Fackler des Monats 2022

  • Der Fackler des Monats Januar 2022 – Ein Jahresvorausblick

    Zugegeben, es ist aktuell äußerst schwierig, möglichst präzise in die Zukunft zu blicken und konkrete Prognosen zu treffen, die dann auch so eintreten. Zum Glück versuchen wir das gar nicht erst, sondern stellen einfach gleich abstruse Vermutungen an. Und wer weiß, vielleicht stimmen genau diese Voraussagen ja tatsächlich. Also lasst euch überraschen, was das Jahr 2022 so bringt, oder auch nicht bringt…

    Januar:
    Es geht gleich sportlich los. Durch die vielen Feiertage werden die Infiziertenzahlen erst mit Verzögerung gemeldet und ein paar Tage lang sind die aktuellen Zahlen daher sehr niedrig. Der Südbadische Fußballverband nutzt dies sofort aus und kündigt am 3. Januar morgens an, dass die ausgefallenen Spiele vom Dezember nachgeholt werden. Gespielt wird am 3. Januar um 17 Uhr. 8 Stunden Vorbereitungszeit werden ja wohl reichen, Spiele unter Woche sind im Amateurbereich ja ohnehin kein Problem und die Anstoßzeit ist sowieso sehr arbeitnehmerfreundlich. Ein bisschen Spontaneität kann man ja wohl auch erwarten. Eine Woche später wird dann die Saison wieder unterbrochen. Unsere Damen bekommen von alldem nichts mit und verpassen auch ihr erstes Spiel, da sie noch immer auf ihrer Hütte sind, keinen Empfang haben und noch niemand heim fahren darf…

    Februar:
    Die FSG gründet eine eigene Firma, die FSG GmbH und Co KG. Ziel des Ganzen ist es, die verlorenen Millionen, die während der Coronapause flöten gingen, wieder rein zu holen. Dabei hat die FSG ebenso wie zwei Singener Vereine den Charme des Amateurfußballs erkannt und verpflichtet mit dem Erlös gleich 11 neue Stürmer, die der Kreisliga entsprechend mit Geld überhäuft werden. Teilweise sind darunter sogar Stürmer aus der Regionalliga, da Spieler aus der Oberliga nicht dem gewünschten Niveau auf dem Sennhof entsprechen. Doch mit was verdient die FSG-Firma denn ihr Geld? Die Antwort ist recht simpel: Die FSG stellt in ihrem neuen Grillhäuschen während der Coronapausen Verkehrsampeln her. Diese erleben gerade in Stockach Hochkonjunktur. An der Anschlussstelle Stockach West werden nochmal sechs Ampeln aufgestellt, an Stockach Ost drei weitere und am Rißtorf-Kreisel werden auch noch 8 errichtet. Da das für 2021 von der Stadt versprochene Flutlicht allerdings auch noch nicht gemacht wurde oder versehentlich im Osterholz montiert, wird auf dem Sennhof solange auch mit Ampeln überbrückt.

    März:
    Neuigkeiten von der Bundesregierung: Der Amateurfußball darf wieder spielen, allerdings zunächst noch unter Auflagen. So gilt für Spieler und Schiedsrichter die 1G+++ Regelung, für die Zuschauer die 1PBB+ Regelung, für den Rasen die 2CMGeteilt-Regelung, der Klubhauswirt braucht ein polizeiliches Führungszeugnis und der Stadionsprecher eine Gesangsausbildung der Kategorie 3. Was die ganzen Abkürzungen bedeuten, weiß mittlerweile ohnehin keiner mehr und alle wollen nach wie vor nur eins: einfach kicken…an der frischen Luft…in der Kreisliga…mit 30 Leuten am Spielfeldrand…und wo man noch nie von einem Infektionsherd gelesen hat… Und da das auch wirklich alle so sehnsüchtig wollen, rollt der Ball, der selbst auch einen Mundschutz braucht, endlich wieder. Allerdings nie weiter als 20 Meter, das ist sonst ein unerlaubter Weitschuss, der zu viele Viren schleudern würde…

    April:
    Die FSG springt nun endgültig auf den Social Media Zug auf. Mit dem neuen TikTok-Kanal werden zukünftig alle Altersgruppen erreicht und die Followerschaft steigt auf 3,4 Millionen. Zwei in Vollzeit angestellte Mediengestalter übernehmen nun die Pflege der Accounts und tanzen den Viewern in schöner Regelmäßigkeit das Alphabet vor. Doch damit nicht genug. Die FSG geht auch mit ihrer eigenen Daily-Soap auf Sendung. Zizenhausen Tag&Nacht wird der Renner bei den 12-13-Jährigen und erreicht Einschaltquoten auf dem Heimatsender Arte von bis zu drei Zuschauern, die dabei zusehen, wie Julian Keller-Fröhlich oberkörperfrei den Rasen mäht oder wie sich Markus Ellenberger in der In-Kneipe Avia ein Fleischkäsbrötle bestellt. Aber was tut man nicht alles, um die Jugend vor der Glotze zu halten…

