot endete. Und Fleischkäs-Markus kann leider gar nicht trainieren, da sämtliche Oberteile nicht mehr vollständig um seinen gewachsenen Corona-Bauch passen.

    April: Der April wird der Testmonat für Freundschaftsspiele unter erhöhten Corona-Schutzmaßnahmen. Die Mannschaften dürfen zwar Testspiele austragen, die Spieler müssen aber auf dem Platz eine Maske tragen und jederzeit den Abstand zum Gegner wahren. Die Masken stellen vor allem Nicolas Gohl und Dominik Schneble vor Probleme, da sie darunter permanent ihre Fahne vom Vorabend riechen müssen, was eindeutig leistungssenkend wirkt. Um den Abstand einhalten zu können, muss jeder Spieler einen überdimensionalen Hoola-Hoop-Reifen tragen, der den Abstand markiert. Das sollte man zumindest meinen, denn Torhüter David Fackler passte der Reifen eher wie angegossen…

    Mai: Um mehr Zwischenwettbewerbe zu kreieren und mehr Sponsorengelder zu erhalten, schließt sich der SBFV den FIFA-Methoden an. Man macht einfach aus allem einen Wettbewerb, so auch in diesem Jahr aus der Mai-Wanderung. Dabei muss jede Mannschaft, die einen vom SBFV organisierten Sponsor erhält, zeitgleich mit allen anderen Mannschaften aus der eigenen Staffel antreten und eine 15-Km-Wanderung absolvieren. Der FC Fisher Price Bodman-Ludwigshafen wird dabei letzter, da es in alle Richtungen nur bergauf geht und die Spieler unter Höhenangst leiden. Der SV Glanbia Orsingen-Nenzingen verläuft sich hingegen komplett im Nenzinger Forst. Die FSG BMW Auer Zizenhausen-Hi.-Ho.- läuft auf einen souveränen vierten Platz. Den Sieg holt sich die SG SAP B.A.T.-Kreenheinstetten, da es hier im Gegensatz zu den Häflern nur bergab ging.

    Juni: Im kommenden Jahr wird auf jeden Fall wieder ein Mannschaftsausflug stattfinden. Zwar sind die Grenzen noch immer geschlossen und man sollte weite Reisen unterlassen, dennoch findet das Planungsteam eine ansprechende Lösung. Daher geht es für das Team für eine Woche in den stillgelegten Landgasthof Hirschen. Die Broschüre der Unterkunft hat uns überzeugt. Es gab schon Gäste, die sich so wohl gefühlt haben, dass sie sogar auf dem Cordon bleu eingeschlafen sind, Tanzveranstaltungen finden für unsere Tanzbären regelmäßig statt und wenn Kevin am meisten von allen trinkt, gibt es hier auch einen Bierkönig. Nachts gibt es zudem am Ortsausgang in Richtung Tuttlingen ab und zu eine spektakuläre Rotlicht-Show. Wer muss denn da noch in die Ferne schweifen…?

    Juli: Das Grümpelturnier findet endlich wieder statt! Nachdem nicht nur wir, sondern eigentlich alle unser Traditionsturnier vermisst haben, gibt es dieses Jahr einen neuen Rekord an Mannschaften, sodass das Turnier auch auf die Sportplätze in Hindelwangen und Hoppetenzell ausweichen muss, um die 147 Mannschaften unterzubringen. Wie jedes Jahr gelingt es Rainer Bühler, gerade noch so am letzten Tag alle Helfer zu organisieren. Wer Turniersieger wird, brauchen wir an dieser Stelle nicht erwähnen, die Glasbier Rangers sind es jedenfalls nicht…

    August: Die neue Saison geht los und vor allem reibungslos über die Bühne gehen. Die FSG erlebt einen katastrophalen Start und verliert die ersten drei Partien, weshalb das Trainerteam vor die Tür gesetzt wird. Erstmals in er Geschichte der FSG übernimmt eine Frau das Traineramt. Irmgard Thum wird neue Cheftrainerin! Keiner hatte unsere Herrenmannschaft bisher besser im Griff als die Klubhauswirtin aus Hoppetenzell. Auf dem Platz ist das nicht anders. Alles tanzt nach Irmgards Pfeife und prompt stellt sich der Erfolg ein, die Erste beendet die Hinrunde als Herbstmeister.

    September: Nachdem das Oktoberfest im letzten Jahr ausfallen musste, waren sich die Hoppetenzeller einig, dass kein Fest weniger Aufwand bedeutet als ein Fest. Daraufhin sagen sie auch für dieses Jahr das Oktoberfest ab. Die Hindelwanger springen aber in die Presche und organisieren spontan das Septemberfest. Im September ist es noch länger hell als im Oktober, was zwingend nötig ist, da das spärliche Flutlicht in Hindelwangen nicht als Festbeleuchtung ausreicht. Beim Septemberfest werden keine Dirndl und Lederhosen angezogen, sondern ganz klassisch Feinripp-Unterhemden und Leggings, und zwar auch für Männer.

    Oktober: Skandal bei der FSG. In einem Pressebericht des wie immer top informierten und knallhart recherchierenden Südkuriers wird veröffentlicht, dass bei der FSG Geld unterschlagen wird. Es wird berichtet, dass immer wieder dieselbe Person in die Kasse greift und das Geld bei sich einsteckt. Besonders viele Verluste wurden an der Grillhütte festgestellt. Der Reporter behauptet, er habe mehrfach einen gewissen Rainer B. dort zugange gesehen. Leider war das Budget des Südkuriers aber dann aufgebracht und es konnte nicht weiter recherchiert werden, da zu wenige Menschen Südkurier plus abonniert haben. Die Bravo Sport ermittelte weiter und deckte das harmlose Ende der Geschichte auf. Der verdächtige R. Bühler hat kein Geld unterschlagen, sondern hortet es schon seit Jahren unter seinem T-Shirt, um spätestens 2022 einen Kunstrasenplatz auf dem Sennhof bauen zu können. Nachdem Rainer B. im wahrsten Sinne auspackte, war er wieder gertenschlank.

    November: Das sportliche Fazit der Saison ist sehr durchmischt. Die Erste wird wie schon erwähnt zwar Herbstmeister, bei der Zweiten läuft allerdings gar nichts mehr zusammen. Fehlpässe, Eigentore, Slapstick-Einlagen, Schlägereien im Training, drei Trainerwechsel und der letzte Tabellenplatz, würde man den Jungs blaue Trikots anziehen, könnte man meinen, es wäre der FC Schalke 04… Besser läuft es bei den Damen. Nach dem verpatzten Aufstieg in der Vorsaison pflügen sie nur so durchs Feld. Torschützenköniginnen sind Jenny Veit und Nadine Muffler mit jeweils 137 Toren, danach folgt Svenja Benkler mit einem Tor. Die Dritte hat sich vom Spielbetrieb abgemeldet und trifft sich von nun an immer sonntags um halb elf zum Frühschoppen.

    Dezember: Die Weihnachtsfeier soll dieses Jahr etwas anders angegangen werden. Um die Kosten für Miete und Verpflegung zu sparen, organisiert Rainer Bühler eine Videokonferenz-Weihnachtsfeier. Das hatte zwar den Vorteil, dass man ihn bei seiner Rede stumm schalten konnte, aber sein Essen musste jeder dann doch selber kochen… bei der Tombola gewannen diejenigen die Hauptpreise, die den hübschesten Screenshot von sich machten. Gewinner gab es daher logischerweise keine, weshalb die Preise praktischerweise nächstes Jahr wieder benutzt werden können. Am Ende hebt Büh dann euphorisch sein Sektglas, blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, freut sich auf ein spannendes Jahr 2022 und verschluckt sich fast, als er merkt, dass sein Sekt alkoholfrei war.

  • Der Fackler des Monats Februar – Wetten, dass..? – FSG-Spezial

    Endlich ist es wieder soweit! Thomas Gottschalk zieht sich wieder seine Lockenperücke über und moderiert die TV-Show aller TV-Shows als FSG-Spezial. Für dieses Comeback kehrt er nach Ausflügen zu RTL und Pro7 wieder zur Seriosität zurück und wollte diese besondere Spezial-Show keinesfalls von einem Amateur wie Markus Lanz kommentieren lassen.

    Übertragen wird dieses FSG-Special den Coronabestimmungen gemäß aus der Heidenfelshalle in Zizenhausen, da dort die zugelassene Zuschauerzahl von 0 gut erreicht wird und alle Wetten durchgeführt werden können. Die erste Wette ist dann zugleich auch ein Weltrekordversuch:

    Wette 1: Der 120 Kilo alte Rainer Bühler aus dem Hinterland wettet, dass er es schafft, in einer freien Rede öfter das Wort „denn“ zu benutzen als es jemals einer vor ihm geschafft hat. Begleitet wird er bei der Wette von seinem Wettpaten, dem deutschen Lyriker Bushido, der ihm den Weltrekordversuch nicht zutraut. Doch Bühler legt gut los: „So denn, denn fangen wir mal an, denn nach dem Auftritt, denn kann ich gleich ans Büffet, denn hol ich mir erstmal ein Wienerle, denn trinke ich ein Bier, denn gibt’s ein Fleischkäsbrötle, denn…“ usw. Nach fünf sehr zähen Minuten ist es geschafft, der Weltrekord wurde mit 153 „denns“ erreicht und die Wette gewonnen!

    Wette 2: Der 15-jährige Nicolas Gohl aus Hindelwangen wettet, dass er jede Biersorte der Welt anhand des Zischens beim Öffnen erkennen kann. Sein Wettpate, der Bierkapitän Richard Bier, traut ihm das allemal zu. Los geht es mit dem ersten Bier. „Tusker aus Kenia!“ antwortet eher wie aus der Pistole geschossen. Beim zweiten Bier zögert eher etwas länger. „Ich schwanke zwischen Ratskrone und Oettinger, da sind die Unterschiede minimal. Ratskrone macht zschschsssh beim Öffnen, Oettinger dafür zschschshss.“ Am Ende entscheidet er sich leider falsch. Quilmes aus Argentinien und Presidente Pilsener aus der DomRep erkennt er ohne Probleme, beim Rothaus Tannenzäpfle unterläuft ihm aber wieder ein Fehler und er verliert die Wette.

