Tag 1 – 25 Spieler in 25 Jahren FSG

Das Jahr 2017 war unser großes Jubiläumsjahr: Zum Abschluss zeigen wir noch einmal den erfolgreichsten Fackler des Monats des Jahres, der passenderweise auch perfekt zur Abrundung eines turbulenten Jubiläumsjahres passt.

Tor:
Dietmar Heilmann: Von Anfang an dabei und noch heute für die Belange im FSG-Tor verantwortlich. Früher hielt er natürlich immer zu null und machte nie Fehler, und das alles damals noch „ohne Handschuhe“, wie er im Torwarttraining des Öfteren zum Besten gibt. Heute als knallharter Schleifer der FSG-Schlussmänner aktiv

Dominik Fackler: Im DFBnet findet man so einiges interessantes. Sortiert man die noch heute warum auch immer spielberechtigten Spieler nach Alter, thront ganz oben auf der Liste zwar nicht der Fackler des Monats, dafür aber der Fackler der Weisen. Auch das hat ein Platz im Jubiläumskader verdient!

Christoph Hensler: „Hanoi!“, hallt es einigen aus der Kehle als sie lesen, dass es auch Stoffel in den Kader geschafft hat. „Ha doch!“, entgegnen da viele, denn immerhin ist er in unseren Farben zwei Mal Meister geworden und in die Bezirksliga aufgestiegen. Da ist eine Nominierung durchaus gerechtfertigt.

Abwehr:
Siegfried Bühler: Die Schienbeinschoner waren von großer Bedeutung, denn in seinen jungen Jahren kam unser erster Vorstand durchaus auch mal dem Ball entgegen geflogen. Ein Verteidiger der alten Schule, der aber schon enorm viele Jahre seinen Körper für die FSG hinhält.

Lars Gamper: Der Koloss vom Sennhof. Schon viele Gegner sind an der Wall of Zizenhausen abgeprallt oder an ihr hängen geblieben. Mittlerweile nach einer Erkundungstour durch das Zizenhausener Umland seit eineinhalb Jahren endlich wieder für die heimischen Gefilde unterwegs.

Jürgen Maurer: Der einzige Spieler, der Dieter Michalke den Liberoposten in der AH streitig macht. Worin der Reiz an dieser Position nur liegt? Trotz allem nach wie vor ein Spieler wie Xabi Alonso und Rafinha zusammen. Die Passgenauigkeit von Rafinha und die Geschwindigkeit von Xabi Alonso…

Dieter Michalke: Der designierte Erfinder des Liberos. Auch wenn auf Abseits spielen mit ihm immer unmöglich war, verhinderte er auch im hohen Alter noch aufgrund seines Stellungsspiels zahlreiche Torchancen. Klagte aber schon nach dem Einlaufen über Schmerzen am ganzen Körper

Erdal Akkol: Das Duracell-Häschen kennt nur Vollgas. In jedem Spiel gibt er mindestens 100%. Klar geht das auch mal nach hinten los, aber so viel Einsatz gehört honoriert!

Edwin Thum: Der nächste Liberokandidat in unserem Kader, der im Notfall aber auch ins Tor ausweichen kann. Egal on als Trainer oder als Spieler, in der Theorie reicht es beim Edwin sogar bis in die 2. Bundesliga, an der praktischen Umsetzung kann man ja noch arbeiten.

Christoph Renner: Ein ähnlicher Spielertyp wie Erdal. Ständig auf der Linie rauf und runter gerannt, allerdings in der Regel nur 45 Minuten, weil ihn dann eine Verletzung stoppte. Da half auch der Asbach kurz vor der Pause nichts mehr…

Robert Städele: Nicht hauptsächlich als Spieler, sondern generell als Mädchen für alles hat Robi es in den Kader verdient. Wenn es irgendwas zu tun gibt, ist Robi immer selbstlos dabei und hilft tatkräftig mit. Hut ab und Danke!

Matthias Schatz: Unser Fels in der Brandung. Schon mehrfach verabschiedete er sich mehrfach in die Zweite, doch immer kam er noch besser zurück. Auch in dieser Saison wieder fester Bestandteil der Viererkette unserer Ersten. Erlebt gerade seinen zweiten Frühling.