    Mai:
    Wenigstens eine ältere Tradition bleibt uns 2022 erhalten, nämlich die guten alten Maistreiche. Nahezu jeder aus der FSG-Familie gibt sich dabei größte Mühe, den besten Streich zu spielen. Den Anfang mach Christa Bühler, die die Trikots der ersten Mannschaft zu heiß wäscht, sodass sie am Ende nur noch Jason Bernhard passen. Da Nicolas Gohl derzeit recht leichten Zugang zu Altmetall hat und sich auch mit Schweiß gut auskennt, verschweißt er in einer Nacht und Nebelaktion die Tore auf dem Sennhof neu und macht sie deutlich größer, damit er sie auch mal regelmäßig trifft. Den erfolgreichsten Streich spielt aber Julian Keller-Fröhlich, der als Hauptdarsteller für das FSG-Fernsehen oberkörperfrei den Stockacher Kunstrasen mäht, damit das endlich auch mal gemacht wurde.

    Juni:
    Auch dieses Jahr ist ein Mannschaftsausflug im eigentlichen Sinne noch nicht möglich. Daher wird improvisiert und eine mehrtägige Campingreise auf die Sportplätze der Region unternommen. Erster Halt auf der Tour ist das Klubhaus in Rengetsweiler. Alteingesessene wissen da ohnehin noch, dass es gar nicht erst ein Fußballspiel braucht, um in dieser Holzhütte ein paar schöne Stunden zu verbringen. Zweiter Halt ist das Sportgelände in Zoznegg. In den Kabinen werden Mehrfachstockbetten errichtet, weil sie nebeneinander kein Platz gehabt hätten. Nächste Station ist dann der Sportpark zwischen Orsingen und Nenzingen. Dort brechen wir allerdings ganz schnell wieder auf, da die Hygienestandards nicht passen, weil dort zuvor schon jemand in die Kabine gekotet hat. Das gibt eine schlechte Bewertung bei ab-in-den-urlaub.de Besser wird es dann bei der letzten Station in Hattingen. Zwar ist die Aussicht durch den Nebel sehr eingeschränkt, aber bei der Abschlussfeier wird im Umkreis von 30 Kilometern immerhin keiner gestört außer höchstens ein paar Rehe.

    Juli:
    Endlich findet das Grümpelturnier wieder statt. Um allen Standards aber gerecht zu werden, wird das Turnier dieses Jahr via Zoom ausgetragen. Beim Elfmeterschießen trifft sich eine Mannschaft immer bei einem Mitspieler im Wohnzimmer und schießt parallel zur gegnerischen Mannschaft auf die Webcam ein. Die Mannschaft, die zuerst kein Bild mehr sendet, gewinnt das Spiel. In den Rundenspielen läuft das anders ab. Turnierleiter und Technikexperte Dietmar Heilmann hat mittels künstlicher Intelligenz Sensoren entwickelt, die jeder Spieler zu Hause anzieht. Die Bewegungen werden dann auf ein digitales Spielfeld übertragen und ein Spiel simuliert. Den Turniersieg holt sich auch dieses Mal Juventus Deus, da sich die „Jungen“ Götter mit der Technik am besten auskennen.

    August:
    Öfter mal was Neues…damit man in der neuen Saison etwas werten kann, was für den SBFV das Hauptkriterium darstellt, findet gleich im August ein Miniturnier statt. Alle 15 Mannschaften treffen sich auf dem Sportplatz des SV Winterspüren, um auf neutralem Geläuf einen Blitzturniersieger zu ermitteln. Der große Platz in Winterspüren wird daher in 7 Felder aufgeteilt. Auf jedem Feld spielen zwei Teams 1:23 Minuten lang gegeneinander, so lange, bis jeder einmal gegen jeden gespielt hat. Der Turniersieger, der ja absolut neutral und repräsentativ die beste Mannschaft hat, wird im Falle eines Saisonabbruchs aufsteigen, der schwächste steigt ab. Turniersieger wird am Ende der FC Wahlwies, weil er auf den kleinen Feldern bei jedem Spiel genügend Spieler zusammen bekommt. Den letzten Platz belegt der FC Bodman-Ludwigshafen, da die Spiele nicht lang genug sind, dass sie regelmäßig in der 95. Minute den Siegtreffer erzielen.