    Wette 3 – die Außenwette: Der in die Jahre gekommene Daniel Matt aus Zizenhausen wettet, dass er nach einer Joggingeinheit mehr wiegt als davor. Die Wette findet als Außenwette bei Daniel zu Hause statt, Wettpate Markus Ellenberger hat sich über die Gegebenheiten vor Ort informiert und ist sich sicher, dass Daniel die Wette gewinnt. Zum Start der Wette läuft Daniel bei sich zu Hause los, gönnt sich aber in der Garage noch ein schnelles Powerbier. Da er zu Beginn ein hohes Tempo an den Tag legt, macht er beim Marci vorne schon die erste Pause und genehmigt sich ein Zwischenbier. Da er anschließend den Schulbuckel nicht hoch schafft, gibt es zur Stärkung in der Metzgerei noch einen Wurstsalat to run. Wenn er eh schon da ist, kann er auch grad noch ein schnelles Bier beim Andre nehmen. Frisch gestärkt fliegt er den Berg hoch, allerdings wartet auf dem Sennhof der nächste Gerstensaft. Das geht dann immer so weiter bis er zwei Stunden später zu Hause ankommt und mit einem Feierabendbier die Wette abschließt. Zu Beginn zeigte seine Waage 94,1 Kilo an, nun sind es 94,7 Kilo, er hat somit die Wette gewonnen.

    Musikact: Als kleine Auflockerung der Show und zur Beruhigung nach diesen spektakulären Wetten gibt es zwischendurch den Musikact von Niklas Laible, der der grölenden Menge an den TV-Geräten sein neues Wurstsalat-Lied präsentiert.

    Wette 4: Der nie erwachsen werdende Kevin König wettet, dass er es schafft, aus 5 Metern ein Scheunentor nicht zu treffen. Sein Wettpate Mario Gomez glaubt nicht daran, für ihn ist es unmöglich, ein leeres Tor aus kurzer Distanz nicht zu treffen. Kevin legt aber gleich gut los. Mit dem ersten Schuss schießt er eine Studiolampe kaputt, beim zweiten geht ein Fenster zu Bruch. Nur beim Dritten muss er kurz zittern, doch der Ball springt von der Türkante wieder raus. Er gewinnt die Wette somit souverän.

    Wette 5 – Die Kinderwette: Der ca. 40 Jahre alte Lars Gamper wettet, dass er es schafft, einen Fußball barfuß fester zu schießen als ein Bundesligaprofi. Zugegeben, die Wette hört sich dann doch sehr unrealistisch an und würde in echt wohl nie so stattfinden, daher konnte auch kein Bundesligaprofi gefunden werden. Daher übernimmt für den Profi einer die Rolle, der sich mit Barfußaktivitäten bestens auskennt: Elmar Städele. Beide liefern sich ein hartes Duell mit Schüssen um die 130 km/h, daher entscheidet der letzte Schuss. Lars Gamper hat aber Pech, sein zu langer Zehnagel schlitzt den Ball auf und der Schuss ist ungültig, Elmar hingegen ballert den Ball in Rekordgeschwindigkeit aufs Tor und gewinnt das Duell!

    Wette 6: Die deutlich älter als 30-jährige Svenja Benkler wettet, dass sie es schafft, sämtliche Spezisorten am Geschmack zu erkennen. Als Wettpate fungiert Bill Kaulitz, der aber nur da ist, weil er ein neues Lied promoten will, die Produzenten aber lieber Niklas Wurstsalat-Lied hören wollten. Gleich die erste Spezi schmeckt ausgezeichnet, hat ein ideales Cola-Orange Verhältnis und einen feinen Nachgeschmack. Leider erkennt Svenja die Mezzo Mix aber nichts. Die nächste Spezi hat nicht so viele Blöterle und ist daher in ihren Augen etwas lahm, daher kommt sie nicht darauf, dass es der eigentlich so feine Libella Colamix ist. Schlussendlich liegt sie bei fast allen Spezisorten daneben, lediglich die Chemiebrühe von Gut&Günstig erkennt die Gourmet-Trinkerin, die ihr Fachwissen von sämtlichen Klubhäusern der Umgebung noch weiter auffrischen muss.

    Wette 7: Der 31-jährige David Fackler aus Windegg wettet, dass er es schafft, in kurzer Zeit so viel Blödsinn zu produzieren, dass mindestens ein Leser Muskelkater im Nacken vom Kopfschütteln bekommt. Da wird aber schnell klar, dass diese Wette nicht geeignet war, da sie viel zu leicht gewonnen wurde.

    Der Wettkönig:
    Jetzt kommt es auf euch an! Wer wird der oder die Wettkönig oder Wettkönigin des FSG-Spezials? Schreibt einfach euren persönlichen Wettkönig in die Kommentare (bei Facebook) und entscheidet mit, wer diesen ehrwürdigen Titel erhält!

  • Der Fackler des Monats März 2021 – Selbstinterview

    Ganz langsam aber sicher zeichnet sich allmählich die Rückkehr auf den Fußballplatz ab. Grund genug für unseren Fackler des Monats, sich mal wieder selbst zu interviewen. Viel Spaß dabei!

    FSG Online: Hallo David! Schön, dass du mal wieder Zeit für dich selbst hast, wirst ja sicher einiges zu tun gehabt haben während des Corona-Lockdowns?!

    David: Hallo mysteriöser Interviewer! In der Tat war ich sehr beschäftigt in letzter Zeit und wollte viele verschiedene Sachen ausprobieren. Dabei habe ich sogar zwei Sachen herausgefunden: Zum einen habe ich gemerkt, dass Bewerbungen heutzutage gar nicht mehr richtig gelesen und auf Echtheit geprüft werden. Zum anderen ist es ziemlich kompliziert, wenn man dadurch dann plötzlich als Chirurg arbeitet.

    FSG Online: Du musst echt aufpassen! Wenn du weiter so viel Blödsinn redest, wählen dich die Amerikaner noch als ihren Präsidenten. Aber weiter geht’s. Ist die Zeit ohne Fußball nicht wahnsinnig frustrierend?

    David: Total! Vor allem wenn man so sieht, dass gefühlt jeder dann nebenher ein Studium, Doktorarbeit oder ähnliches in der Zeit abgeschlossen hat. Und was war da im Vergleich mein prägendstes Erlebnis? Ich bin mit der Hand in der Prinzen-Rolle-Packung stecken geblieben und hab den Keks erst nicht raus gekriegt…

    FSG Online: Ist das nicht vor allem eine komische Zeit für euch Fußballer?

    David: Nicht nur für Fußballer. Wir leben in einer Zeit, in der unsere Nahrungsmittel voller Chemie, aber dafür unsere Kosmetikprodukte voller Avocado, Honig und Vitamine sind. Mit dem Sport ist es da ähnlich. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass es im Sport keine Lockerungen gibt bzw. dass da überhaupt Einschränkungen gab. Sport ist für mich eine Frage der Menschenwürde. Bei ganz vielen Leuten denken ich mir immer: Mensch, Sport würde dir gut tun…Stattdessen kriegt jeder Diabetes, weil er zu viel Candy Crush spielt…

    FSG Online: Wie haben sich denn deine Mitspieler die fußballfreie Zeit vertrieben?

    David: Ganz unterschiedlich. Niclas Brändle behauptet zwar immer, er würde angeln gehen, in Wahrheit saß er aber, als die Restaurants noch offen hatten, lediglich vor dem Fließband beim all-you-can-eat-Sushi. Jan Biller hat sich nochmal alle bisherigen Staffeln von „Game of Bones“ angeschaut, oder „Germanys next Topmodel“, wie es Pro7 nennt.  Bitter hat es allerdings Daniel Matt getroffen. Er hat in einer Tierdoku gesehen, dass es Faultiere gibt, die ihren Kreislauf beim Ausruhen so weit herunterfahren, dass sie versehentlich sterben. Seitdem hat er seine Sitzposition auf der Couch geändert.

    FSG Online: Wie lief denn die lange Pause für euch Spieler ab? Gab es Trainingspläne oder dergleichen?

    David: Der Trainer hat gesagt, wir sollen an zwei Tagen pro Woche laufen gehen. Also bin ich immer mittwochs um 23:59 Uhr aufs Laufband bis um 00:01 Uhr. Nachdem das beim Trainerteam aufgeflogen war, musste ich mein Vorgehen ändern. Ich habe mir dann vorgenommen, täglich 30 Minuten laufen zu gehen und jedes Mal, wenn ich nicht dazu komme, addiere ich die Zeit am nächsten Tag dazu. Das funktioniert eigentlich ganz gut, morgen zum Beispiel gehe ich 2 Wochen laufen.

    FSG Online: Das bedeutet, wenn du dich gesünder ernährt hättest, wärst du jetzt auch fitter?

    David: Hätte, hätte, Fastfoodkette… Sind wir doch mal ehrlich: Wasser dehnt sich bei Kälte aus und Menschen bestehen zu 80% aus Wasser. Was bedeutet das wohl? Ich bin nicht dick, mir ist einfach nur kalt! Zum Glück geht es aber nicht nur mir so. Beim Juke hat die Waage plötzlich 99 Kilo angezeigt. Das war ihm so peinlich, dass er sie einfach auf den Kopf gedreht hat, dann waren es wieder 66 Kilo.

    FSG Online: Gab es denn während der Zeit auch Kontakt zu Sven Zapke? Immerhin trainiert ihr ja gemeinsam die Zweite.