Mittelfeld:
Patric Reuter: Selbstverständlich muss Fuzzy im Mittelfeld als Erster genannt werden. Früher zauberte er auf dem Platz, heute dirigiert er von außen im Stile Guardiolas das Geschehen, sofern der Rasen gemäht ist und er weit genug schauen kann. In den 25 Jahren FSG leistete er bestimmt Arbeit für 40 Jahre FSG!

Markus Giusti: Wer kennt sie noch, die gute alte Giusti-Drehung? Jedem war von vorneherein klar, mit einem Pass zu Giusti war ein schneller Spielzug passé, denn er hatte die Anweisung, vor jeder Ballabgabe sich mit dem Ball erst einmal um sich und den Gegner zu drehen. Jeder kannte den Trick, aber keiner konnte ihn je stoppen…

Daniel Matt: Kaum ein Spieler hat mehr Zählbares vorzuweisen als unser derzeitiger Spielertrainer. Schon beim Pokalsieg vor einigen Jahren war er Teil des Teams und an der letzten Meisterschaft zog er als Trainer und Mittelfeldstratege die Fäden.

Dietmar Zanner: Der Wunschspieler eines jeden Trainers. Technisch sensationell begabt und auch mit fortgeschrittenen Jahren machte er auf dem Platz den jungen Seichern was vor. Selbst wenn er heute noch wollte, könnte man ihn blind rein werfen!

Marc Matt: Ein weiteres FSG-Urgestein, das aber mit seinem zwischenzeitlichen Wechsel zum Kernstadtklub einen Makel in seiner Vita hat. Dennoch mit seiner Erfahrung und den gewonnenen Titeln nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des heutigen Teams.

Fabian Bader: Auch wenn im letzten Winter die Zeichen auf Abschied standen, hat er dennoch die Berechtigung auf einen Kaderplatz. Zwei Meisterschaften, enorm viele Tore und noch viel mehr Vorlagen zeigen, dass er über viele Jahre ein unverzichtbarer Baustein unseres Teams war.

Alexander Krulikowski: Einen Spieler wie Kruli bräuchte jedes Team. Zwar kann er nichts besonders gut, aber dafür vieles ganz passabel frei nach dem Motto Kleinvieh macht auch Mist. Zudem war er früher mal extrem vielseitig auf dem Feld.

Manuel Jahnke: Der Iceman zeigte in jeder der FSG-Aktivmannschaften, wie wertvoll er ist. Gewann mehr Titel als die meisten aller FSG-Spieler und glänzte in schöner Regelmäßigkeit als Torschütze und Vorlagengeber.

Simon Günzel: Für viele der Spieler der aktuellen Hinrunde. Bis auf sein Zeitmanagement ein absolut zuverlässiger Teamplayer, der im Zentrum absolut unverzichtbar ist. Seine langen Gräten machen ihn zu einem Zweikampfmonster, das aber dennoch dermaßen torungefährlich ist, dass man es fast nicht glaubt.

Uwe Einhauser: Beim ersten Mal hat er aufgrund mangelnder Zeitzeugenkenntnisse noch gefehlt, doch aufgrund der immensen Schwärmereien von Fuzzy und Jürgen Maurer nun auch zu Recht aufgelistet. Auch er war während seiner FSG-Zeit ein prägender Faktor.

Angriff:
Rainer Bühler: Eigentlich ist über ihn schon alles gesagt. Helene Fischer besingt ihn als „Phänomen“, für Kerstin Ott ist er der, „der immer lacht“, für uns ist er einfach nur „unbeschreiblich“! Keiner hat mehr Tore für die FSG geschossen, keiner hat langsamer Elfmeter geschossen und keiner hat einfallsloser gejubelt. Schön, dass es dich gibt!

Frank Duttlinger: Büh´s kongenialer Sturmpartner, zu Bestzeiten nahmen die beiden Gott und die Welt auseinander bis es sich erst spät herausstellte, dass zwei nicht ganz so laufstarke Stürmer es im modernen Fußball schwer haben. Dennoch erzielte auch er einen Haufen Tore für unsere Farben.

Simon „Boppes“ Lipiec: Lange fehlte es nach Bühler nicht an einem herausragenden Knipser, denn Boppes übernahm diese Rolle wie kein anderer. Zwar kommt er noch nicht an die Torquote Bühlers heran, doch auch seine Bilanz ist mehr als beachtlich. Vielleicht gibt es ja nach seiner schöpferischen Pause ein Wiedersehen!