    September:
    Um dem Mitgliederschwund durch das Austreten einiger Spieler*innen aus den Vereinen während der vielen und langen Coronapausen entgegenzuwirken und ausreichend Mannschaften für die Ligen zu haben, erlaubt der Verband von nun an auch Mixed Teams. Die FSG wird dabei Vorreiter und geht direkt mit einer Mixed-Mannschaft ins Rennen, da sie sowohl bei der Ersten als auch bei den Damen keine eigene Mannschaft hinbekommen hätten. Gleich das erste Spiel wird ein großer Erfolg. Nach zwei Minuten geht das Team in Führung. Schneble dribbelt zunächst vier Gegenspieler aus und bedient anschließend Schneble mit einem schönen Pass in die Tiefe. Da Schneble schnell genug ist, wird der Torwart umkurvt und das Tor erzielt. Wer von beiden jetzt wer ist, sei mal dahingestellt. Auch Rainer Bühler lässt sich in diesem Zusammenhang wieder zu einem Comeback überreden, so kann er nun noch öfter mit den Damen bei ein bis x Getränkelängen fachsimpeln.

    Oktober:
    Ein Skandal erschüttert den Sennhof! Beim aufwändig renovierten Klubhaus wurde gepfuscht! Die Wände des Klubheims bestehen allem Anschein nach nur aus Lebkuchen. Rainer Bühler höchstpersönlich deckte diesen Schwindel auf, da bei ihm spätabends im Klubhaus zu viel Luft in der Magengegend war. Vor lauter Hunger und zu wenig Essen suchte er nach Alternativen. Eigentlich wollte er ein Stück Rigipsplatte herausbrechen und mit viel Ketchup probieren, dabei entdeckte er den Missstand. Bauleiter Robert Städele war über diese Entdeckung und den Essversuch Bühlers not amused. „Knusper, Knusper Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“, fragte er aufgebracht. Nach einem all-you-can-eat-Abend und anschließendem Arbeitseinsatz wurden die Klubhauswände dann fachgerecht mit Matt-Würsten verputzt.

    November:
    Da ist es dann doch wieder soweit, die laufende Saison wird abgebrochen. Grund der Ursache sind Pollen, die im November verstärkt herumfliegen. Durch den Klimawandel fliegen die Pollen jetzt viel länger und intensiver. Gesundheitsexperten sprechen schon von der beliebiger-Buchstabe-aus-dem-griechischen-Alphabet-Variante, die besonders ansteckend ist. Damit sich diese Allergie nicht auf alle Spieler überträgt und gar mutiert zu einer Rasen-Allergie, wird der Spielbetrieb mindestens bis 2025 eingestellt. Meister wird dadurch der beim Vorturnier ermittelte FC Wahlwies, der FC BoLu tritt den Weg in die B-Klasse an.

    Dezember:
    Da die Pollen nur draußen fliegen, sind Veranstaltungen im Inneren erlaubt. Daher findet auch endlich wieder eine Weihnachtsfeier statt. Da man völlig überraschend merkt, dass im Klubhaus nun nicht mehr genug Platz für alle ist, wird die Feier wieder in die zu große Hoppetenzeller Halle verlegt. Trotz angedachten Endes von 3 Uhr nachts geht die Feier bis 10 Uhr morgens. Über die Geschehnisse wird aber wie immer der Mantel des Schweigens gehüllt. Im Anschluss an die Weihnachtsfeier gibt es zudem noch ein Helferfest für alle, die mal geholfen haben. Im Anschluss daran gibt es dann ein Helferfest für alle Helfer des Helferfestes. Anschließend gibt es ein Helferfest für alle Helfer des Helferfestes für alle Helfer. Da danach…ihr wisst schon…Beim letzten Helferfest steht dann Rainer Bühler ganz andächtig in einem viel zu engen FSG-Trikot und einem Sektglas in der Hand auf der Bühne, denkt an ein ereignisreiches Jahr zurück und wünscht alles Gute für ein hoffentlich normales Jahr 2023!

  • Der Fackler des Monats Februar 2022 – Die FSG im Super Bowl

    Der Super Bowl LVI rückt immer näher. Seit gestern Nacht steht die Partie fest. Die Cincinnati Bengals treffen auf die FSG Princesses. Wie auch immer wir es in den Super Bowl geschafft haben, der Erfolg gibt dem Team Recht. Wir stellen euch heute das Team vor, wie es denn wirklich wäre, wenn die FSG ein Footballteam hätte.