    David: Den gab es, ich war sogar mal bei ihm daheim und er hat sich einen Papagei zugelegt. Das Vieh hat einfach nicht den Schnabel gehalten. Der Papagei war aber ganz süß. Allerdings hatten wir da unterschiedliche Ausrichtungen, wie wir unsere Mannschaft fit halten wollen. Aber da ist es dann so wie in einer Beziehung, da muss man Kompromisse eingehen und sich auf den Gegner einstellen….ähhh Partner, ich meine Partner!

    FSG Online: Die bisherige Saison der Ersten ist eher komplett zum Vergessen. Woran lag es denn, dass ihr so unter den Erwartungen geblieben seid?

    David: Ich will da die Schuld gar nicht auf die anderen schieben, jeder sollte da bei sich anfangen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich deswegen so viele Gegentore bekommen hab, weil ich Probleme mit den Augen habe. Das ist mir erst neulich so richtig bewusst geworden, als ich auf einer Wiese so lange einen Hasen beobachtet habe, bis er einfach weggeflogen ist… Dennoch war es bei manchen Spielern so, wenn man zu denen gesagt hat, sie seien selbstverliebt, arrogant und eingebildet, haben sie lediglich gefragt, ob das nicht Gotteslästerung ist…

    FSG Online: Wie könnt ihr denn diese Probleme in den Griff bekommen?

    David: Eine Möglichkeit wäre es, jedem Spieler im Training bei einem Fehler ein Glöckchen um den Hals zu hängen. Aber das wäre dann wahnsinnig laut auf dem Platz. Am Ende geht ohnehin nichts über hartes Training. Aber ich sehe es so kommen, Nico Gohl wird beim ersten Training so sehr schwitzen, da hat er hinterher noch Aquaplaning auf der Klobrille. Das war übrigens ein gutes Schlusswort, denn ich muss jetzt auch für kleine Affen…

    FSG Online: ???

    David: Makaken

  • Der Fackler des Monats April 2021 – Rückkehr auf den Fußballplatz – Kreisliga Starter-Pack

    Auch wenn es konkret noch keinen Hoffnungsschimmer gibt, wann wir wieder auf den Fußballplatz zurückkehren dürfen, so haben wir uns dennoch mal Gedanken gemacht, wie denn ein möglicher Trainingsstart nach dieser langen Pause aussehen könnte. Dabei sind wir auf einige Probleme gestoßen, aber seht selbst…

    Trikot passt nicht mehr
    Wer kennt das nicht? Neben der fehlenden Bewegung schmeckt das Essen zu Hause immer besser. Daher entsteht ein Ungleichgewicht, dass sich auf den Rippen ansetzt und sich optisch bemerkbar macht. Die Folge davon ist, dass vermutlich viele Spieler in Zukunft ihr Trikot in einer Nummer größer benötigen. Böse Zungen behaupten jedoch, dass bei dem Typ auf dem Bild das Trikot schon immer so eng anliegend war…

    Wie heißt du nochmal?
    Mittlerweile ist das letzte Training über ein halbes Jahr her. Viele Teamkollegen hat man daher schon mindestens so lange schon nicht mehr gesehen, sofern sie davor schon nicht regelmäßig trainiert haben, noch viel länger. Da kann es dann im ersten Training schnell passieren, dass es einem wie Christian Groß geht und seine Mitspieler als Massimo Schüpp anspricht.

    Bockelhirte Schuhe
    Kickschuhe pflegen ist wie Radschrauben nachziehen nach dem Reifenwechsel. Jeder weiß, dass man das machen sollte, und trotzdem passiert nichts. So muss halt jeder Kicker nach der langen Pause schauen, wie er wieder in seine Kickschuhe reinpasst, denn der Erfahrung nach sind sie meist steinhart. Da hilft dann nur noch ein Hammer zum weich klopfen…

    Veränderte Getränkevorlieben
    Ein Bier nach dem Training, ein Bier in der Halbzeit, ein Bier vor dem Spiel, die Zeiten vor Corona waren sehr hochprozentig. Doch auch das hat sich während des Lockdowns stark verändert. Zu Hause ist man dann doch zu faul, Bierkästen zu schleppen, daher gibt es nur Mineralwasser, für Draufgänger sogar auch noch mit Zitronenscheibe drin. Daher sind wir sehr gespannt, wie stark der Bierdurst noch ausgeprägt ist, wenn es wieder weiter geht.

    Stinkende Kicktasche
    Auch hier wird die Gewohnheit einigen zum Verhängnis. Vor allem bei den Spielern, die nicht mehr zu Hause bei Mutti wohnen, ist es oft so, dass die Kicktasche erst kurz vor dem nächsten Training ausgeräumt wird. Bei dem großen Zeitraum seit dem letzten Training werden sich da aber wohl einige Pilzkulturen und ein feines Düftchen entwickelt haben.

    Was labert der?
    Auch die erste Taktikbesprechung nach der Pause stellen wir uns schwierig vor. Da eh schon einige Spieler Probleme hatten beim Vokabeln lernen, war die Pause hierfür sicher kontraproduktiv. Viele werden dann bei Daniels und Ginos Ausführungen nur Bahnhof verstehen. Aber wenn man ehrlich ist und die Spiele der Hinrunde gesehen hat, war das wohl davor auch schon so…

    Zwei linke Füße
    Übung macht den Meister heißt es immer so schön. Aber was passiert ohne Übung? Qualitative Rückbildungsprozesse sind da wohl die Folge. Passfehler, stolpern über die eigenen Füße, sich selbst ausspielen beim Dribbling, die ersten Einheiten werden wohl sehr amüsant. Wobei, wenn man ehrlich ist, sah das davor bei ein paar Spielern auch schon nicht anders aus…

    Scherben bringen Glück!
    Nicht nur grad eben erwähnte Punkte bergen Gefahren, auch das verloren gegangene Ballgefühl beim Torabschluss hinterlässt Spuren. Pierre Berger zum Beispiel hat sich einen Ausrüstervertrag beim Fensterbauer seines Vertrauens gesichert, weil er schon Angst hat, dass sie Zielgenauigkeit seiner Mitspieler so gelitten hat, dass er um die Fensterscheibe seines Kinderzimmers fürchtet.

    Was ein Sch(w)eiß!
    Das allergrößte Problem wird aber definitiv die fehlende Kondition bei nahezu allen sein. Es wird daher nicht selten vorkommen, dass Spieler so verschwitzt aussehen wie der nette Herr auf dem Bild, und zwar nach dem Umziehen schon…

  • Der Fackler des Monats Mai 2021 – Die FSG-Oscars

    Am vergangenen Montag war es wieder so weit und in Hollywood wurden die Oscars vergeben. Da lassen wir uns natürlich nicht lumpen und vergeben auch unsere Academy-Awards. Wer zu den glücklichen Preisträgern gehört, seht ihr nun. Viel Spaß!

    Bester Film: Sven Zapke mit „R.E.D. 3 – Älter, härter besser“
    Es war die Erfolgsgeschichte der vergangenen, abgebrochenen Saison. Was Sven Zapke mit den gealterten Schauspielern der zweiten Mannschaft veranstaltet und rausgeholt hat, hat definitiv einen Oscar verdient. Er verhalf den geschwächten und ramponierten Körpern von Marc Matt, David Benkler, Matthias Schatz und Co zu neuem Schwung, den sie in eindrucksvoller Art und Weise auf der Rasenleinwand zum Besten gaben und einen märchenhaften virtuellen zweiten Platz belegten.

    Beste Regie: Gino Radice und Daniel Matt mit „Saw IX“
    Ganz anders lief es bei der ersten Mannschaft ab. Was dort unter der Regie von Gino Radice und Daniel Matt gezeigt wurde, war noch unheimlicher als alle bisherigen Saw-Teile zusammen. Ein Film mit toptalentierter Bestbesetzung, das gerade noch so dem Absturz entkommt. Eine scheinbar harmlose Handlung wurde hier verpackt in viele Spiele voller immenser seelischer Schmerzen.

    Bester Hauptdarsteller: Julian Keller-Fröhlich in „Brotlose Kunst“
    Hacke, Spitze, eins zwei drei, so lässt sich das Schauspiel von Julian Keller-Fröhlich am besten beschreiben. Keiner beherrscht Pirouetten mit dem Ball besser als er, keiner kann sich auf der Fläche eines Bierdeckels besser selbst ausspielen als er. Dass am Ende nur selten Raumgewinn dabei herauskommt, ist dem actionverliebten Zuschauer egal, er schaut ohnehin nur wegen der Kunst zu. Daher geht dieser Oscar auch zurecht an Juke.

    Beste Hauptdarstellerin: Elisa Beyl in „Der sterbende Schwan“
    Eine leidesfähige Mimik, die ihresgleichen sucht! So lautet die Begründung der Jury bei dieser Auszeichnung. Keiner jammert während eines Spiels leidenschaftlicher und inbrünstiger als Elisa. Der Zuschauer ist von Beginn an wie gefesselt und entwickelt regelrecht Mitgefühl mit der tapferen Hauptdarstellerin, die sich schwermütig und dennoch elegant durch das Spiel schleppt. So viel Schauspieltalent muss belohnt werden!

    Bester Ton: Harald Grömminger mit „Toooooooooor für die FSG!“
    Ganz Zizenhausen kennt seine Stimme, und ganz Windegg, und ganz Mahlspüren im Hegau, und ganz Raithaslach, und ganz Hindelwangen, und bestimmt noch viele mehr. Leidenschaftliche Freudenschreie nach Toren von Simoooooon Boppeeeeeeeeeeeeeeees Lipiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeec!! und anderen Torjägern der FSG werden durch seine einzigartige Stimme veredelt. Oft wurde versucht, einen geeigneten Vertreter zu finden, doch Rainer Bühler und Timo Ruf scheiterten dabei kläglich. Dieser Oscar kann nur an einen gehen!

    Bester Song: Niklas Laibe mit dem „Wurstsalat-Song“
    „Wurstsalat, remember member Wurstsalat, remember member Wurstsalaaaaaaaaat!“ Nicht nur akustisch, auch lyrisch ist dieser von Niklas selbst komponierte Song sehr hochwertig. Der fünfhebige Trochäus inklusive unreinen Reim untermalt dieses literarische Meisterwerk. Am besten klingt dieser Song nach der Geisterstunde und nur lauthals mitgesungen.

    Bester fremdsprachiger Film: Tobi Winkler mit „Willkommen bei de Zizehusemer“
    Dieses Remake des französischen Klassikers Willkommen bei den Schti´s ist einer der wenigen Filme, bei denen die Fortsetzung besser ist als das Original. Tobi führt den normal sprechenden Zuhörer durch seinen Dialekt wie in eine Art Parallelwelt inklusive Zaubersprache, die außerhalb dieses kleinen Örtchens keiner versteht. Die Sprache an sich verleiht dem Film schon eine Urkomik, die den Zuschauer an den Bildschirm fesselt, die Ratlosigkeit zugezogener Bürger beim Hören dieser Sprache sorgte für zahllose Lachflashs.

    Beste Dokumentation: Dominik Schneble mit „Ausreden fürs Training“
    Kreativität ist die Voraussetzung, um Preise wie einen Oscar zu gewinnen. Kreativität ist auch das, was Dominik Schneble auszeichnet. Zunächst einmal die Idee, keine Dokumentation oder irgendwelche Kriege, Goldgräber in Alaska oder Bordelltester in Gütersloh zu drehen, sondern ganz simpel die außergewöhnlichsten Ausreden fürs Fußballtrainings zu dokumentieren, spricht für sich. Und bei Ausreden fürs Training kennt sich ohnehin keiner besser aus als er selbst.

    Bestes Schmierentheater: Die UEFA mit „Zuschauer in München“
    Die ganze Fußballnation wartet sehnsüchtig darauf, bis es endlich wieder losgeht. Die EM? Oh nein, keinesfalls! Sondern der Amateurfußball! Noch immer gibt es keinerlei Anzeichen, ein von zahlreichen Aerosolforschern als völlig unbedenklich eingestuftes Mannschaftstraining absolvieren zu dürfen. Aber auf der anderen Seite gibt es die Erlaubnis, bei EM-Spielen in München 14.500 Zuschauer ins Stadion zu lassen. Bei so viel Kohle wie von der UEFA kann wohl auch der Ich-verbiete-alles-Söder nicht mehr nein sagen. Wenn das mal keinen Oscar für das beste Schmierentheater verdient…

    Bester Kurzfilm: Erdal Akkol in „The Flying Erdal“
    Manche Schauspieler haben es wohl nötig, mit ihrer Leistung einen Film so sehr in die Länge zu ziehen, dass er mindestens die üblichen 90 Minuten erreicht. Erdal machte dies diesen Sommer in einem Film anders. Er verzichtete zunächst auf den Prolog des Streifens und stieg erst später in die Handlung ein. Sein Handeln selbst ging ebenfalls nur 20 Minuten, ehe ihm vom Schiedsrichter schon der rote Teppich ausgerollt und sein Film beendet wurde.

    Beste Frisur: Marius Geiger in „Goldlöckchen“
    Ist das wirklich Marius Geiger? Wir wollen gar nicht wissen, wie oft der bei Barcelona spielende Franzose Antoine Griezmann diese Frage gestellt bekommt. Die Ähnlichkeit zum berühmten Fußballer Marius Geiger ist aber definitiv vorhanden. Bei keinem anderen schillern die goldenen Locken so romantisch im Wind wie bei Marius, keinem anderen verleihen sie mehr Glanz und Ausstrahlung als unserem Sunnyboy, der zurecht diesen Oscar mit nach Hause nimmt.

    Beste visuelle Effekte: Thomas König in „Schuhwerk Orange“
    Grünes Trikot, grüne Hosen, grüne Stutzen, selbstverständlich klingt das auf den ersten Blick sehr langweilig. Das dachte sich auch Thomas Major König und machte es sich zur Aufgabe, die buntesten, meist orangenen Kickschuhe anzuziehen, die es überhaupt auf dem Markt gibt. Somit will er eindeutig farbliche Akzente setzen. Aber wie besagt schon ein altes indisches Sprichwort: „Man kann einer Ziege einen Frack anziehen, aber Ziege bleibt Ziege.“

    Beste Kamera: Jonas Riffler in „The Social Network“
    Schelmisch in die Kamera grinsend posierte Jonas immer und immer wieder in den sozialen Netzwerken. Und dabei gibt es noch so viele Dinge, die er bei seinen Fotos verbessern könnte. Zum einen wären mal ganze Jeans sinnvoll und nicht immer die mit vielen Löchern. Zudem wäre es ratsam, die T-Shirts eine Nummer größer zu kaufen, damit das Bäuchlein sich darunter nicht immer wölbt. Oder er macht einfach schöne Naturfotos ohne ihn darauf, da hätten alle mehr davon. Da er jetzt seinen Oscar schon hat, hoffen wir, dass er dies berücksichtigt.

  • Der Fackler des Monats Juni 2021 – Transferticker

    Die beliebte Facebook-Seite Fußball News Südbaden informiert uns seit Jahren mit den aktuellsten Wechseln rund um die Vereine in unserer Region. Doch da bei der FSG Internas etwas besser gehütet werden als dies beim großen FC Bayern München der Fall ist, gab es bisher wenig über die FSG zu berichten. Dies holen wir jetzt offiziell nach. Viel Spaß dabei!

    Sven Zapke wird neuer Vorstand, Geschäftsführer, Trainer, Co-Trainer, Fitnesstrainer und Wasserträger bei Hertha BSC Berlin:
    Er konnte das Elend bei seinem Herzensverein nicht mehr mit ansehen. Ein Trainer, der nur seine Söhne einsetzt, ein Kommen und Gehen in der Vorstandschaft, Spieler, die dauernd verletzt sind und verkaterte Akteure auf dem Platz. Dem allen will Sven nun den Kampf ansagen. Nach seiner Initiativbewerbung wurde er mangels Alternativen sofort verpflichtet. Seine ersten Amtshandlungen zeigen auch gleich, dass er es ernst meint. In der Vorstandschaft wurden alle gefeuert außer er selbst, trainiert wird mehrmals täglich und nur er selbst beherrscht das perfekte Sirup-Wasser-Verhältnis in den Trinkflaschen. Zusätzlich verpflichtet er den 50-jährigen Marcelinho zurück, weil er den früher immer so toll fand.

    Christoph Hensler wechselt zum SC Weiterdingen:
    Als Christoph Hensler kannten ihn die wenigsten, als Stoffel machte er sich bei uns einen Namen. Doch genau dieser Name ist nun mitverantwortlich für seinen Wechsel nach Weiterdingen. Da der Weiterdinger Sportplatz unter dem Hohenstoffeln liegt, bezeichnen sie sich gerne auch als Stoffelkicker. Und wer würde da nicht besser hinpassen, als der Stoffel schlechthin?

    Svenja Benkler und David Fackler wechseln in die vereinseigene E-Jugend:
    Dieser Wechsel ist beruflich bedingt. Die beiden Horterzieher:innen werden bei der Arbeit des Öfteren von ihren Betreuungskindern im E-Jugend-Alter auf ein Match herausgefordert, aber nur selten sehen sie dabei Land. Phasenweise werden sie dabei richtig hin und her gespielt. Zwar versuchen David mit seiner läuferischen Stärke und Svenja mit ihrer atemberaubenden Technik das Ergebnis auf ihre Seite zu drehen, aber bei den Torschüssen gibt es eher Löcher im Hintertornetz und abgebrochene Kirchturmspitzen als Torerfolge. Um in Zukunft die Kinder mal schlagen zu können, wollen sie mit Gleichaltrigen trainieren und eine Taktik entwickeln.

    Jürgen Klinsmann wird neuer FSG-Trainer:
    Nach der ernüchternden letzten Saison pfiffen es die Spatzen schon von den Dächern. Der aktuell freie Weltklasse-Trainer schließt sich der FSG an und will aus dem Verein einen Big City Klub machen. Der vermeintlich schwache Kader spielt dabei keine Rolle, denn Klinsmann hat sich wie immer fest vorgenommen, die Spieler jeden Tag besser zu machen. Verzichten wird er diesmal allerdings auf die Buddhas auf dem Sportgelände. Aus Kostengründen wird lediglich Rainer Bühler golden lackiert und oben ohne vor das Klubhaus gesetzt, das sieht fast gleich aus. Mit Klinsmann wird die FSG damit schlagartig zum Meisterschaftsfavoriten.

    Marvin Klink wechselt zum TSV Waldangelloch, zu den Sportfreunden Bussen und zum Freiburger FC:
    Weltrekord durch Marvin Klink! Klink, der sich in der Coronapause über alle Maßen fit gehalten hat, wechselt gleich zu drei Vereinen in drei verschiedenen Verbänden, um einigermaßen ausgelastet zu sein. Zudem bleibt er dank Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertspielrecht auch der FSG erhalten. Allerdings war für ihn gleich klar, dass nur zweimal die Woche Training zu wenig ist. So trainiert er an manchen Tagen bis zu drei Mal. Auch von den Positionen her möchte er Abwechslung. Bei der FSG bleibt er weiter im Angriff, in Waldangelloch spielt er als linker Verteidiger und bei der nächsten Station verteidigt er den Bussen im Tor. Der Wechsel zum Freiburger FC war allerdings ein Missverständnis. Er dachte eigentlich, es wäre der große Sportclub, aber so war die Enttäuschung groß, dass er doch nicht im Schwarzwaldstadion kicken darf.