    Head Coach Markus Ellenberger: Keiner hat ein größeres taktisches Verständnis und eine bessere Übersicht über das gesamte Feld. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive bringt er sein Fachwissen ein und coacht das Team mit seiner eindrücklichen Stimme zum Super Bowl.

    Get-Back-Coach Simon Knecht: In der NFL gibt es tatsächlich Trainer, die einfach nur aufpassen, dass die Head Coaches nicht von den Schiedsrichtern umgerannt werden. Da Simon Knecht in der Kreisliga schon Daniel Matt als Trainer voll im Griff hat und zurückhält, ist er für diese Rolle prädestiniert.

    Defensive Coordinator Jan Biller: Vom anderen Spielfeldende mit sicherem Abstand dirigieren, wer wie hinten zu laufen hat, damit nichts passiert, das ist die Paraderolle von Jan. Durch seine Anweisungen wird der Laden hinten dicht gehalten.

    Offensive Coordinator Marc Matt: Schon im Fußball hätte er alle Bälle rein gemacht, im Football wäre es nicht anders. Da er die Bälle eigenen Erzählungen zufolge sogar selbst geworfen und am Ende in der Endzone auch wieder gefangen hätte, wäre er der perfekte Coach für die Offensive.

    Running Back Patrick Brukner: Hier ist er voll in seinem Element. Er bekommt den Ball und gibt ihn nie wieder her. Ein bisschen mit dem Hintern wackeln, um die Gegner minimal zu irritieren und dann mit dem Kopf durch die Wand, die Ähnlichkeiten zum Fußball sind da auf jeden Fall gegeben.

    Quarterback Niklas Laible: Keinen Meter zu viel rennen müssen, schnell den Ball abgeben und den Rest die anderen machen lassen, und wenn doch mal etwas nicht klappt, sind immer die Schuld, die den Ball nicht gefangen haben. Mit dieser Rolle könnte sich Niklas sehr gut anfreunden. Er dürfte per Ausnahmegenehmigung sogar ohne Helm spielen, damit die Frisur perfekt bleibt.

    Wide Receiver Dominik Schneble und Pascal Ketterer: unser Wide Receiver Duo sucht so seinesgleichen. Einfach blind nach vorne rennen und mit Glück bekommt er tatsächlich noch den Ball, das beschreibt sehr gut Schnabos Fähigkeiten auf dieser Position. Bei Kette ist das etwas anders. Kette liebt es einfach, auf der Außenbahn hoch und runter zu sprinten und seine Kondition voll einzubringen. Am liebsten würde er beide Receiver-Positionen gleichzeitig besetzen.

    Tight End Jason Bernhard: Die Tight Ends sind in der Regel die größten Spieler, die in der Endzone des Gegners die Bälle aus dem zweiten Stock pflücken. Da passt Jason Bernhard natürlich perfekt. Zwar hat er jetzt nicht so ganz die Größe, aber kann gut durch die Beine der Verteidiger laufen, wenn die mal einen Ball fallen lassen. Noch ungeeigneter für diese Position wäre nur David Fackler, dessen Schwächen bei hohen Bällen scheinbar eklatant sind.

    Fullback Marvin Klink: Fullbacks kommen zwar selten an den Ball, blocken aber den Mitspielern den Weg frei. Daher bilden Marvin und Patrick das perfekte Duo. Marvin blockt lockerleicht sieben Gegenspieler auf einmal weg und Patrick bleibt dann trotzdem hängen, weil er zu viele Pirouetten macht.

    Cheerleader Jonas Riffler und Julian Keller-Fröhlich: Bei uns findet wirklich jeder seine Position. Instagram-Model Jonas kann sich so während der Spiele um seine Fotos kümmern und seine Followerschaft erweitern, Jukes grazile Art kommt einfach beim Tanzen am besten zur Geltung. Sein Hüftschwung ist unerreicht und bauchfreie Tops stehen ihm sowieso.

    Kicker Marian Honold: Braucht es für diese Position überhaupt eine Erklärung?

    O-Liner Nicolas Gohl und Alex Lukanowski: Die O-Line ist die erste Verteidigungslinie, da braucht es einfach muskulöse Verteidiger wie Nico Gohl, der beim Blocken die Gegner in Grund und Boden rammt. Auch Alex Lukanowski ist hierfür perfekt geeignet. Hier kann er endlich mal alle Gegner nach Belieben umpumpen, ohne hinterher beim Schiedsrichter jammern zu müssen, er habe den Gegner doch gar nicht berührt.

    Center Simon Kratzer: Der Center gibt beim Snap den Ball kurz nach hinten zum Quarterback zurück. Das entspricht ungefähr der Passlänge, die sich Simon Kratzer auch im Fußball zutraut, zumal die Passrichtung auch total identisch ist.