    Markus Ellenberger wechselt zum TV Jahn Zizenhausen, Abteilung Rhythmische Sportgymnastik:
    Es war ein wahres Fest, Markus gestern beim ersten Training nach der Coronapause zuzuschauen. Des Öfteren wusste er nicht, wo er hinzulaufen hatte und drehte daraufhin verwirrt die schönsten Pirouetten. Eine Trainerin des TV Jahn sah das bei einem Spaziergang auf dem Sportplatz und überredete Markus sofort, die Sportart zu wechseln. Mit etwas Glück kann er sogar noch bei den kommenden Olympischen Spielen für Deutschland in der Rhythmischen Sportgymnastik antreten.

    Manuel Reinl erhält die brasilianische Staatsbürgerschaft:
    Fußballerisch ist es um den leistungsstarken Spielmacher der dritten Mannschaft ruhiger geworden, allerdings setzt er mit seiner beantragten brasilianischen Staatsbürgerschaft ein Ausrufezeichen. Sein Ziel ist dabei allerdings nicht, für die brasilianische Nationalmannschaft aufzulaufen, sondern er erhofft sich dadurch, ohne Coronatest in sein Lieblingslokal zu dürfen, da die brasilianische Staatsbürgerschaft im Brasil ja bestimmt die Wirkung wie ein Impfausweis hat.

    Jan Biller wechselt zu Jahn Regensburg:
    Er hatte einfach die Schnauze voll! Immer, wenn er mal wieder nicht dem Ball oder Gegner hinterher gelaufen ist, haben alle seinen Namen gebrüllt. Das hat ihn auf Dauer wirklich aufgeregt, denn für solche Sprints hatte er einfach zu wenig Lu…t (hier wahlweise ein f oder ein s einsetzen). Er wollte einfach irgendwo hin wechseln, wo ihn keiner kennt. Leider hat er zu spät auf seinen neuen Vereinsnamen geachtet…

    Manuel Schmal beendet seine Fußballkarriere und schließt sich dem Social Media Team an:
    Lange wurde es vermutet, aber der ehemalige Kapitän der Zweiten kehrt nicht mehr auf den Fußballplatz zurück. Zwar hätte er noch locker die Kraft und vor allem den Durst, wieder zu kicken, aber seine Talente liegen ganz klar woanders. Schon bei seiner Arbeitsstelle fällt er auf durch schauspielerisches Talent in überragenden Kurzfilmen, sodass es nur folgerichtig war, Manuel für unsere Social Media Abteilung zu gewinnen. Daher gibt es von nun an auch noch zusätzlich den Schmal des Monats, bei dem allerdings nicht so viel Text geschrieben wird, sondern er einfach ein qualitativ hochwertiges Video präsentiert.

    Jonas Riffler wird neuer Torwart der Ersten:
    Endlich mal noch eine gute Nachricht. Jonas Riffler hat es endlich eingesehen, dass es auf dem Feld keine Position gibt, auf der er brillieren kann. Im wahrsten Sinne erschwerend kam bei ihm dazu, dass er seit der Eröffnung der Gastronomie gefühlt jedes Restaurant schon einmal besucht hat. Das Torwarttrikot ist daher auch das einzige, das ihm noch passt. Durch seine nun schon fast quadratische Form füllt er auch große Bereiche des Tores aus und kommt sogar an die Latte. Es kann daher im Tor auch nicht viel schlimmer werden als davor…

  • Der Fackler des Monats Juli 2021 – Liveticker des ersten Spiels nach Corona

    Am 10. Juli ist es endlich soweit, das lange Leiden hat ein Ende und der Ball rollt wieder bei der FSG. Die Erste empfängt um 18 Uhr den SV Markelfingen auf der Hoppetenzeller Birkenstaude. Wir wissen bereits jetzt schon, wie das ablaufen wird und berichten exklusiv schon vorab. Viel Spaß!

    15:00 Uhr: Auch wenn es nur ein Testspiel ist, lebt Daniel Matt Bundesliga-Professionalität vor und trifft sich bereits drei Stunden vor dem Anpfiff mit der Mannschaft. Nach der Platzbegehung, der Teambesprechung, einem Brunch mit Spanferkel und Schlachtplatte sowie der Beseitigung des Schimmels aus den Getränkeflaschen vom letzten Herbst überprüft Jannik Reichelt die Bälle. Wie immer fehlen zwei, drei weitere haben keine Luft.

    15:07 Uhr: Markus Ellenberger hat die letzte Nacht durchgemacht, geht noch schnell drei Fleischkäs-Brötchen bei der Avia holen und kommt dann direkt. Leider hat er zunächst den Senf vergessen, muss nochmal umdrehen und kommt zu spät.

    16:33 Uhr: Ein ekelhafter Geruch erfüllt die Kabine. Dominik Schneble hat während der Corona-Pause seine Kicktasche nicht ausgeräumt. Da er auch nie im Training war, ist der Gestank dementsprechend frisch.

    17:04 Uhr: Machtkampf in der Kabine. Nachdem das XXL-Trikot von Lars frei geworden ist, kämpfen da viele Spieler drum, um ihr Corona-Bäuchlein möglichst gut zu verstecken. Am Ende erhält Steffen Maier das Trikot.

    17:46 Uhr: Traumtor von Marcel Harder! Erst umdribbelt er sieben Gegenspieler, überlupft den letzten Verteidiger und schlenzt den Ball per Fallrückzieher in den Torwinkel. Zumindest berichtet er so von seinem FIFA-Spiel am Vorabend, beim Warmschießen trifft er nicht mal ein Scheunentor.

    17:58 Uhr: Die erste Grillwurst ist fertig, Rainer Bühler greift beherzt zu.

    18:01 Uhr: Anstoß. Ein Dribbling von Julian Keller-Fröhlich misslingt.

    18:06 Uhr: Schon früh fällt das erste Tor. Im 428. Versuch seiner Aktivkarriere gelingt Marvin Klink sein erster Treffer nach einem 1-1-Duell gegen den Torhüter. Da in Hoppetenzell die Tormusik leider nicht funktioniert, hat sich unsere Damenmannschaft kurzerhand bereit erklärt, bei jedem Treffer zu singen. Begeistert trällern sie melodischen Deutschrap ins Publikum. Stadionsprecher Harald Grömminger lässt sich das erste Spiel auch nicht nehmen. Voller Inbrunst kündigt er das erste Tor an, vor lauter Schreck fallen zwei Eichen und drei Buchen im Hoppetenzeller Forst um.

    18:11 Uhr: Juke bleibt beim Dribbling hängen. Rainer Bühler holt sich daraufhin erstmal ein Snickers.

    18:20 Uhr: Kurze Spielunterbrechung, da plötzlich ein zweiter Ball auf dem Platz landet. Lars Gamper hat bei seinem Testspiel in Böhringen beim Torschuss den Ball nicht richtig erwischt und ihn bis zu uns gedrescht.

    18:29 Uhr: Alexander Lukanowski sieht gelb. Wie immer völlig zu Unrecht…

    18:35 Uhr: David Fackler hält einen hohen Ball…ach lassen wir das, das glauben wir ja selber nicht…

    18:42 Uhr: Es hält noch! Ibo Öztürk testet die Ausmaße des Hintertornetz und trifft glücklicherweise die einzige Stelle, die noch nicht kaputt ist.

    19:01 Uhr: Zum Start der zweiten Hälfte soll Neuzugang Jason Bernhard eingewechselt werden. Der Schiedsrichter glaubt ihm aber nicht, dass er schon ein Aktivspieler ist und schickt ihn wieder zurück in die C-Jugend. Stattdessen wird Matthias Schatz eingewechselt und feiert sein Comeback bei der Ersten, nachdem er dort schon die komplette Vorbereitung absolviert hat.

    19:07 Uhr: Beim Versuch, den Gegner auszuspielen, bleibt Julian Keller-Fröhlich wieder hängen. Rainer Bühler wird das zu viel. Er holt sich einen Wurstsalat von Irmgard. Svenja Benkler ist auf der Tribüne kaum mehr zu halten und schimpft auf Juke ein. Nur mit viel Mühe kann David Benkler sie zurück halten und einen Platzsturm verhindern.

    19:19 Uhr: Niklas Laible verweigert einen Kopfball. Er hat Angst, sich dabei die Frisur zu zerstören. Als er das sieht, rauft sich Gino Radice die Haare. Er versucht es zumindest…

    19:24 Uhr: Er hat nichts verlernt, Kopfballungeheuer Nicolas Gohl schädelt den Ball ins Netz, wie immer halt wieder ins eigene…

    19:31 Uhr: Juke dribbelt wieder, erneut klappt es nicht. Uwe Schaffart brüllt ein lautes „Heieieiei“ auf den Platz, Rainer Bühler hingegen holt sich eine Packung Nüssle.

    19:34 Uhr: Ein langer Diagonalball von Daniel Matt verfehlt sein Ziel. Schuld war allerdings logischerweise der Mitspieler, der falsch gelaufen ist.

    19:40 Uhr: Die FSG muss nochmal auswechseln. Patrick Brukner kann leider nicht weiter spielen, er hat sich selbst einen Knoten in die Füße gedribbelt. Für ihn kommt der reaktivierte Hassan Farhat ins Spiel. Bei seiner ersten Aktion läuft er gleich seinem Gegner nicht hinterher. Er hat sich also schnell an die Einstellung seiner Mitspieler gewöhnt.

    19:49 Uhr: Pünktlich pfeift der neue Schiedsrichter der FSG, Sven Zapke, der schon lange vom Schiedsrichterschein träumt, das Spiel ab. Das Spiel endet schiedlich friedlich mit 1:1. Man of the match wird am Ende Marius Geiger, der bei einer Fanumfrage der unter 18-jährigen Faninnen am Spielfeldrand die Umfrage klar gewinnt. In der Zwischenzeit zieht Jan Biller seinen ersten Sprint des Spiels an. Dieser führt ihn direkt ins Klubhaus, wo er ein Tablett mit Gigs bestellt. Also alles beim alten beim ersten Testspiel…

  • Der neue Fackler des Monats August 2021 – Ein Selbstinterview

    Pünktlich zum Saisonstart gibt es wieder alle aktuellen Informationen aus den Mannschaftskreisen dank des neuesten Selbstinterviews von mir und mit mir. Was es alles an Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr jetzt hier. Viel Spaß beim Lesen!

    FSG Online: Hallo David, schön, dass du dir wieder Zeit für dich genommen hast. Wie geht es dir, wie hast du die Vorbereitung so verbracht?

    David: Hallo David, schön, dass ich da bin! Mir geht’s ganz gut, ich habe lediglich leichten Muskelkater im Nacken vom Kopfschütteln über unsere Gegentore. Ansonsten bin ich gerade neben dem Training sehr eingespannt mit unseren sozialen Medien. Ich hab mir da auch extra für den Laptop zum besseren Arbeiten eine neue Maus gekauft, die ist aber schon seit zwei Wochen unterwegs. Und immer, wenn ich bei DHL anrufe und frage, wann denn die Sendung mit der Maus kommt, legen die gleich wieder auf… Darüber hinaus schicke ich einem Franzosen immer wieder Käse per Post.

    FSG Online: Warum denn das?

    David: Das ist mein Briefreund.

    FSG Online: Du hast die Vorbereitung und den Muskelkater schon angesprochen. Wie sieht denn der allgemeine Fitnesszustand bei euch aus?

    David: Naja, um ehrlich zu sein eher bescheiden, da viele während der langen Corona-Pause zu wenig gemacht haben. Die einzigen Extrawege, die unsere Spieler gelaufen sind, waren die Meter zurück ans Auto, wenn man mal wieder die Maske vergessen hat. Aber ich kann mich da auch nicht in Schutz nehmen. Ich hab mich eben mit dem Handy auf die Waage gestellt und festgestellt, dass ein voller Handyakku rund fünf Kilo wiegt. Ähnlich ist es bei Daniel Matt. Tagsüber ist er bei der Arbeit viel am PC und am Abend bestätigt ihm die Waage, dass alle Cookies gespeichert wurden. Dabei ist die Lösung doch ganz einfach: wenn die Waage drei Tage in Folge eine Inzidenz von unter 100 aufzeigt, sind wieder Öffnungen des Kühlschranks nach 21 Uhr erlaubt.

    FSG Online: Vom Körperlichen mal abgesehen, hast du Zweifel an der Weiterentwicklung der Mannschaft?

    David: Ich zweifle schon an der Menschheit seit der Erfindung weißer Klobürsten… Viele Spieler entwickeln sich aber trotz Training auch körperlich nicht weiter. Dominik Schneble zum Beispiel habe ich im Handy als 2614 eingespeichert, das ist die Artikelnummer vom Lauch im REWE.

    FSG Online: Was muss sich spielerisch denn konkret ändern?

    David: Gino und Daniel erklären uns so viel im Training und vor den Spielen, aber fast gar nichts kommt an. Wir müssen einfach denken und spielen, aber da kommen wir nicht selber drauf und fummeln lieber mit dem Ball. Bei manchen Spielern bin ich mir sicher, dass sie so kompliziert denken, die würden sogar im Kreisverkehr den Rückwärtsgang einlegen, wenn sie die Ausfahrt verpasst haben. Das wirkt dann immer so wie früher beim Mario Kart fahren. Man dachte immer, man wäre erster, hat aber die ganze Zeit auf den falschen Bildschirm geschaut und ist gegen die Wand gefahren.

    FSG Online: Kommen wir zur zweiten Mannschaft, bei der du ja so gut es geht noch als Betreuer dabei bist. Wie vermittelst du da am besten deine neu erlernten taktischen Ideen?

    David: Manchmal nutze ich einfach Fremdwörter, um adipös zu wirken. Da muss man aber schon auch aufpassen, denn ich hasse es, wenn Menschen Redewendungen falsch benutzen. Die nerven wie Drahtseile. Grundsätzlich versuche ich aber, alles sachlich und ruhig  rüber zu bringen. Die lautesten Menschen haben nämlich oft nicht die leiseste Ahnung.

    FSG Online: Ich glaube, wir belassen es dabei für heute. Hast du noch einen weisen Schlusssatz für uns?

    David: Ja habe ich. Es gibt ein altes russisches Sprichwort, das besagt: „Kommt beim Melken keine Milch, kann sein, ist Bulle.“ Was das bedeutet, weiß ich aber selber nicht.

  • Der neue Fackler des Monats September 2021 – Wenn der Transferwahnsinn in der Kreisliga Einzug erhalten würde…

    Heute war er wieder, der Deadline Day eines Transferfensters, das mit vernünftigem Menschenverstand nicht mehr zu erklären ist. Wir spannen dieses Mal den Bogen etwas weiter. Was wäre, wenn dieser Wahnsinn auch in der Kreisliga Einzug erhalten würde und welche spektakulären Transfers würde es dann geben? Wir haben unserer Phantasie mal wieder freien Lauf gelassen. Viel Spaß dabei!

    Toptransfers: Gleich vorneweg gäbe es natürlich einige Transfers der Kategorie Extraklasse. Wenn in echt schon Messi, Ronaldo, Ramos oder eventuell Mbappe wechseln, ist das ja auch bei uns möglich. Der Toptransfer schlechthin wäre der Wechsel von Denis Reuthebuch für 130 Millionen Äpfel von Ludwigshafen nach Aach-Eigeltingen. Von dort wechselt hingegen Frederik Edbauer für 248 Kamele zum FC Schwandorf-Worndorf, weil er schon immer in deren Bettwäsche geschlafen hat. Den frei gewordenen Platz beim FC BoLu übernimmt Jan Biller, der für 391 Hektoliter Rothaus-Bier von der FSG wegwechselt. Diesen Transfer kann man allerdings getrost als Fehlkauf bezeichnen.

    Doch genug von den einzelnen Krachern. Wie sieht es bei den Vereinen selbst aus? Wir haben mal einen Vergleich zu den großen Vereinen gewagt:

    FC Bodman-Ludwigshafen: Die Piranhas werden nicht von einem ganzen arabischen Staat finanziert, sondern gleich von einem ganzen See. Die Bodensee GmbH steigt als Investor in den Verein ein und ermöglicht große finanzielle Sprünge. Somit kann auch der Abgang von Reuthebuch locker kompensiert werden. So werden der Rothaus-AG 391 Hektoliter Bodenseewasser spendiert, sodass die Ablösesumme für Biller schnell refinanziert ist. Darüber hinaus wird weiter groß eingekauft. Für viel Geld wird Andre Eckstein zurückgeholt, weil er aufgrund seiner Vielseitigkeit fortan als Ersatztorhüter fungieren soll. Der teuerste Kostenpunkt sind allerdings zwei neue Knie, Knöchel und Achillessehnen für Matthias Stolp, damit der auch mal wieder mitwirken kann, wenn er nicht grad im Urlaub ist.

    SV Orsingen-Nenzingen: Die Transferpolitik des SVON erinnert ein bisschen an die roten Bullen aus Leipzig, nur ohne fragwürdigen Sponsor im Hintergrund. Statt großer Namen wird auf junge Spieler gesetzt, deren Marktwert gesteigert wird. Dennoch ist der SVON kein Ausbildungsverein, sondern hält die Spieler bis ins hohe Alter. So nehmen allerdings Vereinsikonen wie Steffen Schneider, Steffen Maier und Dennis Schäuble den jungen Spielern nicht nur viel Platz weg, sondern auch Entwicklungschancen. Die Folge ist eine Überalterung der Ersten und eine Abwanderung der Talente in die Zweite, wo sie vom Julian Nagelsmann der Kreisliga B, Alex Krulikowski zu Diamanten geschliffen werden. Und kommt dann doch mal ein externer, fühlt der sich so wohl wie Ciro Immobile damals beim BVB.

    FC Wahlwies: Die Farben passen schon und auch inhaltlich gibt es gewisse Ähnlichkeiten zum SV Werder Bremen. Vor der Saison verliert man so viele Spieler, dass man gerade noch so eine Mannschaft aufs Feld bekommt (oder auch nicht), und versäumt, ausreichend Ersatz zu verpflichten. Und so lange bei Marvin Ducksch in Wahlwies in Sicht ist, ist keine Besserung zu erwarten.

    FSG Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell: Die FSG weigert sich wie der große und überragende Brazzo Salihamidzic beim FCB im Fall Alaba, die horrenden Gehaltsforderungen von Lars Gamper zu erfüllen. Daher wurde ihm klar mitgeteilt, dass er für dieses Geld keine Zukunft im Verein hat. Zudem verließ auch Tobias Schafhäutle den Verein, da Aach-Eigeltingen in ihm große Vermaktungsmöglichkeiten im Social-Media-Bereich mit 100 Followern mehr sah, die seinen Einkauf schnell rechtfertigen würden. Doch aktuell ist er ohnehin ständig verletzt, was auch seine Trikotverkäufe einbrechen ließ. Momentan sieht es daher so aus, als hätte man am Sennhof alles richtig gemacht, denn mit auf dem Papier schlechteren Spielern werden aktuell bessere Ergebnisse geholt. Geld gewinnt eben doch nicht immer Spiele.

    Hattinger SV: Der Hattinger SV hat sich aus dem Fußball-Transfermarkt rausgehalten. Dafür verpflichteten sie den Norweger Kjetil Jansrud und den Schweizer Beat Feuz. Beide sind Abfahrtsweltmeister im Skifahren, was auf dem Hattinger Platz sicher von Vorteil sein dürfte.