    D-Liner Chris Knapik: während andere Vereine und Teams eine ganze Reihe von Verteidigern in die D-Line stellen, reicht bei uns Chris Knapik allein. Mit seiner Urgewalt hält unser Fels in der Brandung gleich mehrere Gegner auf einmal auf. Es ist auch hier wie im Fußball, Ball und Gegner kommen niemals beide gleichzeitig und schon gar nicht unbeschadet an ihm vorbei.

    Linebacker Mahmood Imad Idan: Linebacker sind in der Verteidigung für alles zuständig. Sie verteidigen gegen den Lauf sowie gegen die Würfe des Quarterbacks. Warum wir bei dieser vielseitigen Defensivrolle aber an das Defensivverständnis von Mahmood gedacht haben, bleibt ein Rätsel.

    Cornerback Jannik Reichelt: als Cornerback kümmert sich Jannik um die Bälle, die meist weit auf die Wide Receiver geworfen werden. Hierbei kommt seine Paradedisziplin zum Tragen, das Übergreifen. Nicht viele Experten vermuten jedoch, er würde viel mehr Interceptions fangen, wenn er fachgerecht zum Ball gehen würde…

    Safety Daniel Matt: Als letzter Mann in der Verteidigung muss er zwar nicht viel laufen, was ihm extrem entgegenkommt, aber er muss auch alle Fehler seiner Vorderleute ausbügeln. Aber keine Angst, hinterher erklärt er diese Fehler den Spielern dafür umso ausführlicher.

    Punter Pierre Berger: Neben dem Kicker ist der Punter der einzige Spieler, der den Football auch mal kickt. Während man aber als Kicker etwas Präzision benötigt und die entsprechende Technik, bolzt der Punter einfach blind drauf. Das kommt Pierres Technik dann einfach etwas mehr entgegen…

    Kick/Punt Returner Sven Zapke: Der Gamewinner der FSG ist in der Regel Returner Sven Zapke, der die weiten Kicks der Gegner zuverlässig auffängt und mit seinem enormen Tempo und der atemberaubenden Technik sowie nie gesehener Eleganz die Gegner reihenweise austanzt und überläuft und so den Football regelmäßig in die gegnerische Endzone läuft.

    Schiedsrichter Matthias Schatz: Zwar arbeitet er nicht bei Foot Locker, aber dennoch hat auch Matze seine Position beim Football gefunden. Als Schiedsrichter muss er weder rennen noch reden. Wenn etwas passiert, das zu weit weg ist, übernimmt einfach einer der anderen Schiedsrichter das Geschehen. Wenn er etwas sieht, dass ihm nicht passt, muss er nicht brüllen, sondern wirft einfach eine Flagge. Das passt einfach perfekt.

    Besucher im blauen Zelt Jens Hafner: Das blaue Zelt wird bei Verletzungen aufgebaut. Der dauernd unter Schmerzen leidende, in die Jahre gekommene Jens Hafner hat mittlerweile sogar ein eigenes Zelt am Spielfeldrand, von dem aus er das Spiel verfolgt.

  • Der Fackler des Monats März 2022 – Ein Selbstinterview

    Im halbjährlichen Rhythmus stellt sich der Fackler des Monats wieder seinen eigenen, journalistisch hochwertigen Fragen und gibt so einen detaillierten Überblick über die laufende Vorbereitung bei den Aktiven. Viel Spaß beim Lesen!

    FSG Online: Hallo David, endlich ist es wieder soweit! Erzähl mal, wie ist es dir in letzter Zeit so ergangen, was hast du gemacht?

    David: Als es in letzter Zeit so viel gestürmt hat, habe ich viel ferngesehen. Da aber das Programm sehr dürftig war, hab ich es ein bisschen spannender gemacht und allen Filmen vegane Titel verpasst. Daher liefen bei mir Klassiker wie „Kill Dill“, „Conan, der Rhabarbar“, „Krieg der Kerne“ und der „Saatort“ im Ersten. Und einmal habe ich mich sogar wie bei The Voice of Germany gefühlt!

    FSG Online: Wie denn das?

    David: Ich musste im Zug laut pupsen und 4 Leute haben sich umgedreht!

    FSG Online: Das geht ja schon gut los…Kommen wir zum Fußballerischen. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, was kannst du über den Fitnesszustand deiner Mannschaft sagen?