    VfR Stockach: Auch ohne einen Windhorst im Rücken kauft der VfR fröhlich ein. Die Bandbreite reicht dabei von Ergänzungsspieler bis hin zum Topstar. Ob das international und großflächig zusammengewürfelte Team aber erfolgreicher spielt als die durch die Windhorst-Millionen finanzierte Hauptstadt-Elf bleibt abzuwarten.

    Türkischer SV Singen: Das PSG in den Niederungen des Fußballs…für vermutlich viel Geld und vor allem für diese Ligen definitiv zu viel Geld werden Spieler verpflichtet, deren Talent auch für höheres reichen würde. Da ein Financial Fair Play in der Bezirksliga wohl genauso streng handgehabt werden würde wie bei den reichen UEFA-Teams, bleibt dem neutralen Zuschauer da nur ein ungläubiges Kopfschütteln, denn wie in Paris werden auch hier eine Vielzahl an hochkarätigen Spielern geholt, dass man sich nur wundern kann. Daher sagen wir Fußballromantiker aber ganz klar: Wir wünschen Paris denselben sportlichen Erfolg, denn der TSV Singen aktuell hat!

    FSG Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell III: Ist das nicht der Kreisligafußball, wie er sein soll, wie wir ihn kennen, lieben und schätzen? Wer Bock hat kommt ins Training, wer nicht, überlegt sich kreative Ausreden. Nach dem Training gibt es ein gemütliches Zusammensein, ob mit Bier oder ohne ist dabei völlig egal. Und am Sonntag gibt jeder 90 Minuten alles, was er hat und spielt mehr oder weniger gut Fußball. Und warum? Sicher nicht wegen des Geldes…sondern weil Fußball und die Kameradschaft einfach Spaß macht!

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  • Der neue Fackler des Monats November 2021 – Halloween-Spezial

    Halloween steht vor der Tür und wir verraten euch exklusiv,  als was sich unsere Spielerinnen und Spieler verkleiden. Aber lest selbst und schaut,  ob ihr morgen dementsprechende Gestalten auf dem Sportplatz findet…

    Marius Geiger -> Pennywise:
    Welch Ähnlichkeit zwischen diesen beiden doch ohnehin schon herrscht.  Ein freches Grinsen, eine wilde Frisur und ein knallharter Kerl.  Da ist es keine Frage,  dass Marius Geiger sich an Halloween als seine liebste Filmfigur verkleidet, auch wenn er den Film noch gar nie geschaut hat,  weil er sonst Angst bekommt…

    Julian Keller-Fröhlich -> Donut Man von den Simpsons:
    Die lange Verletzung tat Juke nicht gut.  Nicht nur sein Trikot spannt nun in der Bauchgegend etwas mehr als zuvor,  auch bei den Halloween-Kostümen hat er nicht mehr die freie Auswahl.  Übrig blieb eigentlich nur noch der überdimensionale Donut-Mann von den Simpsons.  Auf diesen Schreck gönnte er sich erst einmal einen frittierten Teigkringel mit Loch in der Mitte…

    Nicolas Gohl-> Werwolf:
    Die dunkle Nacht ist seine Paradezeit und sein ohnehin schon dichtes Körperfell ist ebenfalls prädestiniert für die Rolle als Werwolf.  Statt schunkelige Lieder im Klubhaus zu kreischen,  heult er nun halt mal nachts den Mond an.  Und bestimmt verhindert das dicke Fell bei ihm weitere Schweißausbrüche…

    Svenja Benkler -> Hexe:
    Zugegeben,  zaubern kann sie noch nicht,  aber ihr professioneller Umgang mit dem Kehrbesen in allen Phasen des Alltags lassen ohnehin darauf schließen,  dass sie damit bestimmt auch noch voll gut fliegen kann.  Andere Leute zu verfluchen beherrscht die ebenfalls gut und Klamotten (zum Verkleiden) hat sie bestimmt ohnehin genug…

    Dominik Schneble -> Dracula:
    Nicht umsonst spielt Schnabo bei uns auf dem Flügel,  denn diesen braucht er ja auch für sein Kostüm. Federleicht gleitet er auf dem Spielfeld hin und her und beißt vorne im richtigen Moment immer öfter zu. Der nachtaktive Lebensstil und die bleiche Hautfarbe runden seine Verkleidung perfekt ab,  sodass er sich schon gut mit seiner Rolle identifiziert hat.

    Markus Ellenberger -> Das Sams:
    Eigentlich ist das Sams eine total liebenswürdige Kinderfigur mit typischen roten Haaren.  Aber sobald sich Markus als das Sams verkleidet,  wird es schlagartig unheimlich. Der modische gerade-erst-aufgestanden-Look und seine noch nicht dem Stimmbruch zum Opfer gefallene Stimme verleihen der niedlichen Figur einen hohen Gruselfaktor.

    Daniel Matt -> Daniel Matt:
    Er braucht keine Verkleidung,  er verbreitet auch so schon Angst und Schrecken.  Selbst seine selbst ernannten guten Kollegen,  die Schiedsrichter,  sind vor ihm nicht sicher und beenden lieber vorsichtshalber ihre Karriere.  Nicht nur einmal flossen im Training bei den Spielern Tränen,  nachdem sie unmenschliche und total komplizierte Übungen nicht kapierten. Kurzum,  Daniel ist wirklich zum Fürchten!

    Jan Biller -> Frankensteins Monster:
    Merkwürdige Gesichtszüge, ein komischer und langsamer Gang, viel verkleiden braucht sich Jan bei diesem Kostüm nicht. Beim Anziehen seines Kostümen hat Jan allerdings leider nicht dran gedacht,  dass die Schrauben im Kopf nur Dekoration und aufgeklebt sind. Er nahm allerdings seinen Akkuschrauber zu Hilfe und legt nun mit zwei Platzwunden zu Hause flach.

    Niklas Laible -> Jigsaw:
    Ein gut gekleideter kleiner Mensch,  der sich mit seiner Frisur viel Mühe gegeben hat,  überlegt sich einen ausgefeilten Plan.  Allein diese Charakterzüge verdeutlichen die Parallelen der Horrorfigur und Jigsaw…äähhh… der Horrorfigur und Niklas.  Bis ins kleinste Detail durchdacht überlegt sich das verkappte Genie einen teuflischen Plan,  der ebenso knapp scheitert wie sein Wunsch,  mal wieder zu null zu verteidigen.

    David Fackler  -> Hannibal Lecter:
    Bei David handelt es sich streng genommen gar nicht um eine Verkleidung,  sondern um den letzten verzweifelten Versuch seines Ernährungsberaters, ihn vom Essen abzuhalten.  Die Maske vor dem Gesicht so verhindern,  dass feste Nahrung den Weg in seinen Körper findet,  die falsch herum getragene Jacke soll ihn zudem daran hindern, dass er Flaschen mit ungesundem Inhalt öffnet.  Aber all die Mühe bringt nichts,  irgendwie schafft er es trotzdem immer wieder…

    Chris Titti Knapik -> Lord Voldemort:
    Diese Verkleidung passt aus zwei Gründen sehr gut.  Zum einen ist Chris ebenfalls ein großer Zauberer, denn er schafft es mühelos,  die Luft zum Stinken zu bringen.  Vor allem aber ist die Ähnlichkeit der Gesichtszüge verblüffend.  Vor allem die Nasen von Voldemort und Chris sind nahezu identisch.  Würde er eine Voldemort-Maske tragen,  wäre diese wie angegossen und er müsste keinesfalls große Teile seines Zinkens irgendwie zurückstutzen…

    Und nun wünschen wir morgen ein fröhliches Halloween!  Wem die oben genannten Figuren nichts sagen,  darf sie gerne nachgooglen.

  • Der Fackler des Monats Dezember 2021 – Das FSG-Jahr von A bis Z

    Noch bevor Günter Jauch mit Menschen, Bildern und Emotionen über den Bildschirm flackert, präsentieren wir euch heute den Rückblick auf das FSG-Jahr, das erneut so völlig anders verlaufen ist, als es vorher geplant war…

    A wie Acht zu null: Es war der höchste Sieg des Jahres und zugleich ein historischer. Bis zuletzt konnte nicht aufgeklärt werden, wann unsere Erste das letzte Mal ein Spiel so hoch gewonnen hat, sicher ist nur, in diesem Jahrtausend war es nicht. Somit ist der 8:0-Erfolg beim SC Gottmadingen-Bietingen II nicht nur ein Eintrag in unsere Geschichtsbücher wert, sondern verdient auch einen Eintrag in unseren Jahresrückblick.

    B wie Bye Bye: Leider haben uns auch dieses Jahr ein paar Spielerinnen und Spieler verlassen. Bei den Damen gingen Nadine Muffler und Isabell Schilling, bei den Herren galt es, vor allem die Abwanderungen von Lars Gamper und Tobias Schafhäutle zu verkraften. Ebenfalls verließen Jan Prevejsek und Marcel Harder die FSG. Ihr seid dennoch auch weiterhin jederzeit auf dem Sennhof willkommen, vielleicht sieht man sich ja mal wieder!

    C wie Cybertraining: Not macht erfinderisch. Als coronabedingt mal wieder gar nichts ging, fingen auch wir an mit Cybertraining. Dank Sven Zapke und dem Injoy Stockach konnte zu Hause vor den Bildschirmen trainiert und sich einigermaßen fit gehalten werden. Im Anschluss folgte ein Zweiertraining auf dem Platz, ehe die Entscheidungsträger endlich einsahen, dass der Fußball an der frischen Luft kein Pandemieträger ist.

    D wie Damen: Alles anders war auch bei den Damen. Nach einigen Abgängen entschloss man sich vor der Saison, freiwillig mit einer 9er-Mannschaft auf Kleinfeld anzutreten, um die geringe Kaderbreite besser auffangen zu können. Doch kurz vor Beginn der Saison konnte ein ambitioniertes Trainerehepaar gefunden werden, das auf das Großfeld bestand, damit die Damen auch mal richtig ins Rennen kommen. Trotz der Findungsphase innerhalb der Mannschaft konnten schon einige Punkte gewonnen werden, sodass die Hinrunde Mut für die Zukunft macht.