    David: Ohje, so wenig Leute, wie wir meist im Training sind, glaube ich, dass unsere Spieler auf den Placebo-Effekt hoffen. Die haben daheim dann bestimmt Sportsachen an und hoffen, dass der Körper denkt, sie machen jetzt Sport und werden fit. Aber was will man machen. Bei Konditorlehrlingen ist es auch immer blöd, wenn der Lehrling seine Abschlussarbeit vor der Abgabefrist. Zudem glaube ich, dass für viele die Trainingstage falsch liegen. Freitags können sie nie ins Training, weil sie sich das vom Glöckner von Notre Dame abgeschaut haben, der arbeitet nämlich auch nur von Montag bis Donnerstag, also quasi Mo-Do…

    FSG Online: Das sind ja recht harte Worte…wie sieht es denn im Gegensatz dazu mit deiner persönlichen Fitness aus?

    David: Die gute Nachricht ist, ich kriege endlich den obersten Knopf meiner Jeans zu. Die schlechte Nachricht ist: ich habe sie dabei nicht an… Aber ich habe jetzt immerhin so ein Gerät angeschafft, das mit mitteilt, ob ich genügend Schritte am Tag mache. Und wenn ich es nicht schaffe, bellt es und kackt mir in die Wohnung… Ansonsten gibt es zwei Dinge, die ich dabei wirklich hasse: erstens maßlos zu übertreiben und zweitens beim Joggen geblitzt zu werden… Und sind wir ehrlich: eine komplett aufgegessene Tafel Schokolade fällt bei Weitem weniger auf als eine angebrochene…

    FSG Online: Durch die vielen Ausfälle und wegfallenden Spieler sind die Möglichkeiten im Kader begrenzt. Wie versuchst du damit umzugehen?

    David: Ich finde, man sollte das beste aus der gegebenen Situation herausholen. Ich vergleiche unsere Möglichkeiten auch gerne mit denen der deutschen Grammatik. Die Möglichkeiten der deutschen Grammatik können einen, wenn man sich darauf, was man ruhig, wenn man möchte, sollte, einlässt, überraschen. Und wenn wir alle Möglichkeiten bei uns ausschöpfen, werden wir auch den ein oder anderen Gegner überraschen. Man muss da auch einfach offen für neues sein. In der Winterpause hab ich beispielsweise zum ersten Mal einen Schornstein gemauert, das war dann mein Versuchskaminchen.

    FSG Online: Hast du denn eine Idee, wie man die mangelnde Motivation vor allem während der Winterpause besiegen könnte?

    David: Naja, eine Option wäre es zum Beispiel schon mal, wenn man Fitnessstudios in die Art von Wirtshäusern umbenennt. Wer will denn in ein McFit gehen, da hört sich doch „Zum lachenden Bizeps“ oder „Zur Goldenen Wade“ viel sympathischer an… 

    FSG Online: Bei der Zweiten verlief die Hinrunde sehr durchwachsen. Versuchst du da, den Jungs Tipps mit auf den Weg zu geben?

    David: Klar versuche ich das. Aber wenn ich da meine Ansprache halte, ist das wie mit der blauen Kreide beim Billard. Es fühlt sich alles total professionell an, aber in Wahrheit weiß niemand, was ich da mache.“

    FSG Online: Ein Problem, das sich bei euch seit Jahren durchzieht, ist die massive Flut an Gegentoren. Gibt es da ein Geheimrezept oder schaut ihr da bei der Konkurrenz ab, wie man das besser machen könnte?

    David: Abschauen jetzt eher weniger, weil da jeder sein eigenes geheimes Rezept hat. Das wäre, wie wenn ich 100 Jahre alt werden würde. Ich würde mir da dann auch irgendeinen albernen Grund für meine Langlebigkeit ausdenken, um die Leute zu veräppeln, etwa dass ich jeden Tag einen Tannenzapfen gegessen hab oder so…

    FSG Online: Oftmals wird auch die Einstellung gerade der jüngeren Spieler kritisiert.  Trifft das bei euch auch zu?

    David: Was die Einstellung angeht, so ist das bei uns altersunabhängig leider. Zu kritisieren hab ich bei den Jüngeren vor allem die Musikauswahl. Da wird hauptsächlich Capital Bra, Samra, RAF Camora, Mastu, Bonez MC, Stihl BT 45 und Apache 207 gehört. In der Aufzählung waren jetzt zwar auch eine Bohrmaschine und eine Hämorrhoiden-Salbe dabei, aber wer das nicht gemerkt hat, dem gratuliere ich von ganzem Herzen zu einer guten musikalischen Einstellung!

    FSG Online: Gibt es etwas, das du zum Abschluss noch sagen mö….oh, es hat geklingelt?!