    E wie Einsatzzeit: Die meiste Zeit auf dem Platz bei den Aktiven verbrachte bei den Damen Jessica Roth, die jede Minute in den 10 Rundenspielen spielte (900 Minuten). Bei der Dritten führt Christoph Hensler mit 1080 Minuten, bei der Zweiten führt Tobias Winkler mit 1039 Minuten. Bei der Ersten stand David Fackler als einziger jede Spielminute der 15 Spiele auf dem Feld. Das sind insgesamt 1350 Minuten.

    F wie Fackler des Monats: Auch dieses Jahr durfte der Fackler des Monats natürlich nicht fehlen. Der Monatsbericht mit den meisten Likes war im Übrigen die Vorhersage, welcher unserer Stars welchen Oscar gewinnen würde. Da stellt sich lediglich die Frage, warum die alle bei uns spielen, wenn sie sich doch nach Titel sehnen…

    G wie Grümpelturnier: Zum zweiten Mal in Folge mussten wir auf unser geliebtes Grümpelturnier verzichten. Auch dieses Mal können wir nur hoffen, dass es im kommenden Jahr endlich wieder klappt. Die Pokale von Juventus Deus setzen nämlich so langsam Staub an…

    H wie Heimspiele: Glücklicherweise konnten bis zur Saisonunterbrechung alle Heimspiele ausgetragen werden. Über das letzte Heimspiel der Ersten hüllen wir mal den Mantel des Schweigens, ansonsten sind unsere Teams aber nach wie vor sehr heimstark, was vor allem Woche für Woche an der sensationellen Unterstützung unserer Zuschauer liegt. Vielen Dank dafür an euch!

    I wie Instagram: Wir wollen uns ständig verbessern und weiterentwickeln. Dazu gehört auch unsere Präsentation in den sozialen Medien. Nicht zuletzt deswegen haben wir uns etwas überlegt und präsentieren nun die Spiele und Ergebnisse der Aktiven in ansprechenderer Grafik. Zudem wollen wir mehr Fokus auf die Jugend legen, weshalb jetzt regelmäßig die Ergebnisse und Berichte über besondere Erlebnisse folgen. Unser erfolgreichster Social Media Beitrag dieses Jahr war übrigens der Freistoßtreffer von Marian Honold.

    J wie Jugendspieltag: Erstmals fanden dieses Jahr die neuen Fair Play-Spieltage bei den Bambinis und F-Junioren statt. Auch wir haben einen solchen Spieltag ausgetragen, der ein voller Erfolg war, sodass wir überlegen, im kommenden Jahr einen weiteren auszutragen. Die Kids waren auf jeden Fall hellauf begeistert!

    K wie Klubhaus: Den meisten von euch ist es bestimmt schon aufgefallen, denn unser Klubhaus erstrahlt in neue, Glanz. Weit über ein halbes Jahr wurde während der Corona-Pause darin gewerkelt, gehämmert, gefliest und getrunken. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen! Vielen Dank an alle Helfer, die viele Stunden ihrer Freizeit geopfert hatten, um uns mit dem Klubhaus zu helfen!

    L wie Leidenszeit: Selten hatten wir solch ein Verletzungspech wie in dieser Saison, vor allem was langwierige Ausfälle angeht. Angefangen von 2 gebrochenen Armen bzw. drei Armen im Gips, zwei Haarrisse im Schienbein, zwei Kreuzbandrisse sowie ein angerissenes Band, das (teilweise) auch einen Ausfall von mehreren Wochen verursacht hat, bis hin zu mehreren muskulären Ausfällen, die nach der langen Corona-Pause leider zu erwarten waren. Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle und gute Genesung und freuen uns schon auf eure Rückkehr auf den Platz!

    M wie Meckern: Mitunter wurde es auch farbenfroh bei den Aktiven und oft hatte es mit Meckern zu tun. Kartensünder bei den Damen waren lediglich Luisa Auer und Sandra Keller-Fröhlich, allerdings auch nur mit jeweils einer gelben Karte. Bei den Herren führen Dzelal Mujaj (4 gelbe plus einmal gelb-rot), Andre Matt (je einmal gelb und rot) sowie Mahmood Imad Idan (5x gelb) die mannschaftsinternen Listen an. Wir sehen hier also keine Überraschungen…

    N wie Neuzugänge: Im Vergleich zur Vorsaison konnten wir in dieser Saison nicht ganz so viele Neuzugänge präsentieren. Bei den Damen wurde allerdings ein großer Aufruf gestartet und einige neue Gesichter gehören im Vergleich zur Vorsaison nun zum Kader. Hierzu gehören Sandra Keller-Fröhlich, Luisa Auer, Sarah Stegmaier, Justine Gommeringer, Kim Pisek, Sophia Seifert, Alina Vetter und Franziska Brecht. Neu bei den Herren sind Yasin Zeren und Florian Stein (jeweils Dritte), Patrick Zwochner bei der Zweiten und bei der Ersten Serdar Yasar, Mahmood Imad Idan und Jason Bernhard. Schön, dass ihr bei uns seid!

    O wie ohne Tor: Unsere Zweite erlebt phasenweise eine wahrhaft desaströse Hinrunde. So wurde in sechs aufeinanderfolgenden Spielen nicht ein einziges Tor geschossen. Nicht nur dadurch befindet sich das Team in akuter Abstiegsnot, wenngleich man sich mit zwei Erfolgen kurz vor der Pause etwas Luft verschaffen konnte. Dennoch gilt es, in der Rückrunde noch einige Punkte zu holen.

    P wie Pokalsiegerbesieger: Es war eines der Highlights in diesem Fußballjahr! Unsere Erste besiegte in der zweiten Pokalrunde nach einem sensationellen Fight über 120 Minuten den amtierenden Pokalsieger vom FC Anadolu Radolfzell mit 5:4. Die mitgereisten Zuschauer waren begeistert und sparten nicht mit Komplimenten. Nach einem weiteren Sieg gegen den FC Böhringen befindet man sich nun im Viertelfinale. Gegner dort wird auf dem Sennhof der TSV Aach-Linz sein.

    Q wie Quarantäne: Zum Glück sind wir bisher von Erkrankungen während des Spielbetriebs verschont geblieben. Die Hygieneregeln wurden nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt und wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass Amateursport auch nach wie vor kein Infektionsherd ist!

    R wie Rückkehrer: Erfreulich waren dieses Jahr vor allem zwei Comebacks. Nach über drei Jahren Pause schnürt Manuel Schmal endlich wieder seine Kickschuhe für die Zweite. Zwei Jahre war bei Pierre Berger das letzte Spiel her, ehe er erstmals beim Remis gegen B.A.T. wieder für unsere Erste auflief. Schön, dass ihr wieder dabei seid!

    S wie Shop: Auch dieses Jahr wurde im Fanshop wieder fleißig bestellt. Mit nahezu jeder Bestellung knacken wir unsere eigenen Rekorde und die Nachfrage ist nach wie vor riesig. Wir freuen uns sehr über diesen Zuspruch und das Interesse, unsere Farben nach außen zu präsentieren.

    T wie Torjäger: Die erfolgreichsten Torjäger bei den Aktiven 2021 waren Marietta Lindner mit 5 Toren, bei der Dritten Dominik Gromotka mit 9 Toren, bei der Zweiten Daniel Matt und Jens Hafner mit je 3 Toren und bei der Ersten Mahmood Imad Idan mit 6 Toren.

    U wie Unbesiegt: Das war unsere Dritte bis zum 9. Spieltag. Erst da riss die Serie mit der Niederlage gegen Salem. Dennoch spielt die Dritte eine überragende Hinrunde. Mit der besten Abwehr der Liga überwintert sie auf einem hervorragenden dritten Platz. Hut ab und Glückwunsch!

    V wie vielen Dank: Ein Verein wie der unsere wäre nichts ohne seine vielen freiwilligen Helfer rund um das Spielgeschehen. Unser Dank geht daher an alle Platzwarte, Klubhauswirte, Kassierer, Vorstandsmitglieder, Spielerinnen und Spieler, Trainer, Jugendliche und Kinder, Schiedsrichter, Sponsoren und natürlich an alle Zuschauer. Vielen Dank für eure treue Unterstützung Jahr für Jahr!

    X wie Satz mit X: Das letzte Heimspiel, mehr braucht man dazu nicht erwähnen…Nichtsdestotrotz spielt unsere Erste eine sehr ordentliche Hinrunde, ehe gegen Ende aufgrund der vielen Verletzten die Puste etwas ausging. Zwischendrin war man sogar drei Spieltage lang Tabellenführer. Am Ende steht mit nur zwei Niederlagen ein guter sechster Platz zu Buche.

    Y wie Yes: Einen Erfolg gab es im vergangenen Jahr in der Jugend zu vermelden. So standen unsere B-Junioren Mitte des Jahres im Finale des Bezirkspokales. Auch wenn das Spiel leider verloren wurde, so war das dennoch eine großartige Leistung!

    Z wie Zu Null: Nach 718 Tagen bzw. 1189 Tage bei unserem Torwart war es endlich wieder soweit, unsere Erste konnte ein Spiel zu null gewinnen. Beim Testspiel bei der SG Heiligenberg/Illmensee riss endlich diese furchtbare Serie! Noch drei weitere Male klappte dies in dieser Saison dann nochmals. Beim SC GoBi II funktionierte es dann erstmals endlich auch wieder in der Liga ohne Gegentor, was die Woche darauf gegen die SG Stahringen/Espasingen wiederholt wurde. Auch im Pokal blieb man bei der SG Aach/Eigeltingen/H./H. ohne Gegentor

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