    David: 01.03.2022, 18:02 Uhr, 2860gr, 54 cm, meine Familienpizza ist da! Aber mal Spaß bei Seite. Früher hieß es immer: „Iss deinen Teller auf, sonst scheint morgen keine Sonne!“ Und was haben wir heute davon? Dicke Kinder und globale Erderwärmung…

    FSG Online: Danke für das Interview!

  • Der Fackler des Monats April 2022 – Zeitungsartikel zum 1. April

  • Der Fackler des Monats Mai 2022 – Zizenhausen Tag & Nacht

    Daily Soaps erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, vor allem bei der jüngeren Generation. Leider hat aber die Qualität (sofern sie denn jemals da war) massiv gelitten und ist bei einem Niveau angelangt, bei dem jede U-Bahn Höhenangst hätte. Aber wir haben uns nicht lumpen lassen und stellen euch heute vor, wie so eine Daily Soap in Zizenhausen aussehen würde:

    Szene 1: In einer Bar
    In jeder guten Soap gibt’s eine Bar, die oft im Mittelpunkt steht. In Zizenhausen ist diese Bar nach einem Land benannt und nennt sich Argentina. Der etwas heruntergekommene Barkeeper Manuel Reinl betreibt diese Bar, die komischerweise an allen 7 Tagen der Woche 24 Stunden geöffnet hat, da zu jeder Uhrzeit die Bar dann logischerweise auch gut gefüllt ist und Schlaf überbewertet wird. Seine Stammgäste sind der beleibte Rainer Bühler, der gerne die Speisekarte hoch und runter probiert und sich nur bewegt, wenn er mal pinkeln muss, sowie der Blumenhändler Darko Mulic, der in der Bar ständig neue Tulpen bestellt.

    Szene 2: Illegales Wettrennen
    Illegale Aktivitäten stehen grundsätzlich hoch im Kurs, da man, egal wie schwerwiegend das Verbrechen war, maximal mit 14 Tagen Gefängnis auf Bewährung bestraft wird. Illegale Rennen sehen aber in unserer Soap anders aus, denn hier wird mit dem Fahrrad gerast. Mitten in der Nacht liefern sich Matthias Schatz, David Fackler und Julian Keller-Fröhlich ein erbarmungsloses Wettrennen mit den Rädern durch die Zizenhauser City. Mit quietschenden Reifen rasen sie an der Promenade vorbei durch die Hochhausgassen, überfahren rote Ampeln, hinterlassen Reifenspuren auf dem Schlaglochasphalt und wecken die Millionenbevölkerung. Unter dem Jubel tausender getarnter Radsportfans gewinnt Matze Schatz das Rennen knapp vor David Fackler, Julian Keller-Fröhlich kommt mit großem Abstand hinterhergehechelt, obwohl er sogar ein E-Bike hatte.

    Szene 3: Die Chaos-WG
    Eine Chaos-WG mit beschränktem Asi-Vokabular darf auch nicht fehlen. Diese bewohnen bei uns Markus Ellenberger, Jan Biller und als Dauergast Dominik Schneble. Selbstverständlich trägt auch in unserer WG jeder stets Schuhe, der Kühlschrank ist immer prall gefüllt, nie muss einer arbeiten und die Haare sind (außer bei Schnabo) schon nach dem Aufstehen top gestyled. Hier ein Original-Dialog aus der WG:

    Jan: „Jo Leute, lass mal Fifa zocken, Alter!“
    Markus: „Krasse Idee, Digger! Lass wirklich ne Runde daddeln, Junge!“
    Schnabo: „Alter, Jan, wenn du wieder Dortmund nimmst, bist du so lost, Alter!“
    Jan: „Schwör Junge, mit denen gehe ich voll ab, Alter!“
    Markus: „Chillt mal, Alter! Dreht mal den Swag auf und yolo!“

    Szene 4: Fremdgehen
    Ein Klassiker der seichten Fernsehunterhaltung. In Zizenhausen ist das aber minimal anders, da gibt es nur einen Bösewicht, der fremdgeht, und das ist Julian Keller-Fröhlich. So fit und austrainiert wie er ist, reicht ihm das Training bei seiner Mannschaft nicht mehr aus. Daher schleicht er sich abends immer raus und trainiert heimlich mit Perücke und unter falschem Namen immer bei den Nachbarvereinen mit. Heraus kommt das ganze erst, als er vergisst, wo er gerade wirklich im Training ist und mit einem VfR-Pulli zum FSG-Training erscheint. Das Resultat davon ist soziale Ächtung, allerdings hält diese in diesen Serien auch nie besonders lang.

    Szene 5: Autoposer
    Ohne ein markantes Auto ist man auch in Zizenhausen nichts. Daher ist auch Patrick Zwochner der tollkühne Held des Dorfes. Mit seinem Opel Corsa zieht er die Blicke aller Dorfbewohner auf sich. Pierre Berger und Jonas Riffler schauen da mit ihren Second-Hand-Kärren ganz wehmütig, hätten sie doch auch gerne einen Opel Corsa oder zumindest einen Renault Twingo oder einen Fiat Panda.

    Szene 6: Im Fitnessstudio
    Ein immer fast gähnend leeres Fitnessstudio mit einem übertrainierten, aber dennoch verbrauchten Besitzer ist auch oft fester Bestandteil des TV-Sets. Wer könnte diese Rolle besser übernehmen als Herr Injoy himself. Die Maschine Sven Zapke läuft persönlich permanent durch das Studio, in denen zwar dauernd irgendwo Handtücher herumliegen, aber keine Lappen, die erschöpft sind vom Training. Stattdessen lungern immer die zwei gleichen Gestalten im Fitnessstudio herum, Daniel Matt und Jannik Reichelt. Jannik Reichelt sieht man jeden Tag dieselben zwei Übungen machen ohne sichtbaren Erfolg. Vielleicht sind da aber auch die Gewichte nur Dekoration und aufblasbar, wie es ja oft bei Requisiten der Fall ist. Daniel Matt ist quasi der Rainer Bühler des Fitnessstudios. Er kommt eigentlich nur zum Analysieren der weiblichen Trainierenden und zum Ausprobieren der hauseigenen Biersorten. Immerhin kann er aber hinterher sagen, dass er im Fitnessstudio war.

    Szene 7: Auf dem Hausboot
    Warum auch immer, aber extravagante Typen müssen in Daily Soaps immer auf einem Hausboot wohnen. Deshalb haben sich Niklas Laible, Tobias Winkler und Pascal Ketterer gemeinsam ein Hausboot zugelegt und das Boot in der Stockacher Aach angeleint. Dort verbringen sie wilde Partys auf dem Boot und erholen sich beim Angeln von Kaulquappen aus der Aach. Vor allem Pascal Ketterer war vom Angeln sehr angetan, ist das doch ein Sport, bei dem man sich nicht bewegen muss. Bei gutem Seegang schippern die drei Jungs auch mal ein paar Ortschaften weiter und erleben dort atemberaubende Geschichten, die dann in einem neumodischen Spinoff erzählt werden mit dem Titel: Life of Niklas – Schiffbruch mit Wellensittich

    Szene 8: Liebesgeschichte
    Eine Liebesgeschichte darf natürlich auch nie fehlen. Über viele Dutzend Folgen zieht sich Nicolas Gohls Suche nach dem Glück schon hin, doch nach unendlich vielen Werbeunterbrechungen hat er endlich seine große Liebe gefunden. Zuvor hat er überall gesucht, im Gebüsch, unter dem Tisch, hinter der Tür, aber nirgends hat er ihn gefunden – bis jetzt. Nun steht er endlich vor ihm, der frisch gekühlte Kasten Bier. Das ist wahre Liebe bei Zizenhausen Tag und Nacht!!

    Szene 9: Der Taxifahrer
    Wo und wie sollen denn die größten Geheimnisse herauskommen, wenn man sie nicht frei heraus einem wildfremden Taxifahrer erzählt. Der umgeschulte Taxifahrer Ralf Mattes schnappt dabei so einiges auf und veröffentlicht seine Infos schnellstmöglich in der nächsten Ausgabe von Zizenhausen informiert. Seine neuesten Opfer waren Marius Geiger und Nikolas Minenko. Beide diskutierten intensiv über die richtigen Pflegeprodukte für ihre langen Haare. Das allein wäre schon nicht schlimm gewesen, doch Ralf postete auch deren Gespräch über eine mögliche Geschlechtsangleichung der beiden, da sie sich in ihrem Körper spontan unwohl fühlen. Doch nach einer Entschuldigungsfeier war logischerweise wieder alles blitzschnell vergessen.

    Cliffhanger für die nächste Folge: der Neue
    Plötzlich steht er da! Zwei Meter groß und durchtrainiert wie ein Krieger. Der mysteriöse Marvin Klink ist in das Dorf gezogen und verbreitet Angst und Schrecken. Aus seiner alten Heimat eilt ihm ein wilder Ruf voraus, der die Bewohner in panikartige Zustände versetzt, denn Marvin soll in seiner Heimat viel geschossen und geköpft haben. Was da dahinter steckt, seht ihr in der nächsten Folge…

  • Der Fackler des Monats Juni 2022 – Statistiken

    Heute seht ihr ein paar Statistiken, wie es im Training der Ersten so zugeht…

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